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Steingarten: Trend für kleine Grundstücke

Ein Blick in moderne Wohnsiedlungen offenbart einen neuen Trend bei der Gartengestaltung: Wo sich früher Pflanzen an Pflanzen drängten, herrscht jetzt das puristische Flair alpiner Steingärten. In einem Steingarten werden ausgewählte Pflanzen aus der Gebirgsregion kultiviert. Der mit vielen Steinen angelegte Garten kommt zwar nicht ohne Pflege aus, ist aber gegenüber von üppig bepflanzten Gärten vergleichbar genügsam.

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Geschichte des Steingartens

Auch wenn sich der Steingarten heute einer wachsenden Beliebtheit erfreut, ist er keinesfalls eine moderne Erfindung. Der erste Steingarten wurde bereits 1773 in einem botanischen Garten in London angelegt. Populär wurde der Steingarten durch den englischen Autor Reginald Farrer, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwei Fachbücher über die Gestaltung von Gärten mit Steinen veröffentlichte. Im Laufe des Jahrhunderts wurden Steingärten schließlich immer beliebter und entwickelten sich zu einem immer artenreicheren Abbild der typischen Gebirgsflora. Dabei hielten neue Pflanzenarten wie die Gewöhnliche Küchenschelle Einzug in den Steingarten. Eine lange Tradition haben Steingärten auch in China und Japan.

Steingarten mit Bachlauf

Merkmale des Steingartens

Der Steingarten beheimatet Pflanzen aus alpinen Landschaften. Zu den Besonderheiten des Steingartens gehört seine Gestaltung mit einer Vielzahl von Steinen und Kies. Die Steine dominieren die optische Gestaltung des alpinen Gartens und bilden typische Gebirgslandschaften nach. Der klassische Steingarten wird auf einem Abhang angelegt. Zu den Sonderformen des Steingartens gehört der Geröllgarten, der mit Geröll und Schotter aufgefüllt wird. Auf einem Kiesbeet gedeihen Pflanzenarten, die einen steinigen Boden vorziehen. Als Alpinum bezeichnet man einen Steingarten mit Hochgebirgspflanzen. Ein charakteristisches Gestaltungselement von Steingärten ist die Trockenmauer aus Natursteinen, die den Garten abgrenzt.

Vor- und Nachteile von Steingärten

Ein Steingarten kommt mit einem Minimum an Pflege aus, was ihn zu einer idealen Wahl für Eigenheimbesitzer macht, die ihren Garten nicht täglich bewirtschaften möchten. Mit einem gewissen Aufwand ist nur das Anlegen des Steingartens verbunden. Nur in Trockenzeiten müssen die Beetpflanzen täglich bewässert werden. Wenn Sie einen Steingarten anlegen möchten, benötigen Sie dafür keine größere Grundstücksfläche, sondern können selbst ein paar Quadratmeter im Vorgarten in eine interessante Gebirgslandschaft verwandeln.

Zu den Nachteilen der beliebten Steingärten gehört die geringe Artenvielfalt, die speziell für Kiesgärten geeignet ist. Außerdem sind Steingärten, wenn sie professionell von einem Gärtner angelegt werden, relativ teuer.

Die beliebtesten Steingartenpflanzen

Für einen Steingarten eignet sich Pflanzen, die in der Natur in alpinen Landschaften vorkommen. Wenn Sie Ihren Garten planen, sollten Sie ausschließlich typische Pflanzen der Gebirgsflora wählen, die auch tatsächlich für diese besonderen Bodenbedingungen geeignet sind. Zu den Steingartenpflanzen gehören die folgenden Arten:

Katzenpfötchen

Die Korbblütler sind vor allem als Trockenpflanzen bekannt. Das Katzenpfötchen stammt aus alpinen bis arktischen Regionen und wachsen sowohl als krautige Pflanzen als auch als Halbsträucher.

Pflanzen im Steingarten

Alpenastern

Die Alpenaster bevorzugt Höhenlagen bis zu 3.100 Meter und gedeiht in der Natur meistens zusammen mit dem Edelweiß. Die krautige Pflanze kann bis zu 20 Zentimeter hoch werden.

Grasnelken

Die Grasnelke fühlt sich an sonnigen Standorten wohl und eignet sich optimal als Randbepflanzung. Es gibt insgesamt mehr als 50 verschiedene Arten der eleganten Bleiwurzgewächse.

Narzissenarten wie die Alpenveilchen-Narzisse

Die pflegeleichte Alpenveilchen-Narzisse stammt ursprünglich aus Spanien und Portugal. Die krautige Pflanze mit den leuchtend gelben Blüten eignet sich für eine Bepflanzung unter Bäumen und für Steingärten.

Alpennelken

Die Alpennelke wird häufig in Alpengärten kultiviert. Die Pflanzenart aus der Gattung der Nelken blüht von Juni bis August und verkörpert mit ihren großen Blüten und ihrem gedrungenen Wuchs den Typus der Gebirgspflanze.

Statue im Steingarten


Steinbrech

Die Pflanzengattung Steinbrech bringt fast 500 verschiedene Arten hervor. Bei den anspruchslosen Steinbrechgewächsen handelt es sich um Felspflanzen und Schuttbesiedler, die sogar in extremen Höhenlagen wachsen.

Enzian

Der Enzian ist eine der bekanntesten Gebirgsblüten und gedeiht unter anderem in Höhenlagen in Bayern. Die krautigen Pflanzen mit den leuchtend blauen Blüten sind ein Blickfang in jedem Steingarten.


Bergkiefer

Ein Steingarten eignet sich auch für eine Bepflanzung mit Bäumen aus Gebirgsregionen wie der Bergkiefer. Auf kleinster Fläche in einem Vorgarten können Sie mit Bergkiefern auf einem Kies- und Steinboden ein interessantes Mini-Wäldchen anlegen.

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