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Die richtige Beheizung für Ihr Gewächshaus

Ein Gewächshaus beschleunigt das Wachstum vieler Pflanzen und eignet sich besonders gut zum Anbau von Gemüse. Wenn Sie Ihr Gewächshaus ebenfalls in der kalten Jahreszeit nutzen wollen, sollte dieses über eine Heizung verfügen. Eine Heizung kann Ihre Pflanzen auch vor plötzlich auftretenden Nachtfrösten zu den Eisheiligen oder im Frühherbst schützen. Welche Heizsysteme sind für Gewächshäuser empfehlenswert? Was muss beim Betrieb von Gewächshausheizungen beachtet werden? Unser Ratgeber fasst die wichtigsten Fakten zusammen und gibt wertvolle Tipps für die Praxis.

Wonach richtet sich die erforderliche Heizleistung?

Über welche Leistung die Heizung für Ihr Gewächshaus verfügen muss, hängt unter anderem von der Isolierung und der Größe des Gewächshauses ab. Auch die zu erwartende Temperaturdifferenz zwischen Außen- und Innenluft spielt natürlich eine Rolle. Die zu erwartende Temperaturdifferenz richtet sich wiederum nach dem Typ Ihres Gewächshauses:

  • Kalthäuser müssen lediglich frostfrei bleiben und benötigen daher nur eine relativ schwache Heizung.
  • Temperierte Gewächshäuser sollten eine Mindesttemperatur zwischen 10 °C und 18 °C halten. In den Wintermonaten ist dazu bereits eine relativ stark ausgelegte Heizung erforderlich.
  • Treibhäuser erfordern ganzjährig Temperaturen über 18 °C. In den Wintermonaten kann diese Temperatur nur von sehr leistungsfähigen Heizungen gehalten werden.

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Wie können Sie die erforderliche Heizleistung berechnen?

Die erforderliche Heizleistung für Gewächshäuser lässt sich nach folgenden Faustformeln berechnen:

  • Gewächshäuser ohne Wärmedämmung: gesamte Außenoberfläche (m²) x 0,0064 x Temperaturerhöhung* = Heizleistung in kW.
  • Gewächshäuser mit Wärmedämmung (z. B. Doppelverglasung): gesamte Außenoberfläche (m²) x 0,0037 x Temperaturerhöhung* = Heizleistung in kW.
*Temperaturerhöhung steht für die Differenz zwischen der niedrigsten angenommenen Außentemperatur und der von Ihnen gewünschten Innentemperatur des Gewächshauses.

Verschiedene Heizungstypen im Vergleich

Ihr Gewächshaus können Sie mit verschiedenen Heizungssystemen ausstatten, die jeweils Ihre spezifischen Vor- und Nachteile haben:

  • Elektroheizung: Die Installation einer elektrisch betriebenen Heizung ist relativ günstig. Außerdem produziert eine Elektroheizung keine Abgase, die Pflanzen schädigen könnten. Auch Schornstein, Öl- oder Gastank sind für Elektroheizungen nicht nötig und die Anlage muss von keinem Schornsteinfeger abgenommen werden. Elektroheizungen sind platzsparend und werden in den verschiedensten Varianten angeboten. So gibt es temperaturgesteuerte Gebläse, Radiatoren oder Matten, die den Boden beheizen. Allerdings haben Elektroheizungen einen relativ schlechten Wirkungsgrad. Dies kann die Stromkosten bei größeren Gewächshäusern schnell in die Höhe treiben. Generell werden Elektroheizungen für Gewächshäuser eher bei einem geringen Heizbedarf eingesetzt. Achten Sie beim Kauf einer Elektroheizung für das Gewächshaus darauf, dass diese für den Außenbereich zugelassen ist. Bei Gebläsen und Radiatoren für den Innenbereich könnte es durch die Feuchtigkeit im Gewächshaus zu gefährlichen Kurzschlüssen kommen. Steckdosen und Verlängerungskabel müssen ebenso für den Außenbereich zugelassen sein.

  • Gasheizung: Eine Gasheizung hat einen hohen Wirkungsgrad und arbeitet damit sehr effizient. Kleinere Gasheizungen können Sie mit Propangasflaschen betreiben, die leicht getauscht bzw. wiederbefüllt werden können. Größere Gasheizungen werden aber auch oft aus Gastanks oder über das öffentliche Gasnetz gespeist. Bei der Verbrennung von Gas entstehen kaum Schadstoffe und das bei der Verbrennung entstehende CO2 wirkt in Maßen wachstumsfördernd. Trotzdem sollten Gewächshäuser mit einer Gasheizung ausreichend belüftet werden, damit der CO2-Gehalt nicht zu stark ansteigt. Ein hoher CO2-Gehalt könnte beim Betreten des Gewächshauses zu einer CO2-Vergiftung führen. Bei größeren Gasheizungen sollten die Abgase über einen Schornstein abgeführt werden. Ein Nachteil von Gasheizungen ist der die bei Gasflaschen häufig nötige Kontrolle des Brennstoffvorrats.

  • Parrafin-/Petroleumheizung: Mit Petroleum oder Paraffin betriebene Heizungen eignen sich eher bei geringem Heizbedarf. Paraffin- und Petroleumheizungen werden direkt mit Brennstoff befüllt und benötigen keine externen Brennstofftanks. Allerdings ist der Brennstoffvorrat relativ schnell aufgebraucht.

  • Ölheizung: Eine Ölheizung im Gewächshaus können Sie mit normalem Heizöl betreiben. Es sind Anlagen mit eigenem Öltank verfügbar. Wenn Sie Ihr Haus mit Öl beheizen, können sie viele Ölheizungen jedoch an den Öltank für die Hausheizung anschließen. Die erspart Ihnen Kosten für eine doppelte Brennstoffbevorratung. Ölheizungen benötigen zum Abführen der Abgase auf jeden Fall einen Schornstein.

Heizung im Gewächshaus – auf ausreichend Abstand zu Pflanzen achten

Heizungen für Gewächshäuser können in unmittelbarer Nähe der Heizelemente große Hitze entwickeln, die Pflanzen schädigen kann. Achten Sie deshalb auf genügend Abstand zwischen Heizkörper und Pflanzen. Generell sorgen mehrere kleine, sinnvoll verteilte Heizelemente mit moderater Wärmeabgabe für eine gleichmäßigere und schonende Beheizung als ein großes Element, das auf voller Leistung läuft.

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