dcsimg
Hagebau.de verwendet Cookies um ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie hagebau.de nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos
3% Sofort-Rabatt
Mit Ihrer Partner-Card erhalten Sie 3%* Sofort-Rabatt auf jeden Online-Einkauf oder beim Einkauf in Ihrem hagebaumarkt.
* Tabakwaren, Zeitschriften, Bücher, Gutscheine, Pfand sowie Streckengeschäfte, Dienstleistungen und Palettenwaren sind nicht rabattfähig. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.
Lieferung ins Wohnzimmer
Ob Wohnzimmer, Terrasse oder Keller: Viele unserer großen und sperrigen Artikel liefern wir direkt an den gewünschten Ort.
Kauf auf Rechnung
Bestellen Sie heute und bezahlen Sie erst nach Erhalt der Ware (Bonität vorausgesetzt. Gilt nicht für Artikel zur Lieferung aus dem hagebaumarkt).
Versandkostenfrei in den Markt liefern
Sie sparen 5,95 € Versandkosten. Zuschläge für Spedition, 24-Std-Lieferung oder sonstige Dienste werden nicht übernommen.

Gewächshäuser – Gärtnern wie die Profis

Wer seinen Garten begeistert nutzt, der denkt früher oder später über die Anschaffung eines Gewächshauses nach. Das umgangssprachlich auch als Treibhaus bezeichnete Bauwerk verlängert die Pflanzperiode enorm. Zusätzlich ist es ideal, um exotische Pflanzen sicher über den Winter zu bringen. Besonders schöne Modelle eignen sich auch als Wintergarten. Warm und vor dem Wind geschützt genießen Sie dann auch im Herbst den Nachmittagskaffee im Grünen. Welcher Typ Gewächshaus passend ist, das hängt von der geplanten Nutzung ab.

Je nach Bauform und Ausstattung erreichen die Temperaturen im Gewächshaus unterschiedliche Werte. Sogenannte Kalthäuser bieten den Pflanzen immer eine Temperatur von mindestens 12 Grad Celsius. Temperierte Häuser eignen sich mit Werten zwischen 12 und 18 Grad Celsius besonders für die Überwinterung sehr empfindlicher Pflanzen aus wärmeren Regionen. Warm- oder Treibhäuser bieten den Pflanzen ganzjährig mindestens 18 Grad Celsius. Diese Werte sind in hiesigen Breiten ganzjährig nur mit einer zusätzlichen Heizung zu erzielen.

Ein Gewächshaus für Anfänger

Gewächshauspflanzen

Bevor ein großes Gewächshaus angeschafft wird, ist es lohnend, den Umgang zuerst im Kleinen zu üben und die Möglichkeiten zu erkunden. Die kleinen Modelle für Einsteiger stellen auch dann eine ideale Lösung dar, wenn der Platz im Garten sehr begrenzt ist. Auch auf dem Balkon oder der Terrasse machen die Minigewächshäuser eine gute Figur. Optimal für den Einstieg in die Welt der Gewächshäuser sind Modelle zum Anlehnen. Sie sind als Foliengewächshaus oder mit Hohlkammerplatten aus Kunststoff erhältlich. An der Südwand des Hauses oder an die Garagenwand angelehnt bieten Sie ohne großen Aufwand viele Möglichkeiten, Pflanzen zu ziehen. Als Alternative für den Balkon oder die Terrasse bietet sich ein Gewächshausschrank an. Hier lassen sich junge Pflanzen vorziehen und Kräuter für die eigene Küche kultivieren.

Das richtige Gewächshaus auswählen

Wenn Sie den Bau eines Gewächshauses planen, stellt sich die Frage nach dem passenden Modell. Mit den folgenden Fragen ermitteln Sie Ihren Bedarf schnell und einfach:

  • Wie groß soll das Gewächshaus sein?
  • Ist es für die Errichtung eines länglichen Modells möglich, dass die Längsseiten in Ost-West-Ausrichtung stehen?
  • Soll das Gewächshaus ganzjährig genutzt werden?
  • Möchten Sie das Glashaus als Wintergarten nutzen?
  • Welche Pflanzen möchten Sie anbauen?
  • Bevorzugen Sie Glas oder Kunststoff als Verkleidung?
  • Wie soll die Innenausstattung beschaffen sein? Benötigen Sie Regale für Topfpflanzen, Halter für Pikierschalen, Halter für Ampelpflanzen?
  • Möchten Sie Bodenbeete nutzen oder alle Pflanzen in Schalen, Kübeln und Töpfen ziehen?

Setzen Sie sich genau mit den Möglichkeiten zur Nutzung des geplanten Gewächshauses auseinander und lassen Sie sich Zeit bei der Planung. Experimentieren Sie mit Anlehngewächshäusern oder Modellen aus Folie, wenn Sie unsicher sind. So finden Sie heraus, welches Gewächshaus zu Ihnen und Ihrem Garten passt.

Hier geht es zum Sortiment "Gewächshäuser"

Foliengewächshäuser als temporäre Lösung

Durch ihren niedrigen Einstiegspreis sind Foliengewächshäuser bei Anfängern sehr beliebt. Doch nicht nur für die ersten Pflanzversuche leisten sie gute Dienste. Gewächshäuser mit Folienbespannung eignen sich auch hervorragend, um im Frühling Zierpflanzen und Gemüsesetzlinge aus Samen vorzuziehen. Auch für den Anbau von Tomaten und anderen wärmeliebenden Nutzpflanzen sind sie geeignet. Die wetterfeste Folie sorgt ebenso wie Glas bereits bei geringer Sonneneinstrahlung für recht hohe Temperaturen. Eine spezielle Beschichtung schützt die Pflanzen vor einem Zuviel an UV-Strahlung. Bei geschlossener Folie entsteht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Zur Belüftung und bei schönem Sommerwetter rollen Sie die Seitenteile einfach hoch. Bei Nichtbenutzung und im Winter lässt sich ein Foliengewächshaus, ähnlich wie ein Zelt oder Pavillon, einfach abbauen und platzsparend im Gartenhaus oder im Keller verstauen. Wegen der nur geringen Dämmeigenschaften der Folie sind diese Modelle nicht zur Überwinterung von exotischen Pflanzen geeignet. Sie heizen sich zwar am Tag schnell auf, können tiefe Nachttemperaturen aber nur unzureichend abhalten.

Glas oder Hohlkammerplatten?

Gewächshaus aus Holz

Spätestens, wenn ambitionierte Hobbygärtner mit Anlehngewächshäusern oder Foliengewächshäusern erste Erfahrungen gesammelt haben und der Platz im Garten ausreicht, soll ein "richtiges" Gewächshaus her. Käufer haben hier die Wahl zwischen der klassischen Verkleidung mit Glas und Hohlkammerplatten aus Kunststoff. Beide Materialien haben Vor- und Nachteile. Welche Ausführung die richtige ist, das hängt vom Standort und der zukünftigen Nutzung des Gewächshauses ab.

Glas als Verkleidungsmaterial

Glas ist der Klassiker, um Gewächshäuser zu gestalten. Das traditionelle Material punktet mit einer hohen Lichtdurchlässigkeit von 89 bis 92 %. Allerdings filtert das Glas das Licht stark. Die für Pflanzen wichtige UV-Strahlung durchdringt das Material nur schlecht. Ein weiterer Nachteil der früher üblichen Verglasung ist die Bruchgefahr. Möchten Sie ein Gewächshaus aus Glas anschaffen, achten Sie auf eine Materialdicke von mindestens 3 mm. Modernes Sicherheitsglas mindert die Verletzungsgefahr. Bei entsprechenden Belastungen geht das Glas zwar zu Bruch, aber es entstehen keine gefährlichen Schnittkanten.

Glas begeistert durch seine transparente Optik. Bei Gewächshäusern, die auch als Wintergarten dienen sollen, ist es die erste Wahl. Möchten Sie ihr Glas-Gewächshaus dagegen auch im Winter nutzen und beheizen oder exotische Pflanzen überwintern, ist die isolierende Wirkung einer einfachen Verglasung nicht ausreichend. Möchten Sie trotzdem nicht auf das Material verzichten, sollten Sie Modelle mit einer doppelten Verglasung bevorzugen. Die zwei Glasplatten mit einer Füllung aus Stickstoff im Zwischenraum isolieren ebenso gut wie die im Wohnungsbau üblichen Doppelglasfenster.

Finden Sie Ihr Gewächshaus auf hagebau.de:


Hohlkammerplatten als moderne Lösung

Hohlkammerplatten aus Kunststoff sind die zeitgemäße Alternative zu Glas. Die leichten Platten sind robust und lassen viel Licht an Ihre wertvollen Pflanzen. Die Kammern im Material sorgen für ein geringes Gewicht und bieten gleichzeitig eine gute Isolierung. Damit eignen sich Gewächshäuser mit Hohlkammerplatten auch optimal für die Nutzung in der kalten Jahreszeit. Sie schützen exotische Pflanzen vor Frost und erlauben die Aussaat bereits sehr früh im Jahr. Wer sein Gewächshaus zusätzlich heizen möchte, profitiert ebenfalls von der guten Isolierfähigkeit des Materials. Der einzige Wermutstropfen dieser Verkleidung ist die leicht undurchsichtige Struktur, die an Milchglas erinnert.

Spitzdach oder Runddach?

Gewächshäuser für den eigenen Garten sind in verschiedenen Formen erhältlich. Die klassischen Modelle sind mit einem typischen Spitzdach ausgestattet. Besonders Gewächshäuser aus Glas im Stil einer Orangerie wirken in dieser Bauform sehr attraktiv und erinnern an kleine Herrenhäuser. Spitzdächer passen sich optimal an die Gestaltung der meisten Häuser an. Allerdings gelingt mit ihnen eine optimale Raumausnutzung nur, wenn die hohen Bereiche für Hängeampeln genutzt werden.

Alternatives Gewächshaus

Die modernere Bauform mit einem Runddach hat ebenfalls ihren Charme. Die tonnenförmig gewölbte Oberfläche erlaubt eine optimale Raumausnutzung. Gleichzeitig findet Schnee auf dem Gewächshaus kaum Halt; das Räumen des Daches im Winter entfällt. Das Gewächshaus mit Runddach bietet auch Wind und nur Sturm nur geringe Angriffsflächen. Die moderne Optik macht das Gewächshaus gleichzeitig optimal nutzbar, robust und besonders pflegeleicht.

Auf den Rahmen kommt es an

Ein Gewächshaus besteht nicht nur aus Scheiben oder Folie, der Rahmen gibt der Konstruktion Halt und Form. Stahl hat als Rahmenkonstruktion für Hobby-Gewächshäuser ausgedient. Das Metall ist sehr schwer und gleichzeitig langfristig nicht korrosionsbeständig genug. Die Witterung von außen und die hohe Luftfeuchtigkeit im Inneren setzen dem Material zu. Konstruktionen aus Stahl oder Eisen benötigen regelmäßige Pflege in Form von Schutzanstrichen. Zeitgemäß sind Rahmenkonstruktionen aus Aluminium. Da es leicht aber dennoch stabil und nicht anfällig gegen Feuchtigkeit ist, sorgt dieses Metall für eine lange Lebensdauer des Gewächshauses.

Einige Modelle aus klarem Glas verfügen über einen Rahmen aus Holz. Besonders sehr wetterfeste Sorten wie Zedernholz sind als Rahmen für ein Gewächshaus geeignet. Die attraktive Optik von Holz und Glas machen aus den Häuschen eine Zierde für jeden Garten. Besonders in klassischer Pavillionform sind sie ein echter Hingucker. Wer sein Gewächshaus auch als Wintergarten nutzen möchte, greift hier bevorzugt zu. Allerdings darf nicht in Vergessenheit geraten, dass das Holz während der folgenden Jahre regelmäßige Pflege erfordert, um der Feuchtigkeit ohne Schäden standzuhalten.

Das Gewächshaus im Winter

Alternatives Gewächshaus

Bis auf wenige Ausnahmen endet die Saison im Kaltgewächshaus spätestens im November. Ohne zusätzliche Heizung lassen sich in der kalten Jahreszeit nur wenige, bereits im Frühherbst ausgepflanzte Sorten ernten. Für die Küche gedeihen in der dunklen Zeit Feldsalat oder Winterbrokkoli. Auch Winterspinat und Winterportulak lassen sich im Winter ernten.
In einem Erdbeet in Sand vergrabene Wurzelgemüse wie Karotten, Kartoffeln oder Kohl bleiben im Gewächshaus während des gesamten Winters knackig und frisch. Ansonsten können Sie jetzt die ersten Beete für die Aussaat im Frühjahr vorbereiten. Achten Sie darauf, dass die obersten Erdschichten im Winter nicht komplett austrocknen, das schadet den Bodenorganismen und den wertvollen Regenwürmern.

Das Gewächshaus auf den Winter vorbereiten

Wer sein Kaltgewächshaus auch im Winter nutzen möchte, sollte im Spätherbst einige Arbeiten verrichten. Säubern Sie die Scheiben; Schmutz und Algen verringern die niedrige Lichtausbeute im Winter zusätzlich erheblich. Schaffen Sie mit dämmenden Materialien wie Styroporplatten im unteren Bereich der Außenwände eine zusätzliche Isolation. Um den Lichteinfall nicht zu sehr zu mindern, bietet sich für die anderen Bereiche Luftpolsterfolie an. Das ist besonders bei Modellen aus Glas wichtig, denn Einfachverglasungen isolieren kaum. So heizt sich das Gewächshaus bei Tage weiterhin gut auf. Die zusätzliche Isolation verhindert Frost im Inneren.

Kübelpflanzen überwintern

Ist das Gewächshaus mit isolierenden Maßnahmen auf die kalte Jahreszeit vorbereitet, können relativ unempfindliche Kübelpflanzen ohne zusätzliche Heizung überwintert werden. Feigen, Pfirsiche, Wein oder Kiwis kommen mit dem Klima zurecht. Für die meisten Zimmerpflanzen dagegen ist es zu kühl. Nur winterharte Kamelien sowie Hortensien fühlen sich in diesem Klima wohl. Passen Sie Ihr Gießverhalten den veränderten Bedürfnissen der Pflanzen an. Der Wasserbedarf nimmt im Winter stark ab; austrocknen darf die Erde in den Pflanzkübeln selbstverständlich nicht. Ideal ist es, die Pflanzen am Morgen mit leicht angewärmtem Wasser zu versorgen. So haben Ihre Pfleglinge genügend Zeit, die wärmeren Stunden für die Wasseraufnahme zu nutzen.

Eine Heizung für das Gewächshaus?

Wer sein Gewächshaus ganzjährig zum Anbau von Pflanzen nutzen möchte, der kommt in den hiesigen Breiten nicht ohne Heizung aus. Die deutlich komfortabelste, in der Umsetzung aber teuerste Lösung ist der Anschluss des Glashauses an die Heizungsanlage des Wohnhauses. Die Folgekosten sind vergleichsweise gering. Über ein Thermostat lässt sich die Temperatur bequem optimal einstellen. Elektroheizungen sind günstig in der Anschaffung, die Energiekosten dagegen sind hoch. Hier bieten sich sogenannte Frostwächter an, die wirklich nur bei Bedarf heizen. Holz oder Kohle sind für ein Gewächshaus im Garten wenig geeignet. Diese Brennstoffe erfordern einen Kamin und die regelmäßige Abnahme der Anlage durch den Schornsteinfeger. Kurzfristig kann eine Propangasheizung starke Temperaturabfälle ausgleichen. Allerdings sind diese Lösungen wegen der erforderlichen Belüftung wenig wirtschaftlich.

Das Gewächshaus im eigenen Garten – Rechtliches

Bevor Sie über den Bau eines Gewächshauses im eigenen Garten nachdenken, informieren Sie sich über die rechtliche Situation. Je nach Bundesland, Gemeinde und örtlichem Bebauungsplan sind die Vorgaben bundesweit extrem unterschiedlich. Generell ist es einfacher, ein Gewächshaus im Wohngebiet zu errichten als im Außenbereich. Denn dort sind die Bestimmungen restriktiver. In den meisten Fällen sind kleine Hobby-Gewächshäuser genehmigungsfrei. Eine kurze Anfrage beim örtlichen Bauamt sorgt für Planungssicherheit.

Hier geht es zum Sortiment "Gewächshäuser"
Newsletter

Jetzt anmelden und 5,95 Euro Versandkosten-Gutschein sichern.

© hagebau.de 2016 – Online Baumarkt Shop