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Rasen anlegen von der Vorbereitung bis zur Pflege

Wenn Sie sich in Ihrem Garten eine neue oder größere Rasenfläche wünschen, ist das zwar mit einem Arbeitsaufwand verbunden, aber grundsätzlich ist auf jedem Boden möglich Rasen anzulegen. Falls der Boden nicht optimal ist, können Sie ihn einfach aufbessern. Die meisten Rasensorten sind nicht anspruchsvoll und wachsen relativ schnell. Für besondere Lagen wie im Schatten unter einem Baum stehen Ihnen spezielle Rasensorten zur Verfügung, die auch bei wenig direkter Sonneneinstrahlung wachsen. Den Grundstein für eine schöne und dichte Rasenfläche legen Sie mit der Vorbereitung des Bodens und der Auswahl des für Ihre Bedürfnisse richtigen Rasens.

Schritt 1: Rasen anlegen – Welche Sorte ist die richtige?

Ihre erste Aufgabe beim Anlegen Ihres neuen Rasens ist die Auswahl der geeigneten Rasensorte für Ihre Wünsche und Bedürfnisse. Zur Verfügung stehen folgende Rasensorten:

  • Zierrasen
  • Spiel- und Sportrasen
  • Schattenrasen
  • Blumenwiese

Wenn zu Ihrem Haushalt Kinder oder Haustiere gehören, ist ein reiner Zierrasen nicht empfehlenswert. Die Rasensorten bilden zwar bei richtiger Pflege einen dichten Rasenteppich, wird dieser jedoch durch spielende Kinder und tobende Hunde strapaziert, nimmt er leicht Schaden. In diesem Fall ist ein Spiel- und Sportrasen die richtige Wahl. Befinden sich im Bereich der geplanten Rasenfläche Stellen, zu denen die Sonne nur selten Zugang hat, sollten Sie sich für einen Schattenrasen entscheiden. Schattenrasen bildet auch unter Bäumen und Sträuchern einen dichten Rasenteppich und ist relativ unempfindlich. Eine Blumenwiese ist das richtige Saatgut, wenn Sie sich einen lebendigen, mit Wildblumen durchsetzten Rasen wünschen.

Schritt 2: Fläche abstecken und Boden vorbereiten

Nachdem Sie sich welchen Rasen Sie anlegen wollen, geht es daran, den Boden für die Aussaat des Rasens vorzubereiten. Diesen Arbeitsschritt sollten Sie etwa eine Woche vor der geplanten Aussaat im frühen Herbst oder im Frühjahr durchführen. Dazu sollten Sie zunächst die Fläche abstecken, auf der Sie den Rasen anlegen möchten. Schlagen Sie an den Ecken und den Seiten der geplanten Fläche kleine Pfosten in die Erde und verbinden Sie die Pfosten mit einer Maurerschnur. Dieses Verfahren hilft Ihnen dabei, eine Rasenfläche mit geraden Kanten zu erhalten. Innerhalb der Fläche geht es nun darum, die vorhandenen Gewächse zu beseitigen. Sträucher und Pflanzen sollten Sie aus dem Bereich gründlich entfernen. Anschließend ist es notwendig, den Boden etwa 20 cm tief umzugraben. Entfernen Sie dabei vorhandenes Unkraut, Wurzeln früherer Pflanzen und Steine. An den Rändern können Sie nun mit dem Stiel der Harke einen kleinen Graben ziehen, der später für eine schöne Rasenkante sorgt.

Schritt 3: Bodenqualität überprüfen und verbessern

Jetzt ist es an der Zeit, die Bodenqualität zu überprüfen und bei Bedarf zu verbessern. Ist der Boden in Ihrem Garten besonders sandig, sollten Sie Rinderhumus untermischen. Ein lehmiger Boden muss aufgelockert werden. Zu diesem Zweck graben Sie in den oberen 15 cm Quarzsand unter. Im Idealfall erhält die umgegrabene Fläche eine 15 cm dicke Schicht aus Mutterboden. Überprüfen Sie auch den Kalkgehalt des Bodens. Liegt der pH-Wert über 5,5, sollten Sie etwas Rasenkalk auf den umgegrabenen Boden streuen. Um dem Rasen eine Starthilfe für einen guten Wuchs zu geben, sollten Sie zusätzlich einen Rasenstarterdünger aufstreuen und beides gründlich mit dem Rechen in den Boden einarbeiten.

Schritt 4: Grundlage für eine ebene Rasenfläche herstellen

Befestigen Sie im nächsten Schritt den Boden mit einer Rasenwalze oder einem Nivellierrechen. Wässern Sie dann die gesamte Fläche gründlich und lassen Sie den Boden für Ihren neuen Rasen eine Woche lang ruhen. So können Kalk und Starterdünger ihre optimale Wirkung im Boden entfalten.

Schritt 5: Rasen anlegen – die Aussaat des Rasens

Etwa eine Woche nach der Bodenvorbereitung können Sie die Aussaat der Rasensamen vornehmen. Für die Aussaat sollten Sie einen windstillen Tag wählen, damit die Rasensamen nicht vom Wind weggetragen werden. Sie können die Samen einfach mit der Hand verstreuen. Gleichmäßiger wird das Ergebnis, wenn Sie zum Anlegen Ihres neuen Rasens einen Streuwagen verwenden. Zu diesem Zweck füllen Sie in den Behälter des Streuwagens eine Mischung aus Mutterboden und Rasensamen und schieben den Wagen einmal quer und einmal längs über die gesamte Fläche. Durch die kleinen Löcher im Boden des Wagens rieselt das Gemisch nun gleichmäßig über die Erde. Wenn Sie um die Fläche einen kleinen Graben gezogen haben, sollten Sie diesen besonders intensiv mit Rasensamen bestreuen, denn so wird Ihre Rasenkante sehr dicht und deutlich. Harken Sie die Rasensamen vorsichtig so in den Boden ein, dass sie leicht mit Erde bedeckt sind, und gehen Sie anschließend abermals mit der Rasenwalze über die gesamte Fläche. Wenn Ihnen keine Rasenwalze zur Verfügung steht, sind auch Holzbretter hilfreich, die Sie Stück für Stück auslegen und etwas feststampfen. Anschließend müssen Sie die Holzbretter wieder entfernen. Nun sollten Sie dem Rasen Ruhe gönnen, um zu keimen und erste hauchzarte Grashalme hervorzubringen. Wenn Sie die Fläche mit Flatterband abspannen, weisen Sie Ihre Familienmitglieder darauf hin, dass sie sie nicht betreten dürfen.

Schritt 6: Rasensamen pflegen und das Wachstum fördern

In den nächsten Wochen besteht Ihre Aufgabe nur darin, das Wachstum des Rasens zu fördern. Insbesondere in trockenen Phasen benötigen die Rasensamen eine regelmäßige Bewässerung. Daher sollten Sie sie regelmäßig mit dem breiten Strahl eines Wasserschlauchs gießen oder einen Rasensprenger einsetzen um Ihren frisch angelegten Rasen genügend Kraft zur Entwicklung zu geben. Nach etwa zwei Wochen treten die ersten zaghaften Grashalme hervor. Der Wuchs des Rasens kann anfangs noch ungleichmäßig sein. Erst dann, wenn die Halme eine Höhe von etwa zehn Zentimetern aufweisen, können sie Ihren neu angelegten Rasen bei trockenem Boden erstmals mähen.

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