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Sichtschutz aus Stein selber bauen so gelingt es leicht

Die Steinmauer ist die edlere Variante des einfachen Gartenzauns. Eine Mauer aus Stein ist massiv, fügt sich ganz selbstverständlich in den Garten ein, bietet einen hervorragenden Sichtschutz und sieht einfach großartig aus. Damit Sie alle diese Vorzüge genießen können, müssen Sie jedoch vorher einiges investieren. Eine Steinmauer erfordert mehr Arbeit beim Aufbau und ist kostenintensiver als ein Gartenzaun. Der Aufwand lohnt sich aber in jedem Fall: Eine Steinmauer überdauert Jahrzehnte, benötigt kaum Pflege und stellt eine besondere optische Aufwertung des Grundstücks dar.

1. Schritt: Errichtung des Fundaments

Damit die Mauer nichts aus der Fassung bringen kann, ist ein solides Fundament unerlässlich. Nur ein sicheres Fundament sorgt dafür, dass der Sichtschutz langfristig an Ort und Stelle bleibt und auch die schwierigste Witterung ihm nichts anhaben kann.

Das Anlegen eines Fundaments bedeutet, dass die Mauer nicht einfach auf der bloßen Erde errichtet wird, sondern auf einem festeren, künstlich geschaffenen Untergrund. Hierzu heben Sie einen Graben in der Länge aus, die Sie für Ihren Sichtschutz vorgesehen haben. Die Tiefe des Grabens sollte ungefähr 80 Zentimeter betragen. Heben Sie den Graben gerade bei längeren Mauern am besten mit mehreren Personen aus, dann geht die Arbeit deutlich leichter von der Hand. Danach können Sie den Graben mit Beton ausgießen und mit einem geeigneten Stampfer glätten. Passende Vibrationsstampfer finden Sie zum Beispiel bei hagebau.de ebenso wie eine Wasserwaage, mit der Sie die Einhaltung eines einheitlichen Niveaus des Fundaments überprüfen. Hinsichtlich des Betons empfehlen sich fertige Trockenmischungen: Diese rühren Sie nur noch mit Wasser an und können den Beton dann sofort gießen. Ist das Fundament errichtet, sollten Sie sich als nächstes Gedanken über den Mörtel für das Verfugen machen.

2. Schritt: Den Mörtel anrühren

Die Stabilität Ihres neuen Sichtschutzes aus Stein hängt ganz entscheidend von der Qualität des Mörtels ab. Bringt dieser die richtigen Eigenschaften mit, halten die Steine in jeder Situation zusammen. Der Mörtel alleine ist es, der die Steine verbindet, seiner Anmischung sollten Sie daher ausreichend viel Zeit und Sorgfalt widmen.

Doch worauf kommt es nun beim Anrühren von Mörtel an? Sie benötigen hierfür nicht mehr als Sand, Zement und Kalkhydrat. Nehmen Sie am besten sechs Teile Sand, ein Teil Zement und ein Teil Kalkhydrat. Wasser gießen Sie solange zu, bis eine erdähnliche Konsistenz erreicht ist. Wichtig ist hierbei, dass Sie zuerst mit möglichst wenig Wasser anfangen, das Wasser im Mörtel verrühren und erst nach und nach weiteres Wasser hinzugeben. Tasten Sie sich langsam heran, bis Sie die passende Konsistenz erreicht haben. Als Alternative finden Sie in unserem Sortiment auch fertige Mörtelmischungen mit genauen Angaben zur richtigen Wassermenge. Diese sind zwar teurer als selbst angerührter Mörtel, dafür haben Sie jedoch eine höhere Sicherheit hinsichtlich der passenden Zusammensetzung.

3. Schritt: Auswahl der passenden Steine

Bevor Sie mit dem Errichten der Mauer beginnen können, benötigen Sie natürlich die passenden Steine. Für einen Sichtschutz im Garten kommen eine Reihe von Steinsorten infrage. Unterscheiden lassen sich dabei vor allem folgende Materialien: Kalksandstein, Poren- und Leichtbetonblöcke sowie Ziegel. Ziegel werden aus Ton gefertigt, sind in der Anschaffung relativ günstig und weisen ein geringes Gewicht auf. Die typische rötliche Färbung passt häufig gut zur Dachfarbe des Hauses und fügt sich auch sonst gut in den Garten ein. Denken Sie allerdings daran, dass sowohl Poren- und Leichtbetonblöcke als auch Ziegel verputzt werden müssen. Das Verputzen stellt natürlich einen weiteren Arbeitsschritt dar, der weitere Werkzeuge wie etwa eine Putzkelle erforderlich macht

Wenn Sie darauf verzichten möchten, empfiehlt sich der Kauf von Kalksandstein: Diesen verfugen Sie ohne späteres Verputzen. Ein sauberes Verfugen ist hier natürlich Pflicht, das Weglassen des Verputzens trägt aber in der Regel zu einer attraktiveren Optik bei und wird daher von vielen Gartenbauern bevorzugt. Bei den Kalksandsteinen haben Sie freie Auswahl: Kalksandstein ist hell und weiß mit einer manchmal etwas gelblichen Färbung. Die Kalksandsteine finden Sie in sehr unterschiedlichen Größen und Dichtevarianten. Denken Sie daran, dass dieser Kalksandstein nur sich selbst tragen muss, weshalb die Dichte nicht allzu hoch gewählt werden muss.

4. Schritt: Das Verfugen

Wenn es endlich an das Verfugen der Steine geht, müssen Sie eines stets im Hinterkopf behalten: Die Fugen dürfen auf keinen Fall durchgehend sein. Bei durchgehenden Fugen bilden diese senkrechte, ununterbrochene Linien, was optisch wenig ansprechend und der Stabilität abträglich ist. Stattdessen müssen die Linien versetzt sein: Das erreichen Sie, indem Sie die Steine stets um eine viertel oder eine halbe Steinlänge gegeneinander verschieben. Die Mauer gerät dann viel stabiler und schöner.

Tragen Sie nun eine erste satte Mörtelschicht auf dem Fundament auf. Setzen Sie den ersten und den letzten Stein der aktuellen Schicht auf den Mörtel. Nehmen Sie eine Latte und eine Wasserwaage zur Hilfe, um die beiden Steine genau auszurichten und spannen Sie dann eine Richtschur über die Steine. Nun fällt es deutlich leichter, alle Steine zwischen dem ersten und dem letzten zu platzieren. Für dieses Vorgehen ist es entscheidend, dass Sie zuvor die exakte Länge genau ausgemessen haben, damit die Steine später auch tatsächlich zusammenpassen. Fahren Sie mit allen weiteren Schichten ebenso fort, bis Sie mit der Höhe Ihrer Mauer zufrieden sind. Eine ständige Überprüfung der Arbeit mit einer Wasserwaage ist unumgänglich, wenn Sie später eine formschöne, gerade Mauer Ihr eigen nennen möchten. Lassen Sie sich daher bei der Platzierung der Steine viel Zeit und verlassen Sie sich nicht nur auf das bloße Auge.

Mit diesen Tipps errichten auch Sie innerhalb kürzester Zeit eine wunderschöne Steinmauer. Alle hierfür benötigten Verbundstoffe und Werkzeuge finden Sie selbstverständlich bei hagebau.de.

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