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Steinplatten für die Terrasse verlegen – Schritt für Schritt

Das Haus ist errichtet, nun geht es an die Gestaltung der Außenbereiche? Wenn Sie die Steinplatten für die Terrasse selbst verlegen, können Sie viel Geld für Handwerker sparen. Auch wenn die alte Terrasse nicht mehr ansehnlich ist, sind ambitionierte Heimwerker dieser Aufgabe gewachsen. Denn tatsächlich ist es nicht schwer, Steinplatten für die Terrasse zu verlegen. Mit der richtigen Anleitung schaffen aus Anfänger auf diesem Gebiet hervorragende Ergebnisse und können stolz auf ihre Arbeit sein.

Schritt 1: Die Terrasse planen

Überlegen Sie sich, wie groß die zukünftige Terrasse sein soll und welche Form Ihren Vorstellungen entspricht und mit der Gartengestaltung harmoniert. Fertigen Sie eine Zeichnung an und fügen Sie maßstabsgetreu die zukünftigen Gartenmöbel ein. So erkennen Sie, ob die Größe der Fläche zur geplanten Nutzung passt.

Schritt 2: Die Auswahl der Steinplatten

Terrassenplatten aus Beton sind eine beliebte Alternative zu Fliesen für den Außenbereich, Natursteinplatten oder Holzdielen. Achten Sie bei der Auswahl der Platten auf eine frostsichere Ausführung. Leicht raue Oberflächen geben sicheren Halt und mindern die Sturzgefahr bei Nässe.

Bestellen Sie einige Steinplatten mehr, als Sie tatsächlich benötigen. Nicht immer klappt das Teilen der Terrassenplatten problemlos. Ersatzplatten ermöglichen Ihnen auch, später schadhaft gewordene Platten auszutauschen.

Kontrollieren Sie die angelieferten Platten sofort aus Schäden und Materialfehler. Reklamationen sind schwierig bis unmöglich, wenn der neue Terrassenbelag bereits ganz oder teilweise verlegt worden ist.

Schritt 3: Den Untergrund vorbereiten

Um lange Freude an der Terrasse zu haben, ist ein frostsicherer, fester Untergrund die Grundvoraussetzung. Stecken Sie zuerst die zukünftige Terrassenfläche mit kleinen Pflöcken ab. Zwischen den Pflöcken gespannte Seile markieren die äußeren Konturen. Heben Sie nun den Mutterboden 30 bis 40 cm tief aus.

Im nächsten Arbeitsschritt erhält die Grube eine 20 bis 30 cm hohe Füllung mit Kies mit einer Körnung von 0 bis 20 mm. Dieser Kies hat zwei Aufgaben. Er lässt das Regenwasser zügig abfließen. Bei Frost bieten die Zwischenräume der Steinchen dem gefrierenden Wasser genügend Raum zur Ausbreitung, ohne die Terrassenplatten anzuheben. Nach dem Glätten wird die Kiesschicht mit einer Rüttelplatte verdichtet.

Schritt 3: Das Verlegebett anlegen

Über die Kiesschicht kommt eine 5 bis 10 cm starke Schicht aus Sand. Auch Splitt mit einer Körnung von 2 bis 5 mm ist eine gute Alternative, Splitt hemmt das Unkrautwachstum besser als Sand, die Fugen bleiben pflegeleichter. Nach dem Aufbringen und Verteilen des Splits ziehen Sie die Fläche mit einem Glättrakel ab.

Achten Sie darauf, dass von der Hauswand ausgehend ein Gefälle von etwa 2 % entsteht, das heißt, dass vom Haus zur Terrassenkante die Materialschicht fließend dünner wird. Kontrollieren Sie die Arbeit mit der Wasserwaage. Ist ausreichend Gefälle vorhanden, verdichten Sie auch die Deckschicht mit der Rüttelplatte.

Schritt 4: Die Steinplatten verlegen

Bei einem gleichförmigen Verlegemuster beginnen Sie an einer markanten Außenlinie, die Terrassenplatten selbst zu verlegen. Besonders einfach fällt der Anfang an der Hauswand. Belassen Sie zwischen der Hauswand und der ersten Verlegereihe eine breite Dehnungsfuge. Müssen Sie Terrassenplatten schneiden, ist es sinnvoll, auf die Hauswand zuzuarbeiten. So können Sie am Ende ungerade Schnittkanten unter einer Abdeckung für die Dehnungsfuge verstecken. Bei Mustern gilt: Arbeiten Sie von einfachen Mustern hin zu den komplizierten Elementen.

Legen Sie die Terrassenplatte auf den Untergrund und Klopfen Sie sie mit dem Gummihammer fest. Ein auf die Platte gelegtes Brett hilft dabei, dass die Ausrichtung im Split- oder Sandbett gleichmäßig erfolgt. Halten Sie mit der nächsten Terrassenplatte eine Fugenbreite von 3 bis 5 mm ein. Für Terrassenplatten aus Beton sind Fugenkreuze erhältlich, die Ihnen das gleichmäßige Arbeiten erleichtern.

Legen Sie nun Platte für Platte die gesamte Fläche aus. Bei Terrassenplatten, die in mehreren Paketen oder Paletten geliefert wurden, nehmen Sie nacheinander aus jedem Paket eine Platte. Eventuelle Farbunterschiede verschiedener Chargen verteilen sich so gleichmäßig und fallen auf der fertigen Fläche nicht auf.

Schritt 5: Terrassenplatten schneiden

Nicht immer ist es möglich, ausschließlich ganze Terrassenplatten zu verlegen. Bevor Sie die Platten schneiden, wässern Sie sie gründlich. Der Schnittverlauf sollte auf beiden Seiten angezeichnet werden. Schneiden Sie die gewässerte Platte zuerst auf der Unterseite mit dem Trennschleifer ein. Vollenden Sie den Schnitt dann von der Oberseite her an der markierten Stelle. Gründliches Abspülen der geschnittenen Platten verhindert unschöne Flecken durch den entstandenen Staub.

Schritt 6: Ränder stabilisieren

Ist die gesamte Fläche mit Terrassenplatten belegt, sichern Sie die Außenränder. Sonst könnten die Platten verrutschen. Eine einfache Möglichkeit stellt das Versenken von rostfreien Lochblechen dar. Das Metall ist kaum sichtbar und gibt den Platten zuverlässigen Halt. Auf der Ebene ist es auch möglich, Mutterboden anzuhäufeln und festzuklopfen, um die Terrasse dauerhaft zu stabilisieren.

Schritt 7: Das Verfugen der Terrasse

Im letzten Arbeitsschritt werden die Fugen zwischen den Terrassenplatten verfugt. Sand als Fugenfüller sorgt für optisch sehr feine Ergebnisse. Splitt dagegen hemmt das Wachstum von Unkraut. Auch Fugenmörtel für den Außenbereich ist geeignet.

Verteilen Sie das gewählte Fugenmaterial trocken auf der Terrasse und arbeiten Sie es mit einem Besen in die Fugen ein. Fegen Sie dazu in verschiedene Richtungen und denken Sie daran, auch diagonal zu arbeiten. Sind die Fugen komplett gefüllt, nehmen Sie das überschüssige Material mit einem weichen Besen gründlich ab.

Das Verfugen mit Sand oder Splitt ist nun abgeschlossen und Sie können die ersten Mußestunden auf Ihrer neuen Terrasse genießen. Fugenmörtel muss in der Regel nach dem Einbringen gewässert werden, damit der Baustoff in den Fugen abbinden kann. Folgen Sie den Anwendungshinweisen des Herstellers, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

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