dcsimg
Hagebau.de verwendet Cookies um ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie hagebau.de nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos
3% Sofort-Rabatt
Mit Ihrer Partner-Card erhalten Sie 3%* Sofort-Rabatt auf jeden Online-Einkauf oder beim Einkauf in Ihrem hagebaumarkt.
* Tabakwaren, Zeitschriften, Bücher, Gutscheine, Pfand sowie Streckengeschäfte, Dienstleistungen und Palettenwaren sind nicht rabattfähig. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.
Lieferung ins Wohnzimmer
Ob Wohnzimmer, Terrasse oder Keller: Viele unserer großen und sperrigen Artikel liefern wir direkt an den gewünschten Ort.
Kauf auf Rechnung
Bestellen Sie heute und bezahlen Sie erst nach Erhalt der Ware (Bonität vorausgesetzt. Gilt nicht für Artikel zur Lieferung aus dem hagebaumarkt).
Versandkostenfrei in den Markt liefern
Sie sparen 5,95 € Versandkosten. Zuschläge für Spedition, 24-Std-Lieferung oder sonstige Dienste werden nicht übernommen.

Terrassenüberdachung aus Holz selber bauen – das müssen Sie wissen

Eine eigene Terrassenüberdachung aus Holz ist der Traum vieler Gartenbesitzer. Die Überdachung schützt vor Sonne, Regen und Schnee, bringt damit während jeder Jahreszeit einen zusätzlichen Nutzen und sieht auch noch gut aus. Das Mittel der Wahl ist hier in der Regel Holz: Der Naturstoff fügt sich einfach am besten in den Garten ein, ist nicht zu schwer zu transportieren und zeigt sich widerstandsfähig. Haben Sie Ihre Terrassenüberdachung aus Holz erst einmal aufgebaut, werden Sie lange Freude daran haben.

1. Schritt: Das richtige Holz auswählen

Wenn Sie sich auf die Suche nach einem passenden Set für die Errichtung einer eigenen Terrassenüberdachung machen, sollte Ihr Augenmerk insbesondere auf das Holz fallen. Die verwendete Holzsorte entscheidet wesentlich darüber, welche Anmutung die Überdachung haben wird, ob diese mit dem Haus harmoniert und ob Sie sich wirklich wohl damit fühlen.

Bei Anbietern wie hagebau.de finden Sie Dachsets mit ganz unterschiedlichen Hölzern. Zu nennen ist hier zum Beispiel das beliebte Nadelholz. Dieses Holz ist die perfekte Wahl für Sie, wenn Sie auf die Kosten achten und dennoch in Hinblick auf die Stabilität keine Kompromisse eingehen möchten. Dieses Holz ist dank spezieller Behandlung resistent gegenüber Schädlingsbefall; auch Schimmel kann dem Holz nicht so leicht etwas anhaben. Wenn Sie mit der anfänglichen Farbe nicht zufrieden sein sollten, können Sie Nadelholz übrigens problemlos überstreichen und so farblich individuell gestalten. Hierbei sollten Sie jedoch eines bedenken: Lassen Sie nach der Montage des Daches einen oder mehrere Monate vergehen, bevor Sie dem Holz einen neuen Anstrich verpassen. Das ist notwendig, da das Nadelholz erst vollständig austrocknen muss.

Ebenfalls bei Terrassendächern häufig zu finden ist Leimholz. Leimholz kann aus verschiedenen Holzsorten bestehen und zeichnet sich durch seine Schichtung aus. Statt aus einem Stück besteht das Leimholz nämlich aus mehreren Schichten, die miteinander verleimt sind. Hierbei handelt es sich mitnichten um eine minderwertige Holzvariante: Das verleimte Holz verzieht fast gar nicht, auch nicht nach längerer Zeit, und ist damit für tragende Konstruktionen hervorragend geeignet.

Zu nennen ist als Edelvariante einer Terrassenüberdachung auch die Holzsorte Douglasie. Hier fällt vor allem die besonders schöne Färbung sofort auf: Douglasie hat einen bräunlich-rötlichen Ton und wirkt überaus attraktiv. Selbst ganz ohne Behandlung ist das Holz unempfindlich gegenüber Schädlingen oder Feuchtigkeit. Und sogar eine Rissbildung ist auch nach langer Zeit kaum zu befürchten.

2. Schritt: Das Fundament errichten

Die Errichtung des Fundaments ist ein Schritt, den Sie notfalls auch auslassen können, wovon in der Regel jedoch abzuraten ist. Ein stabiles Fundament ist die wichtige Voraussetzung für ein stabiles Terrassendach. Zu unterscheiden sind hier in der Praxis zwei Fälle: Sollte bereits eine asphaltierte Fläche vorhanden sein, auf der Sie die Überdachung errichten können, müssen Sie lediglich die Pfosten auf dem Asphalt festschrauben. Dafür benötigen Sie sogenannte Aufschraubstützen, die jedoch glücklicherweise in fast jedem Set für Terrassendächer bereits enthalten sind. Achten Sie darauf, dass in dem Set auch passende und hochwertige Dübel enthalten sind sowie entsprechende Schrauben. Hiermit gelingt ein festes und sicheres Verschrauben.

Sollte noch kein Fundament vorhanden sein, müssen Sie die Pfosten einbetonieren. Hierzu heben Sie Löcher mit einer Tiefe von etwa 80 Zentimetern aus und versenken die Pfosten darin. Vorher kippen Sie jedoch ungefähr bis zur Hälfte Kies in die Löcher und lassen dann die Betonfüße in die Löcher ein. Die Betonfüße erhalten Sie im Fachhandel bereits fertig gegossen. Sollte das bei Ihren Füßen nicht der Fall sein, müssen Sie diese selbst eingießen.

Nun können Sie die Pfostenträger in den Füßen verankern. Später werden Sie die Holzpfosten mit diesen Trägern verbinden. Die einzige Aufgabe der Träger besteht darin, dass Holz und Boden nicht direkt miteinander in Kontakt kommen und so keine Feuchtigkeit ins Holz gelangen kann.

3. Schritt: Aufbau der tragenden Konstruktion

Als nächstes können Sie die Holzpfosten in die Träger einsetzen. Diese Aufgabe ist nicht schwierig, Sie müssen lediglich den Pfosten mit einigen Schrauben fixieren. Wichtig ist allerdings, dass die Holzpfosten wirklich geradestehen. Nehmen Sie hier gegebenenfalls Werkzeug wie etwa eine Wasserwaage zur Hilfe, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Ein weiterer Tipp betrifft die Stützenschuhe: Einige Modelle sind verstellbar und erlauben Ihnen damit eine nachträgliche Korrektur der Ausrichtung der Pfosten.

Verbauen Sie nun den Balken an der Hauswand und durchbohren Sie diesen gemeinsam mit der Wand. Achten Sie darauf, dass Sie den Balken möglichst hoch ansetzen. Im Idealfall sollten Sie später ein Gefälle von etwa 10 Grad zum Garten hin erreichen können. Danach fahren Sie mit dem vorderen Querbalken fort und verschrauben diesen an den Stützen.

Als nächstes sind die Auflegerbalken dran. Diese werden mit Winkelverbindern wiederum an den Pfosten befestigt. Ein Abstand von etwa 50 Zentimetern zwischen den einzelnen Balken sieht in der Regel am besten aus.

4. Schritt: Das Dach eindecken

Zuletzt müssen Sie nicht mehr tun, als Ihr Dach mit dem gewünschten Material einzudecken. Bewährt haben sich hier die praktischen Wellpappen aus Polyester oder die Hohlkammerplatten aus Polycarbonat. Wellpappe lässt sich dabei besonders einfach verarbeiten, da sie lediglich verschraubt werden muss. Die Wellpappe ist in der Anschaffung relativ günstig und zeigt eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Witterungseinflüsse. Etwas anders sieht es bei Hohlkammerplatten aus. Hier benötigen Sie verschiedene Profile, in welche Sie die Platten stecken. Über die Profile stellen Sie dann die Verbindung mit der Holzkonstruktion her. Die entsprechenden Profile sollten allerdings Bestandteil des jeweiligen Sets sein, der Aufbau dauert hier aber insgesamt trotzdem deutlich länger als bei Dächern aus Wellpappe. Der Vorteil der Hohlkammerplatten liegt in deren hervorragender Isolierung, was sich gerade in den heißen Sommermonaten positiv bemerkbar macht.

Mit diesen Tipps können auch Sie in kürzester Zeit eine Terrassenüberdachung aus Holz selber bauen. Alle hierfür erforderlichen Materialien und das geeignete Werkzeug kaufen Sie wie immer bei hagebau.de.

Newsletter

Jetzt anmelden und 5,95 Euro Versandkosten-Gutschein sichern.

© hagebau.de 2016 – Online Baumarkt Shop