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Gartenhaus dämmen mit Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ein gut gedämmtes Gartenhaus erhöht den Komfort für längere Aufenthalte oder schützt gelagerte Gartengeräte und Fahrräder besser vor der Witterung. Ein isolierter Fußboden hält die Kälte fern, gleichzeitig sorgt die Wärmedämmung für angenehme Temperaturen an heißen Tagen. Das Gartenhaus dämmen bietet zugleich Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmel.

Ob fertiges Gartenhaus oder selbst gebautes Gartenhaus: Um die perfekte Dämmung können Sie sich selbst kümmern. Für ein winterfestes Gartenhaus sind Boden, Dach, Wände sowie Türen und Fenster abzudichten. Der Vorteil: Eine gute Dämmung und Isolierung schützt vor Witterungsschäden wie Schimmel und macht das Gartenhaus langlebig. Gründe für die Dämmung des Gartenhauses:

  • Schutz vor Kälte im Winter
  • Hält die Wärme im Haus und erhöht den Wohnkomfort
  • Weist die Feuchtigkeit ab
  • Schützt vor Schimmel und Witterungsschäden

Das Gartenhaus zu dämmen, ist bei fast jedem Modell sinnvoll. Sowohl, wenn Gegenstände darin gelagert werden, die bei hoher Luftfeuchtigkeit rosten – wie Werkzeuge oder Fahrräder – als auch und besonders, wenn Sie das Gartenhaus als Hobbyraum oder kleines Gästehaus verwenden. Verwahren Sie nur rostfreie Gegenstände im Gartenhaus? Dann ist eine Dämmung nicht unbedingt erforderlich und Sie können mit einem Luftentfeuchter einer möglichen Schimmelbildung vorbeugen.

Möchten Sie Ihr Gartenhaus auch für andere Zwecke nutzen? Dann berücksichtigen Sie die folgende Schritt-für-Schritt Anleitung zum Dämmen Ihres Gartenhauses.

Schritt 1 und 2: Den Boden und das Dach im Gartenhaus dämmen

Das Wichtigste zuerst: Für die adäquate Dämmung von Gartenhäusern sind der Fußboden und das Dach entscheidend. Die standardmäßige Bodenplatte aus Beton oder Zement reicht nicht aus. Ein sehr gut gedämmter Boden schützt vor Frost und Feuchtigkeit – Kälte kommt immer von unten. Zum Schutz verkleiden Sie den Boden mit Profilholzbrettern, die Sie am besten gleich mit Holzschutzfarbe behandeln. Zuerst sollten Sie die Unterkonstruktion der Dielen mit einer Dämmfolie unterlegen und nach der Dämmstofffüllung mit einer weiteren Folie abdecken. Als einfache Lösung empfiehlt sich zur Füllung die Verwendung von Styropor oder Styrodur. Die Bodendielen bringen Sie anschließend über dem Isoliermaterial an.

Nach der Bodendämmung folgt im zweiten Schritt die Dachisolierung. Wählen Sie die Stärke des Dämmmaterials in der Stärke der Dachlatten und erstellen Sie aus diesen das Gerüst für die Dämmung. Unterm Dach bringen Sie über den feuchtigkeitsempfindlichen Dämmstoff eine Dampfsperre an, damit die Feuchtigkeit der warmen Luft vom Innenraum nach außen geleitet wird. Verarbeiten Sie Bretter mit Nut und Feder, dann verfügt die Dachkonstruktion bereits über eine natürliche Feuchtigkeitsregulierung. Befindet sich im Dach ein Zwischenboden? Dann kann man den Dämmstoff mit einem Schlauch über ein kleines Loch im Holz einfüllen. Ist das Gartenhaus noch im Aufbau, eignen sich Dämmmatten.

Zusammenfassung: Materialien für die Dämmung von Fußboden und Dach

  • Nutzen Sie zum Schutz Profilholzbretter, die Sie mit Holzschutzfarbe behandeln.
  • Styrodur eignet sich als einfache Lösung zum Dämmen für den Boden.
  • Verwenden Sie für den Boden eine Dämmunterlage.
  • Zur Dämmung des Daches kommen Bitumendachplatten in Kombination mit einer Dampfsperre infrage.

Zur Info: Diffusionsoffene Folien unter der Dämmung halten die Feuchtigkeit fern und schützen wirksam vor Schimmelbildung.

Schritt 3: Verkleiden Sie die Innen- und Außenseite für eine schützende Hülle

Im nächsten Schritt kümmert man sich um eine optimale Dämmung der Wände. Für die Außen- und Innendämmung empfiehlt sich die Verwendung von Mehrschichtsystemen, mit denen Sie die Innen- und Außenseite isolieren. Als Faustregel gilt: Je dicker die isolierende Schicht, desto besser ist der Schutz.

Die Außenwände des Gartenhauses dämmen Sie zum Beispiel mit festen Materialien wie Stryopor und Styrodur. Bringen Sie die Dämmmaterialien an den Wänden an und verschalen diese mithilfe von Gipskartonplatten (hier geht’s zur Anleitung Gipskartonplatten anbringen) oder Holz. Verhindern Sie beim Anbringen und Versiegeln der dämmenden Elemente, dass Feuchtigkeit in die Isolierschicht und ins Holz eindringt. Achten Sie zum Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmel auch auf eine gute Imprägnierung. Styropor- oder Styrodurplatten eignen sich ab einer Stärke von einem halben Zentimeter, für eine höhere Wirkung verkleiden Sie die Wände mit einer bis zu fünf Zentimeter dicken Isolierung. Rillen zwischen den Platten können Sie mit Silikon verschließen.

Die Innenwände des Gartenhauses dämmen Sie am besten mit natürlichen Materialien wie Holzwolle, Mineralwolle oder Hanffasern. Die Baustoffe sind feuerfest und eignet sich gut in Kombination mit Holz als Baustoff.

Wichtig: Für einen natürlichen Luftaustausch muss zwischen Dämmmaterial und Schalung ein Luftspalt frei bleiben. Der Luftspalt verbessert zudem die isolierende Wirkung.

Zusammenfassung: Materialien für die Dämmung von Außen- und Innenwänden

  • Als Dämmmaterialien für die Außenwände bieten sich feste Materialien wie Stryopor oder Styrodur an. Die Innenwände dämmen Sie am besten mit Holzwolle, Mineralwolle oder Hanffasern.
  • Verschalen Sie die gedämmten Wände mit Gipskartonplatten oder Holz.
  • Achten Sie auf eine gute Imprägnierung.
  • Mit Silikon verschließen Sie Rillen und Fugen.

Schritt 4: Die Isolierung von Fenstern und Türen

Fenster und Türen sind potenzielle Wärmeleiter und müssen zum optimalen Gartenhausdämmen fachgerecht isoliert werden. Sind Fenster und Türen nicht richtig isoliert, bringt die beste Dämmung nichts, Wärme strömt nach außen und Feuchtigkeit kann von außen hereinkommen. Bauen Sie um die Rahmen von Fenstern und Türen ein Lattenkreuz und schneiden Sie das Dämmmaterial passend zurecht. Zum Schließen der Fugen eignet sich zum Beispiel Silikon. Für die Rahmen von Fenstern und Türen können Sie zusätzlich Dichtungsband verwenden. Eine optimale Wärmedämmung erreichen Sie mit einer Doppelverglasung der Fenster – den wichtigen luftdichten Einbau sollten Sie im Zweifel dem Profi überlassen.

Zusammenfassung: Materialien für die Dämmung von Fenster und Türen

  • Verschließen Sie Fugen mit Silikon.
  • Mit Dichtungsband versiegeln Sie die Rahmen der Fenster und Türen.

Tipp für das ökologisch optimierte Gartenhaus: Achten Sie bei der Auswahl der Dämmmaterialien darauf, dass keine Klebstoffe, chemischen Bindemittel oder anderen synthetischen Stoffe verwendet wurden.

Gartenhaus dämmen: notwendiges Werkzeug

Je nach verwendeten Materialien ist folgendes Werkzeug sinnvoll:

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