dcsimg
Hagebau.de verwendet Cookies um ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie hagebau.de nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos
3% Sofort-Rabatt
Mit Ihrer Partner-Card erhalten Sie 3%* Sofort-Rabatt auf jeden Online-Einkauf oder beim Einkauf in Ihrem hagebaumarkt.
* Tabakwaren, Zeitschriften, Bücher, Gutscheine, Pfand sowie Streckengeschäfte, Dienstleistungen und Palettenwaren sind nicht rabattfähig. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.
Lieferung ins Wohnzimmer
Ob Wohnzimmer, Terrasse oder Keller: Viele unserer großen und sperrigen Artikel liefern wir direkt an den gewünschten Ort.
Kauf auf Rechnung
Bestellen Sie heute und bezahlen Sie erst nach Erhalt der Ware (Bonität vorausgesetzt. Gilt nicht für Artikel zur Lieferung aus dem hagebaumarkt).
Versandkostenfrei in den Markt liefern
Sie sparen 5,95 € Versandkosten. Zuschläge für Spedition, 24-Std-Lieferung oder sonstige Dienste werden nicht übernommen.

Strom im Gartenhaus – Versorgungsmöglichkeiten und Tipps zur Installation

Ein Gartenhaus mit Stromversorgung bietet viele Annehmlichkeiten und praktische Vorteile. So können Sie ein elektrifiziertes Gartenhaus mit einer Beleuchtung ausstatten, die das Haus auch bei Dunkelheit nutzbar macht. Die Einrichtung einer kleinen Werkstatt, der Betrieb von Gartengeräten oder der Anschluss von Kühlschrank und TV sind weitere Vorteile von Strom im Gartenhaus. Wenn Sie in Ihrem Gartenhaus gelegentlich übernachten, werden Sie in kühlen Nächten den Komfort einer Elektroheizung zu schätzen wissen. Wie können Sie Strom in Ihr Gartenhaus legen? Kann ein Gartenhaus ohne Netzanschluss mit Strom versorgt werden? Unser Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen zum Stromanschluss im Gartenhaus und gibt wertvolle Tipps zur Installation.

Hier geht's zum Sortiment "Gartenhäuser"

Wie können Sie Ihr Gartenhaus mit Strom versorgen?

Bevor Sie die Annehmlichkeiten von Strom in Ihrem Gartenhaus genießen können, muss der Strom irgendwie in das Haus kommen. Steht das Haus nicht irgendwo abgelegen in der Wildnis, bietet sich als Stromquelle meist das öffentliche Netz an. Aber auch wenn Ihnen kein Zugang zum öffentlichen Stromnetz zur Verfügung steht, müssen Sie auf den Komfort von Strom im Gartenhaus nicht verzichten. Nachfolgend nennen wir Ihnen die wichtigsten Alternativen zur Stromanbindung bzw. Stromversorgung Ihres Gartenhauses:

gartenhaus-mit-strom
  • Erdkabel vom privaten Hausanschluss: Die einfachste Variante für eine zuverlässige Stromversorgung Ihres Gartenhauses ist die Verlegung eines Erdkabels, das von der Elektroinstallation bzw. vom Sicherungskasten Ihres Hauses abzweigt. So benötigen Sie keinen zusätzlichen Stromzähler im Gartenhaus und müssen keinen Stromanschluss bei Ihrem Netzbetreiber beantragen. Dies spart Zeit und Kosten. Je nach geplantem Umfang der Elektroinstallation ist im Gartenhaus ebenfalls kein separater Sicherungskasten erforderlich.

  • Erdkabel von separatem Anschluss: Steht Ihr Gartenhaus abseits Ihres Privatgrundstücks, müssen Sie für die Stromversorgung einen Hausanschluss bei Ihrem örtlichen Netzbetreiber beantragen. Dies ist natürlich nur möglich, wenn am Standort das öffentliche Netz zur Verfügung steht. Für einen Standard-Netzanschluss mit 30 kW berechnen die Netzbetreiber meist über 1.000 Euro Anschlussgebühren. Antragsformulare für einen Haus- bzw. Netzanschluss können Sie auf den Webseiten der Netzbetreiber herunterladen. Für einen Stromzähler und den nötigen Sicherungskasten können weitere Kosten entstehen. Die Anbindung des Gartenhauses erfolgt auch bei einem separaten Stromanschluss über ein Erdkabel.

  • Generator: Mit einem motorbetriebenen Generator können Sie Ihr Gartenhaus bei fehlendem Netzanschluss sehr einfach mit Strom versorgen. Generatoren werden in verschiedensten Leistungsklassen angeboten. Empfehlenswert sind Geräte mit einer Dauerleistung von mindestens 3,5 kW. Für mobile Generatoren ist ein Antrieb mit einem Viertakt-Benzinmotor die geeignete Wahl. Größere stationäre Generatoren verwenden meist Dieselmotoren. Stromgeneratoren haben in der Regel mehrere Steckdosen. Es sind auch mobile Geräte mit Starkstromanschluss im Angebot. Mit einem leistungsfähigen Stromgenerator verfügen Sie über eine zuverlässige Stromquelle, die sogar für den Betrieb von Kochplatten oder einer kleinen Elektroheizung genug Energie bereitstellt. Ein Nachteil von motorbetriebenen Generatoren sind die entstehenden Abgase und das Betriebsgeräusch. Achten Sie daher beim Kauf eines Stromgenerators auf gut gedämmte Geräte mit Katalysator.

Solartechnik
  • Solar-Strom: Für Gartenhäuser ohne ökonomische Möglichkeit zum Anschluss an das öffentliche Netz bietet sich eine Versorgung mit Solarzellen an. Obwohl immer leistungsfähigere Solarzellen verfügbar sind, kann die Kraft der Sonne keinen vollwertigen Netzanschluss ersetzen. Dazu müssten Sie die gesamte Fläche Ihres Gartens mit Solarzellen bestücken und zusätzlich große Speicherkapazitäten in Form von Akkus schaffen. Die Kosten für ein solches System wären sehr hoch. Für den Betrieb von elektrischer Kühlbox, Radio, TV und Lampen eignet sich eine Solaranlage gut. Für große Kühlschränke sind selbst leistungsfähige Zellen aufgrund des benötigten Anlaufstroms des Kompressors nicht geeignet. Der Energiehunger von Herdplatten, Warmwasserboilern oder Elektroheizungen überfordert Solarzellen ebenfalls. Im Handel sind Solar-Komplettpakete für Gartenhäuser erhältlich, die neben Solarzellen, Wechselrichter und Installationsmaterial ebenfalls einen Akku zur Speicherung des Stroms enthalten. So können Sie auch bei Dunkelheit einen gemütlichen Fernsehabend in Ihrem Gartenhaus genießen. Die Installation der Komplettanlagen ist für geübte Heimwerker problemlos möglich.
  • Kleinwindkraftanlage: Die Versorgung von Gartenhäusern mit einer eigenen kleinen Windturbine ist noch relativ selten anzutreffen. Die Investition in eine solche Anlage kann sich aber gerade für abgelegene Gartenhäuser in windreichen Lagen lohnen. Kleinwindkraftanlagen werden in Leitungsstufen von ca. 50 bis 2.000 Watt (0,05 bis 2 kW) angeboten. Kleine Komplettanlagen zur Eigenmontage gibt es ab etwa 1.500 Euro. Die Installation einer Kleinwindkraftanlage führt natürlich bei erforderlichen Masthöhen von mindestens 7 Metern zu einer optischen Beeinträchtigung des Gartenambientes. Auch Geräuschemissionen sind beim Betrieb nicht auszuschließen. Wie Solarzellen benötigen Windkraftanlagen möglichst Speicherkapazitäten in Form von Akkus - und die Leistung des Generators ist für den Betrieb von Starkverbrauchern wie Kochplatten und Boilern in der Regel nicht ausreichend. Sogenannte Kleinwindkraftanlagen unterliegen meist keiner Genehmigungsfrist oder es muss lediglich eine vereinfachte Bauanfrage gestellt werden. Die Regelungen sind hier aber von Kommune zu Kommune unterschiedlich. Sie sollten Ihre Gartennachbarn unbedingt frühzeitig zu Ihren Windenergieplänen befragen, um Rechtsstreitigkeiten und böses Blut zu vermeiden. Eine Kleinwindkraftanlage lässt sich gut mit Solarzellen kombinieren. Die Netzsynchronisation der beiden Anlagen ist allerdings eine Aufgabe für den Fachmann

Bevor Sie mit Installations- oder Verlegearbeiten beginnen – achten Sie auf die Sicherheit!

Die Ausführung von Elektroinstallationen gehört grundsätzlich in die Hände von sachkundigen Personen. Während der Installation gehen von Strom führenden Leitungen erhebliche Risiken aus. Schalten Sie die Leitungen am Sicherungskasten daher immer spannungsfrei und prüfen Sie diese anschließend mit einem Stromprüfer auf Spannungsfreiheit. Achten Sie darauf, dass Leitungen von anderen Personen nicht versehentlich wieder unter Spannung gesetzt werden können. Hängen Sie deshalb am besten ein Hinweisschild bei Elektroarbeiten an den Sicherungskasten. Nicht korrekt ausgeführte Elektroinstallationen können ein Risiko für Leib und Leben darstellen. So kann es zum Beispiel durch Kurzschlüsse oder überlastete Leitungen zu Bränden kommen. Versicherungen verweigern bei unsachgemäß ausgeführten Installationen durch Laien teilweise die Zahlung. Arbeiten an Sicherungskästen, Erdung, Zähler oder am Hausanschluss müssen auf jeden Fall von einem Elektroinstallateur durchgeführt werden. Es empfiehlt sich, die gesamte Kabelzuleitung und die Installation im Gartenhaus nach Ausführung der Arbeiten durch einen Elektroinstallateur abnehmen zu lassen. Dieser kann Ihnen ebenfalls bei der Planung der Installation helfen und wertvolle Tipps zur Ausführung der Arbeiten geben. Auch in Gartenhäusern muss die Elektroinstallation den geltenden Richtlinien des VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik) entsprechen.

Haben Sie schon alle Materialen zur Stromversorgung Ihres Gartenhauses?


Leistungsbedarf, Steckdosen, Starkstromanschluss, FI-Schutzschalter etc. – vor der Installation steht die Planung

Bevor Sie mit Arbeiten zur Stromversorgung Ihres Gartenhauses beginnen, sollten Sie die Installation sorgfältig planen. Dies erspart Ihnen teure und zeitraubende Nachrüstungen und erleichtert den Einkauf des benötigten Materials. Vor der Installation empfiehlt es sich, unter anderem die folgenden Punkte zu klären:

  • Leistungsbedarf/Kapazität: Welche Elektrogeräte wollen Sie im Gartenhaus betreiben? Soll die Installation nur zur Beleuchtung dienen oder möchten Sie auch leistungsstarke Verbraucher wie Herdplatten, Warmwasserboiler oder eine Kreissäge über die Installation betreiben? Auf der Grundlage dieser Überlegungen lassen Sie von einem Elektroinstallateur den benötigten Leistungsbedarf in kW für das Gartenhaus berechnen. Für kleine Wohneinheiten sind hier zum Beispiel 14,5 kW üblich. Diese Kapazität sollte für die meisten Gartenhäuser mehr als ausreichen. Einzelne Stromkreise ohne Starkstromanschluss sollten mit 16 A (Ampere) abgesichert sein. Nach dem geschätzten Gesamt-Leistungsbedarf sowie nach der Länge der Zuleitung wird die benötigte Stärke bzw. Kapazität des Zuleitungskabels berechnet, die größtenteils vom Leitungsquerschnitt (mm²) abhängt. Außerdem kann ein Elektroinstallateur mithilfe der Angaben einschätzen, ob Ihr Hausanschluss genügend Kapazität aufweist, um das Gartenhaus zusätzlich mit Strom zu versorgen.

  • Starkstromanschluss: Möchten Sie vielleicht einen Starkstromanschluss (400 V) für leistungsfähige Gartenhäcksler oder Holzspalter installieren? Für einen Starkstromanschluss werden eine Absicherung mit 32 A, eine fünfpolige Steckdose und spezielles Zuleitungskabel benötigt.

  • Anzahl der Steckdosen: Planen Sie die Anzahl der Steckdosen für Ihr Gartenhaus lieber großzügig als zu knapp. So brauchen Sie später keine Geräte umständlich über Mehrfachsteckdosen oder Verlängerungskabel anschließen. Im Außenbereich des Hauses sind Steckdosen zum Anschluss von Garten- und Heimwerkergeräten ebenfalls wichtig.

  • Verteilerdosen, Schalter, Sicherungskasten: Vor der Elektroinstallation im Gartenhaus sollten Sie die Position und Anzahl der Verteilerdosen und Lichtschalter festlegen. Wird für das Gartenhaus ein eigener Sicherungskasten benötigt, muss dieser auf jeden Fall gut vor Feuchtigkeit geschützt angebracht werden.

  • Fehlerstrom-Schutzschalter: Zur Absicherung der Elektroinstallation im Gartenhaus ist ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) dringend zu empfehlen. Ein FI-Schalter unterbricht die Stromzufuhr sofort bei Fehlerströmen und schützt Sie so vor Stromunfällen. Zur Installation eines FI-Schalters sollten Sie einen Elektroinstallateur beauftragen.

Gartenbereich gilt als Feuchtraum

Grundsätzlich dürfen Sie im Gartenbereich nur Elektro-Installationskomponenten verwenden, die für Feuchträume zugelassen sind. Dies sind zum Beispiel Steckdosen mit Klappe und einer besonderen Gummidichtung an der Kabeldurchführung. Für Feuchträume geeignete Installationsmaterialien sollten mindestens die Schutzart IP44 (Spritzwasserschutz) aufweisen. Für besonders nässegefährdete Bereiche ist die Schutzart IP65 (Strahlwasserschutz) zu empfehlen.

Anschluss per Erdkabel – was gibt es zu beachten?

Die häufigste Variante zur Stromversorgung von Gartenhäusern ist der Anschluss per Erdkabel. Erdkabel sind durch spezielle Isolierungen sehr widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit und andere Bodeneinflüsse. Geeignete Erdkabel mit PVC-Isolierung tragen zum Beispiel die Typenbezeichnung NYY-J. Für zusätzliche Sicherheit können Sie das Erdkabel in einem für den Erdboden geeigneten Leerrohr verlegen. Erdkabel werden unter anderem drei- und fünfadrig angeboten. Es empfiehlt sich, auf jeden Fall ein fünfadriges Kabel zu verlegen. Dieses können Sie für Starkstrom nutzen und es bietet zusätzliche Reserven. Erdkabel müssen in einer Mindesttiefe von 60 cm verlegt werden. Unter Fahrbahnen ist eine Tiefe von 80 cm vorgeschrieben. Der Boden des Grabens sollte möglichst eben und frei von Steinen oder Wurzeln sein. Zum Schutz des Kabels wird dieses auf einem ca. 10 cm starken Sandbett verlegt. Oberhalb des Kabels wird wieder ein Sandbett aufgeschüttet. Zu anderen Leitungen wie Telefonkabeln ist ein Mindestabstand von 50 cm einzuhalten. Damit Sie das Kabel zum Beispiel bei Gartenarbeiten nicht so leicht versehentlich beschädigen, sollten Sie ca. 20 bis 30 cm oberhalb des Kabels ein PVC-Warnband verlegen.

Benötigtes Werkzeug für die Elektroinstallation im Gartenhaus

Nichts ist ärgerlicher, als für geplante Heimwerkerarbeiten plötzlich nicht das richtige Werkzeug oder Material zur Verfügung zu haben. Die folgenden Checklisten beinhalten die wichtigsten benötigen Werkzeuge, Materialien und Hilfsmittel für die Elektroinstallation in Ihrem Gartenhaus:


Werkzeuge

Elektroinstallation
  • Spannungsprüfer
  • Zollstock
  • Bleistift
  • Wasserwaage
  • Lot
  • Abisolierzange
  • Bohrmaschine
  • Bohrkronen
  • Holz-, Stein- und Metallbohrer in verschiedenen Stärken
  • Schraubendreher (Schlitz- und Kreuzschlitz)
  • Hammer
  • Meißel
  • Spachtel

Material

  • Kabel (Feuchtraum)
  • Verteilerdosen (Feuchtraum)
  • Schalter (Feuchtraum)
  • Steckdosen (Feuchtraum)
  • Kabelschellen
  • Klemmschellen
  • Kabelschutzrohre
  • Schrauben in verschiedensten Größen
  • Dübel
  • Dosen für Schalter und Steckdosen
  • Isolierband

 

Newsletter

Jetzt anmelden und 5,95 Euro Versandkosten-Gutschein sichern.

© hagebau.de 2016 – Online Baumarkt Shop