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Bohnen – Anbau, Pflege und ein kleiner Überblick über die vielen Sorten

Bohnen zu pflanzen, macht selbst etwas ungeduldigen Gärtnern Spaß, denn es dauert nur sechs bis acht Wochen, bis die ersten Böhnchen geerntet werden können. Wenn auch Sie dies einmal ausprobieren möchten, finden Sie in diesem Ratgeber Tipps zur Auswahl des richtigen Standorts und eine Anleitung, wie Sie richtig aussäen und Ihre Bohnen im Gemüsebeet weiterpflegen sollten. Bevor Sie sich in die Arbeit stürzen, sollten Sie aber bedenken, dass es viele verschiedene Bohnensorten gibt. Deshalb zunächst ein Überblick über die vielen Sorten, die Sie in Ihrem Garten anbauen können.

Bohnen pflanzen              ein Überblick
Aussaat Mitte Mai
Standort sonnig bis halbschattig
Boden nährstoffreich und locker
Pflege nach der Aussaat und während der Blüten-
und Fruchtbildung gießen, rund um die Bohnen im Gemüsebeet regelmäßig hacken und Unkraut jäten
Ernte sechs bis acht Wochen nach der Aussaat

Busch-, Stangen-, Wachs- und andere Bohnen

Für den Anbau von Bohnen haben Sie die Wahl zwischen einer großen Anzahl an Sorten. Am häufigsten werden jedoch Buschbohnen, Wachsbohnen und Stangenbohnen angebaut. Die grünen Busch- und Stangenbohnen sind ein beliebtes Gemüse, die gelben Wachsbohnen werden dagegen meist für einen Salat genutzt. Sie sind gekocht und süß-sauer angemacht auch eine leckere Beilage. Darüber hinaus gibt es Bohnensorten, bei denen nur die Kerne verwendet werden. Hierzu gehören unter anderem Feuer- oder Prunkbohnen, die oft mit interessanten Punkten oder Mustern daherkommen und auf dem Teller dadurch besonders gut aussehen. In jedem Fall aber sollten alle Bohnensorten nur in gekochtem Zustand verzehrt werden, da sie sonst giftig sind.

Standort für Bohnen

Der optimale Platz, um Bohnen zu pflanzen

Bohnen pflanzen Sie am besten in einem Beet, das Sie schon im vorangegangen Herbst mit Kompost angereichert haben. Falls Sie dies versäumt haben, können Sie den Kompost aber auch noch im Frühjahr in den Boden einarbeiten. Er versorgt die Bohnen im Gemüsebeet mit reichlich Nährstoffen, damit sie kräftig werden und später viele Früchte tragen. Der ideale Standort für Bohnen ist sonnig bis halbschattig. Bei den hoch wachsenden Sorten sollte er außerdem nicht zu windig sein. Diese benötigen darüber hinaus Stäbe, Schnüre oder eine andere Art Kletterhilfe, an der sie sich mit ihren Ranken festhalten können.

Die Aussaat der Bohnen im Gemüsebeet

Bohnen gehören zu den frostempfindlichen Pflanzen. Mit der Aussaat warten Sie deshalb am besten bis nach den Eisheiligen Mitte Mai, denn nach diesem Termin kommt es nur außerordentlich selten vor, dass die Temperatur nachts noch unter den Gefrierpunkt sinkt. Falls dies doch einmal der Fall sein sollte oder Sie mit der Aussaat schon früher begonnen haben, decken Sie das Beet schnellstmöglich mit einem Vlies ab. Bei der Aussaat gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Buschbohnen und Wachsbohnen können Sie in Reihen oder in Horsten aussäen. Wenn die Pflanzen in Reihen stehen sollen, ziehen Sie zwei bis drei Zentimeter tiefe Rillen in Ihr Gemüsebeet und legen alle sieben Zentimeter ein Samenkorn hinein.
  • Alternativ können Sie je fünf Samen in ein zwei bis drei Zentimeter tiefes Pflanzloch geben. So entstehen große Horste, die untereinander einen Abstand von etwa 40 Zentimetern haben sollten.
  • Stangenbohnen, die je nach Sorte mehrere Meter hoch werden, brauchen eine Stütze, an der sie hochranken können. Diese Kletterhilfe stellen Sie am besten schon bei der Aussaat auf, damit Sie die jungen Pflänzchen später nicht versehentlich zertreten oder ihre Wurzeln verletzen.
  • Bei allen Sorten lassen Sie zwischen mehreren Reihen immer einen Abstand von 40 Zentimetern frei. Nach dem Ausbringen der Samen füllen Sie die Pflanzlöcher wieder mit Erde auf, gießen die Beete leicht an und halten sie in den folgenden Wochen immer leicht feucht.
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Die weitere Pflege der Bohnen im Gemüsebeet

Bei allen Bohnenpflanzen ist es sinnvoll, während des Wachstums immer wieder ein wenig Erde um die Stiele anzuhäufeln. So bilden die Pflanzen im oberen Bereich weitere Wurzeln und fallen nicht so leicht um. Gießen ist nach der Aussaat nur in Trockenperioden nötig und erst ab dem Zeitpunkt, an dem sich die Blüten und die ersten Bohnen bilden. Auch eine zusätzliche Düngung ist nicht erforderlich, wenn Sie vor der Aussaat Kompost in den Boden eingearbeitet haben. Entfernen Sie aber das Unkraut und hacken Sie die Beete regelmäßig, damit die Wurzeln Ihrer Bohnenpflanzen genügend Wasser, Luft und Nährstoffe bekommen. So steht einer reichen Ernte nichts mehr im Weg.

Wer frühzeitig mit der Ernte der Bohnen beginnt, bekommt noch Nachschub

Bohnen können Sie ruhig frühzeitig ernten, denn die jungen Böhnchen schmecken am besten. Außerdem regen Sie die Pflanzen auf diese Weise an, weitere Früchte zu bilden. Dieser Trick funktioniert bei allen Bohnensorten, bei denen die komplette Frucht, also nicht allein die Kerne gegessen werden. Bei Feuerbohnen und dicken Bohnen wäre es dagegen schade, wenn Sie zu früh mit der Ernte begännen, da hier keine Früchte nachkommen. Falls Sie über einen längeren Zeitraum ernten möchten, sollten Sie allerdings vorsichtig pflücken,damit Sie die Pflanzen nicht verletzen. Natürlich dürfen Sie aber auch ein wenig länger warten, um etwas größere und dickere Bohnen ernten zu können.

Bohnen im Glas

Durch Einkochen oder Einfrieren haben Sie genügend Bohnen für den Winter

Grüne Bohnen, gelbe Wachsbohnen und Stangenbohnen können Sie sehr gut als Vorrat für den Winter einkochen oder einfrieren. Wenn Sie Ihre Bohnen einfrieren möchten, blanchieren Sie diese am besten vorher. Hierzu geben Sie die Bohnen in eine Schüssel, gießen kochend heißes Wasser darauf und lassen die Bohnen für drei Minuten im Wasser liegen. Danach schrecken Sie die Bohnen in kaltem Wasser ab, trocknen sie ein wenig ab und frieren sie im Anschluss sofort ein. Das Einfrieren ist vor allem für die langen Stangenbohnen zu empfehlen, für die Sie nur schwerlich passende Einweckgläser finden.

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