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Vitamine aus dem eigenen Garten: Gemüsebeete planen und anlegen

Knackiges Gemüse aus dem eigenen Garten, davon träumen viele. Doch für eine reiche Ernte gilt es einiges zu beachten. Wie Sie ein Gemüsebeet anlegen, sollten Sie daher gründlich planen und dabei zum Beispiel berücksichtigen, welche Gemüsesorten gerne nebeneinander wachsen oder Abstand schätzen. Mit diesen Tipps haben Sie mit den beliebtesten Gemüsepflanzen sicher Erfolg: Vor der Planung des Gemüsegartens: Gut beobachten!

Wer zu Hause Gemüsebeete anlegen möchte, kommt um eine gründliche Planung nicht herum. Schließlich sollen die leckeren Pflanzen ja gut gedeihen und einen reichen Ertrag einbringen, und das auf optimal genutztem Raum. Um zu entscheiden, welche Gemüsepflanzen im Garten wachsen sollen, ist aber zunächst eine gründliche Beobachtung der Gegebenheiten wichtig. Stellen Sie sich zum Beispiel folgende Fragen:

  • Ist der Boden im Garten flach oder gibt es ein besonderes Geländeprofil?
  • Wo sind schattige Ecken und geschützte Plätze?
  • Wo scheint besonders kräftig die Sonne hin?
  • Wie sind die Wetterbedingungen? (Wenn Sie frisch umgezogen sind, fragen Sie doch einen der gärtnernden Nachbarn nach den örtlichen Gegebenheiten.)

Welchen Boden habe ich?

Besonders wichtig ist die Frage nach der Qualität und Beschaffenheit des Bodens. Auch hier erfahren Sie sicher Interessantes von Nachbarn. Aber auch eigene Beobachtungen können sehr aufschlussreich sein: Sehen Sie sich an, welche Pflanzen schon im Garten wachsen. Gerade Pflanzen, die sich von selbst vermehren und gesund aussehen, geben schon viele wertvolle Hinweise:

  • Vogelmiere, Fuchsschwanz oder Brennnesseln deuten auf einen fruchtbaren Boden hin.
  • Huflattich, Kamille oder Disteln wachsen vor allem auf verdichteten Böden.
  • Wegwarte und Wiesensalbei mögen trockenen oder lehmigen Boden.
  • Sandige Böden ziehen Pflanzen wie Stiefmütterchen oder Lichtnelken an.
  • Heidekraut, Ginster und Farn wachsen gut auf sauren und mageren Böden.

Noch mehr Aufschluss gibt der „Spatentest“: Stechen Sie an unterschiedlichen Stellen im Garten in den Boden, um ein Gespür dafür zu bekommen, wie tiefgründig und locker der Boden ist.

Auch durch Tasten, Riechen und Hören erfahren Sie viel:

Lehmige Böden lassen sich zu einer Rolle formen, sind schwer und häufig nass. Rieselt die Erde dagegen beim Kneten durch die Finger, enthält sie viel Sand. Reichhaltig an organischem Material und damit besonders fruchtbar sind krümelige, dunkle und gut formbare Böden.

Gemüsebeete planen

Wenn Sie auf diese Weise erst mal Informationen über Ihren Garten gesammelt haben, können Sie die Erkenntnisse für die konkrete Planung nutzen. Wichtig ist, in ein Gemüsebeet verschiedene Sorten zu setzen. Geht man bei einer solchen Mischkultur planvoll vor, bewahren sich die unterschiedlichen Gemüsepflanzen gegenseitig vor Schädlingen und Krankheiten. Ein bekanntes Beispiel sind die Zwiebeln und Möhren, die sich sehr effektiv gegenseitig schützen. Achten Sie darauf, dass Sie Tiefwurzler neben Flachwurzlern pflanzen, damit sich die Sorten nicht gegenseitig die Nährstoffe und den Platz rauben.

Gartenplanung nach der Drei-Felder-Wirtschaft

Auch im heimischen Gemüsegarten sollten Sie die Fruchtfolge aus der Drei-Felder-Wirtschaft beachten, um dauerhaft guten Ertrag zu erzielen und den Boden nicht zu stark auszulaugen. Das Prinzip ist einfach: In aufeinander folgenden Jahren werden unterschiedliche Sorten auf demselben Beet angebaut.

Auf einen gut gedüngten, fruchtbaren Boden werden im ersten Jahr Starkzehrer gesetzt. Zu diesen gehören zum Beispiel Erdbeeren, Kartoffeln, Kohl oder Karotten. Diese Pflanzen brauchen jede Menge Nährstoffe, die der Boden ihnen bieten muss.

Im nächsten Jahr können Mittelzehrer in das Beet gesetzt werden, die etwas genügsamer sind. Hierzu gehören zum Beispiel Salat, Porree, Paprika, Erbsen, Gurken oder Kohlrabi. Und im dritten Jahr reicht der Boden noch für die anspruchslosen Schwachzehrer, zum Beispiel Kräuter wie Petersilie oder Gartenkresse.

Danach ist wieder Zeit für die gründliche Düngung. Lassen Sie dazu einjährige Gründüngerpflanzen auf ihrem Gemüsebeet wachsen und arbeiten Sie diese im Herbst oder Frühjahr in den Boden ein. Sie reichern die Erde schnell mit wichtigem Stickstoff an und machen sie wieder bereit für die Starkzehrer.

So legen Sie ein Gemüsebeet an

Nach der langen Phase der Beobachtung und Planung wollen Sie nun sicher Spaten und Schaufel nehmen und zur Tat schreiten. Die beste Zeit für die Vorbereitungen ist der Herbst. Graben Sie jetzt den Boden grob um, entfernen Sie Wurzeln, Steine und Unkraut und lassen Sie den Boden so bis zum Frühjahr ruhen. Tipp: Beginnen Sie mit dem Umgraben unbedingt, wenn der Boden recht trocken ist, sonst lässt er sich nur mühsam bearbeiten.

Jetzt heißt es Geduld haben: Der nächste Arbeitsschritt ist im Frühjahr zu tun, wenn das erste Unkraut sich zeigt. Warten Sie, bis es etwa eine Höhe von fünf Zentimetern erreicht hat, und entfernen Sie es dann mit einer geschärften Hacke. Haben Sie das Beet von Unkraut befreit, können Sie je nach Bodenbeschaffenheit noch Kompost, Lehm oder Sand einarbeiten. Nachdem Sie die Erde mit dem Rechen glatt gezogen haben, können Sie mit dem Bepflanzen beginnen. Beachten Sie dabei, welche Pflanzen direkt ins Beet gesät werden können und welche in Töpfen vorgezogen werden müssen. Auch die passende Saat- oder Pflanzzeit muss berücksichtigt werden.

Noch ein Tipp: Eine gründliche Dokumentation ist gerade für Gartenanfänger sehr hilfreich. Beschriften Sie jede Abteilung mit dem Namen der dort gepflanzten Gemüsesorten oder mit einer laufenden Nummer, deren Bedeutung Sie in ein Gartentagebuch eintragen. Hier sollten Sie auch die Saat- oder Pflanzdaten und wichtige Beobachtungen eintragen.

Sind die Gemüsebeete erst einmal angelegt, ist regelmäßige Pflege wichtig. Halten Sie Ihr Beet frei von Unkraut, gießen Sie es regelmäßig (bevorzugt in den frühen Morgenstunden und idealerweise mit Regenwasser) und geben Sie, wenn nötig, Dünger zu. Hüten Sie sich bei aller Begeisterung aber vor einem „Zuviel“: Zu viel Dünger schadet einerseits der Qualität Ihres Gemüses, weil er Wachstumsstörungen bei den Pflanzen verursachen kann. Andererseits gehen im Übermaß vorhandene Nährstoffe in tiefere Erdschichten und von dort aus ins Grundwasser über und verunreinigen es. Wie häufig und wie intensiv Ihre Pflanzen gegossen werden müssen, ist sehr von der Sorte abhängig: Gurken und Tomaten brauchen beispielsweise viel Wasser, während Pflanzen, die ursprünglich aus dem mediterranen Raum stammen, mit weniger Wasser auskommen. Ihnen kommen die Dinge, die es zu beachten gilt, ganz schön kompliziert vor? Keine Sorge, wenn Sie Ihre Pflanzen gut beobachten, werden Sie schnell ein Gefühl dafür entwickeln, was sie brauchen.

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