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Die Mischung macht's – mit den geeigneten Gemüsesorten zur reichen Ernte

Ob in der Stadt oder auf dem Land, der Gemüseanbau im eigenen Garten ist Trend. Immer mehr Gartenbesitzer pflanzen das eigene Gemüse für sich und die Familie an. Damit es mit dem Gemüse im eigenen Garten direkt klappt, achten Sie von Anfang an auf eine clevere Wahl und Kombination verschiedener Sorten. Nicht jede Gemüsepflanze wächst in jedem Garten. Standortbedingungen, die Kombination der Pflanzenarten und die Fruchtfolge sind entscheidend. Mit der richtigen Sortenwahl und einer gut geplanten Fruchtfolge steht dem Gemüseeintopf oder Salatteller aus dem eigenen Garten nichts mehr im Wege.

Für jeden Garten die richtigen Pflanzen: verschiedene Gemüsesorten fürs Gemüsebeet

Bevor Sie Saatgut oder Jungpflanzen aussuchen, ist es ratsam, dass Sie Ihren Garten einmal genau in Augenschein nehmen. Machen Sie sich eine grobe Skizze von den verschiedenen Beeten, Bäumen und Sträuchern sowie Mauern. Dazu sind Notizen sinnvoll. In welcher Ausrichtung liegt der Garten, wie wandert die Sonne, welche Bereiche liegen im Schatten, Halbschatten oder der prallen Sonne? Ist der Boden in einer Spatenstichtiefe trocken, feucht oder nass? Generell ungeeignet für den Gemüseanbau sind dunkle Standorte sowie solche mit sehr nassem Boden. Perfekt sind sonnige bis halbschattige Standorte mit humusreichen Böden und gutem Wasserangebot. Nährstoffarme Böden können Sie mit Kompost oder Gartenerde aufwerten, ganz schlechte Böden bereiten Sie am besten mit einer Schicht Mutterboden vor. Bei der Auswahl der Gemüsesorten achten Sie nun auf die gegebenen Standortbedingungen. Wer durch Bäume oder Mauern einen höchstens halbschattigen Garten hat, sollte keine Pflanzen kaufen, die sehr viel Sonne brauchen und umgekehrt. Für nicht ganz perfekte Standorte gibt es Züchtungen der unterschiedlichen Gattungen, die auch bei nicht ganz optimalen Bedingungen gut gedeihen. Welche Pflanzen und Sorten sich bei welchen Bedingungen eignen, erfahren Sie beispielsweise auf dem Etikett der Pflanzen oder auf der Rückseite von Saatguttüten.

Die können gut miteinander: Auf eine gute Nachbarschaft!

Die unterschiedlichen Anforderungen der Nutzpflanzen beziehen sich nicht nur auf den Standort, auch an das Nährstoffangebot stellen die Gemüsepflanzen verschiedene Ansprüche. Manche Pflanzen brauchen viel Humus, andere kommen mit kargen Böden sehr gut klar und gedeihen am besten, wenn das Nährstoffangebot begrenzt ist. Da liegt es nahe, Pflanzen mit unterschiedlichen Ansprüchen als Nachbarn in der Mischkultur zu kombinieren, um das Beste aus dem Gemüsebeet rauszuholen. Gleiches gilt auch für die Zeit, die eine Pflanze bis zur Ernte im Beet bleibt. Hauptkulturen wachsen lange und brauchen meist mehrere Monate bis zur Ernte, Nebenkulturen und Zwischenfrüchte bleiben nur eine kurze Weile im Beet und werden schon nach wenigen Wochen geerntet. Bei der Anbauplanung kombiniert man Haupt-, Neben- oder Zwischenkulturen miteinander. Achten Sie darauf, dass Sie Pflanzen mit hohem Nährstoffverbrauch – Starkzehrer – mit weniger stark zehrende Partnern, also Mittel- und Schwachzehrern, kombinieren. So gleichen Sie den Nährstoffentzug aus dem Boden aus. Einige Beispiel für Pflanzen mit unterschiedlichem Nährstoffverbrauch:

Stark zehrende Gemüsearten:Mittelstark zehrende Gemüsearten:Schwach zehrende Gemüsearten:

Die Vielfalt ist das Geheimnis

Pflanzen können sich gegenseitig schützen. Wer auf eine reiche Kohlernte hofft, kann beispielsweise duftende Kräuter wie Dill, Salbei, Rosmarin und Thymian zu Kohlpflanzen setzen, um Schäden durch den Kohlweißling zu vermeiden. Möhren und Zwiebeln gedeihen besonders gut, wenn man sie in direkter Nähe oder sogar bunt durcheinander anbaut. So haben die Möhrenfliege und die Zwiebelfliege kaum eine Chance. Zwischen Tomaten können Sie Basilikum sähen. Die beiden Pflanzen vertragen sich nicht nur im Beet, sondern auch später auf dem Teller. Genauso, wie sich manche Gattungen gegenseitig fördern, können andere sich schaden. Die Hülsenfrüchte Erbsen und Bohnen sind ein Beispiel für eine schlechte Kombination. Gurken brauchen nährstoffreichen Boden und wachsen nicht gut nach Möhren oder Kartoffeln. Ebenso vertragen sie sich nicht gut mit Tomaten. Manche Pflanzenarten sind innerhalb ihrer Gattung keine guten Nachbarn. Ein gemeinsamer Anbau von Nachtschattengewächsen, dazu gehören Kartoffeln, Tomaten und Paprika, ist beispielsweise nicht ratsam. Auch Doldenblütler wie Fenchel, Petersilie und Möhren sind keine guten Partner in der Mischkultur. Wer Gemüsesorten ernten möchte, die sich schlecht kombinieren lassen, sollte sie in unterschiedliche Beete setzen und eine jährliche Fruchtfolge einhalten.

Über Jahre gute Ernten – Gemüsesorten für die Fruchtfolge

Auch langfristig muss an der Fruchtfolge gearbeitet werden. Wer jedes Jahr die gleichen Gemüsepflanzen auf demselben Beetabschnitt anbaut, wird mit der Zeit immer schlechtere Ernten erhalten und auch Schädlinge können mit jedem Jahr immer mehr zum Problem werden. Der Boden wird „müde“ für bestimmte Pflanzen, da sie ihm immer wieder die gleichen Nährstoffe entziehen. Eine Ausnahme bilden hier unter anderem Tomaten, die besonders gut gedeihen, wenn sie über mehrere Jahre hinweg am selben Platz wachsen dürfen. Andere Pflanzen sind in der Lage, den Boden mit Nährstoffen anzureichern. Dazu gehören Hülsenfrüchte wie Bohnen und Erbsen. Wer im einen Jahr solche Pflanzen anbaut, kann sich im nächsten Jahr über eine bessere Ernte bei den darauffolgenden Gemüsesorten freuen.

Schädlinge, die auf eine bestimmte Pflanze spezialisiert sind, finden bei ständig wiederkehrendem und sehr einseitigem Anbau jede Saison einen reich gedeckten Tisch vor. Da hilft es nur, die Bepflanzung jedes Jahr neu zu gestalten und gute Nachbarn miteinander zu kombinieren. So ist man Schädlingen einen Schritt voraus und kann den Pflanzen immer wieder einen „frischen“ Boden in einer guten Nachbarschaft anbieten. Das klingt zunächst sehr umständlich, wird aber ganz einfach, wenn man verschiedene Beete anlegt. Darin planen Sie eine feste Fruchtfolge für mehrere Jahre. In einem Notizbuch können Sie in einer Skizze des Gartens genau einzeichnen, was Sie wann und wo angebaut haben, damit Sie den Überblick behalten. Im ersten Jahr starten Sie bei der sogenannten Drei-Felder-Wirtschaft mit einer Reihe Starkzehrern, daneben stehen Mittelzehrer, gefolgt von einer Reihe Schwachzehrern. In der nächsten Gartensaison rücken alle Reihen einen Platz weiter. Nun sitzen die Mittelzehrer dort, wo im Vorjahr die Starkzehrer wuchsen. Die Kombinationen der für eine Nachbarschaft geeigneten Pflanzenarten können erhalten bleiben, nur die Reihenfolge im Beet ändert sich durch die Rotation. Wer hier clever plant, bietet den Pflanzen jedes Jahr den Boden mit der passenden Nährstoffdichte.

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