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Düngen: das Erfolgsmittel für gesunde Pflanzen und guten Ertrag

Auf den ersten Blick erscheint die Vielfalt der Düngemittel verwirrend: Vom organischen Alleskönner bis hin zum Spezialdünger ist die Auswahl groß. Was gilt es beim Ausbringen zu beachten und zu welchem Zweck gibt es verschiedene Düngeformen? Antworten dazu und weitere Informationen finden Sie hier.

Düngemittel – die verschiedenen Gruppen

Dünger ist nicht gleich Dünger – bevor Sie die Entscheidung zwischen angepasster Spezialkur für Ihre Pflanzen oder klassischem Kompost treffen, sollten Sie sich einmal kurz die Möglichkeiten der verschiedenen Düngemitttel mit diesem kurzen Überblick deutlich machen.

Zunächst unterscheiden Sie zwischen den folgenden Düngerarten:

  • organische Dünger
  • anorganische beziehungsweise mineralische Dünger
  • organomineralische Dünger

Organischer Dünger

  • Kompost - organischer Dünger

Organischer Dünger ist weithin bekannt: Gülle, Jauche und Kompost bringen Ihre Blumen auf althergebrachte Art zum Blühen.

Anorganischer Dünger

Anorganische oder mineralische Düngerwerden in der Regel künstlich hergestellt und bestehen wiederum aus den drei Hauptbestandteilen Stickstoff (N), Phosphor/Phosphat (P) und Kalium (K). Wer sich hier noch genauer über die Zusammensetzung informieren möchte, findet Hinweise auf der jeweiligen Verpackung: Ein Zahlencode – beispielsweise 8-6-6 – gibt Aufschluss darüber, in welchem Verhältnis die Bestandteile NPK zueinander stehen. Je nachdem, welchen Mangel Ihre Pflanzen aufweisen, können Sie so gezielt mit der passenden Zugabe reagieren.

Hier geht's zum Sortiment "Dünger"

Organomineralischer Dünger

Organomineralische Dünger sind eine Mischung aus beidem: Es handelt sich hierbei um organische Düngemittel, die mit chemischen Zusätzen angereichert wurden. Auf diese Weise wird deren Wirkung optimiert: Die im organischen Dünger enthaltenen Nährstoffe können so beispielsweise schneller freigesetzt werden.

Fest, flüssig oder gasförmig?

  • Flüssiger Dünger

Welche Form für Ihren Zweck die Richtige ist, klären Sie im Prinzip mit jeder Pflanze immer wieder neu ab. Flüssigdünger wird schnell von den Wurzeln aufgenommen, aber auch leichter durch zu üppiges Gießen oder heftige Regenfälle wieder ausgespült. Deshalb empfiehlt sich für Balkonkästen und Pflanzkübel ein gekörnter Langzeitdünger. Er erspart zudem häufigeres Einbringen, eine Gabe zu Beginn des Wachstums und eine Anfang Hochsommer reicht hier zumeist aus.

Bitte achten Sie darauf, ob die von Ihnen in den Pflanzgefäßen verwendete oder im Garten neu ausgebrachte Erde bereits vorgedüngt ist. Diese Information finden Sie in den Produktbeschreibungen oder auf der Verpackung. In diesem Fall ist die erste zusätzliche Düngung erst nach einigen Wochen anzuraten. Wer ein Garten unter Glas sein Eigen nennt, hat neben dem bereits erwähnten Flüssigdünger auch die Möglichkeit, gasförmigen Dünger einzusetzen. Er reduziert den CO2-Mangel im Gewächshaus und schafft so bessere Ertragsbedingungen in kontrollierter Umgebung.

Grundregeln für sinnvolles Düngen

  • Huflattich - Anzeiger für Staunässe

Bei der Neuanlage eines Gartens oder aber auch dann, wenn Sie einen Schrebergarten oder Hausgarten von einem Vorgänger übernommen haben, ist eine Bodenuntersuchung von Vorteil. So lässt sich rasch feststellen, welche Nährstoffe fehlen oder im Übermaß vorhanden sind. Auch, ob der Boden sauer oder alkalisch ist wird hier schnell deutlich. Bestimmte Pflanzen, in der Fachsprache Zeigerpflanzen genannt, die sich von allein ansiedeln oder besonders gut gedeihen, können bereits ein erster Hinweis für den Nährstoffzustand des Bodens sein. Brennnesseln sind Stickstoffanzeiger, bei Staunässe haben sich vielleicht Huflattich oder Schachtelhalm eingefunden. Diese Gegebenheiten sind zu berücksichtigen, ehe Sie die Auswahl unter den vielen Nährstoffangeboten treffen.

Liegt eine Unterversorgung vor, so gilt es zu entscheiden, ob eine Grunddüngung oder Kopfdüngung sinnvoll ist. Eine Grunddüngung, bei der Langzeitdünger eingebracht wird, empfiehlt sich vor allem dann, wenn die Fläche noch kahl ist. An natürlichen Stoffen kommen hier je nach Bodenbeschaffenheit Hornspäne, Knochenmehl oder Kompost in Betracht, aber auch Fertigdünger mit Depotwirkung kann in die Erde eingearbeitet werden. Sind Beete und Rabatten bereits angepflanzt, so ist einer Kopfdüngung in den entsprechenden Wachstumsperioden der Vorzug zu geben. Containerpflanzen vertragen bereits beim Austopfen und Einpflanzen eine weitere Düngergabe.

Spezialdünger gezielt einsetzen

Spezialdünger zu verwenden ist durchaus sinnvoll und zweckmäßig. Diese eigens auf eine Pflanzenart abgestimmte Pflanzennahrung sorgt rasch und unkompliziert für gesundes Wachstum. So erfordert ein Dünger für Blattpflanzen ein anderes Verhältnis an Inhaltsanteilen als der für Blühpflanzen, Zimmerpflanzen ein anderes als die Koniferen im Garten. Rasendünger sorgt dafür, dass die Halme mehr in die Breite als in die Höhe wachsen und von kräftiger Struktur werden. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für deren Strapazierfähigkeit.

Kräuter verlangen nicht nur nach einer allgemein schwächeren Nährlösungsgabe, sondern darüber hinaus nach einem niedrigen Stickstoff- und Phosphoranteil. Nur so bleiben die Blätter kräftig kompakt und garantieren volles Aroma. Tomaten wiederum gehören zu den stark zehrenden Gemüsepflanzen, die neben einem ordentlichen Anteil an Kalium auch weitere Mineralstoffe wie Magnesium und Calcium zum Gedeihen benötigen.

Allerdings sollten Düngemittel auf keinen Fall höher dosiert als auf der Packung angegeben einsetzt werden. Zu hohe Gaben lassen nicht nur das Wachstum unter Umständen ins Kümmern überschlagen, sondern tragen womöglich sogar, gerade bei stickstoffbetonten Präparaten, zur Übersäuerung des Bodens bei. Dem kann dann durch Kalkgaben entgegen gewirkt werden, die den pH-Wert des Bodens anheben und die entsprechenden Pflanzen und Kleinlebewesen im Boden wieder gedeihen lassen.

Richtig düngen: Praktische Tipps und Tricks für Ihren Garten

Rhododendron und andere sogenannte Moorbeetpflanzen – auch Heidelbeeren gehören dazu – verlangen einen sauren Boden. Kalkhaltige Erde lässt die Pflanzen kümmern und anfällig für Schädlinge und Krankheiten werden. Moorbeetpflanzen möchten einen pH-Wert von 5,5 oder niedriger. Diesen kann man leicht mit Messstreifen feststellen. Kalk-liebende Pflanzen wie Rosen, Flieder, Lilien und die Alpenblümchen im Steingarten brauchen alle paar Jahre, am besten im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr, eine Kalkgabe. Kalk sollte aber auf keinen Fall zeitlich zusammen mit organischen Düngemitteln ausgebracht werden, damit keine unerwünschten chemischen Reaktionen entstehen.

Andere Sträucher wiederum, vor allem Zitruspflanzen und Kübelpflanzen wie Oleander und Olive gedeihen besser, wenn sie zumindest von Zeit zu Zeit über die normale Versorgung mit Nährstoffen hinaus mit einem speziellen Dünger gegossen werden, der einen erhöhten Eisenanteil hat. So lassen sich helle Blattränder und Fruchtabfall vermeiden.

Freunde des naturnahen Gartens werden Bio-Pflanzendünger bevorzugen. Diese sind aus natürlichen Bestandteilen wie Algen und Mineralsalzen wie Magnesium hergestellt. Künstlich geschaffene chemische Bestandteile sind darin nicht enthalten und können somit nicht in Ihre Nahrung übergehen. Dies ist von ganz besonderem Vorteil, wenn Sie allergisch auf Stoffe wie beispielsweise Phosphat reagieren.

Eine weitere Möglichkeit ist es, reifen Kompost zur Verbesserung des Bodens und somit zur Ertragserhöhung auszubringen. Wer seine Grünabfälle in zwei oder noch besser drei Behältern verrotten lässt, hat sogar im kleinen Reihenhausgarten immer genügend Komposterde zur Verfügung. Soll der Prozess schneller vorangehen, hilft ein Schnellkomposter als Starter. Und noch ein letzter Rat: Mit Ausnahme von speziellen Blattdüngern ist immer darauf zu achten, dass das Laub nicht mit Düngemitteln in Kontakt kommt. So lassen sich unschöne Flecken und zerstörtes Blattgewebe vermeiden.

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