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Farne sind urwüchsig

Farne wachsen bereits seit 300 bis 400 Millionen Jahren auf der Erde. Mittlerweile haben sich die urwüchsigen Pflanzen zu einem beliebten Zimmerschmuck gemausert, denn ihre Pflege gestaltet sich besonders einfach und verzeiht auch Anfängerfehler.

Farne gedeihen im Schatten

Im Gegensatz zu anderen Zimmerpflanzen benötigen Farne so gut wie kein Licht. Daher eignen sie sich bestens für dunkle Zimmerecken, in denen andere Pflanzen bereits nach wenigen Tagen oder Wochen eingehen. Auf keinen Fall sollten Sie Ihren Farn direktem Sonnenlicht aussetzen, denn jenes versengt die Wedel der Pflanze geradezu. Eine Ausnahme bildet die tief stehende Wintersonne, die vor allem am Morgen und am Abend das Wachstum des Farns fördert. Wollen Sie Ihren Farn gleichmäßig rund wachsen lassen, können Sie sich mit einem „Sonnentrick“ behelfen. Da sich die Farnwedel immer Richtung Lichtquelle ausrichten, drehen Sie den Topf mit dem Farnkraut alle drei bis vier Tage um ein Viertel. So fällt das Sonnenlicht gleichmäßig auf alle Bereiche.

Neben einer geringen Sonneneinstrahlung ist eine hohe Luftfeuchtigkeit wichtig. Als Faustregel gilt: Je höher die Luftfeuchtigkeit, desto prächtiger werden die ausgebildeten Farnwedel. Dass sich Farne ideal als Zimmerpflanzen eignen, liegt auch daran, dass sich die Pflanzen bei Zimmertemperaturen von 18 bis 25 Grad Celsius besonders wohlfühlen. Aber auch Temperaturen bis rund 9 Grad Celsius steckt die genügsame Zimmerpflanze problemlos weg.

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Wann muss man Farne umtopfen?

Haben die Wurzeln der Pflanze den Topf vollständig ausgefüllt, wird es Zeit für eine größere Behausung. Bei idealen Bedingungen ist dies einmal im Jahr der Fall, da sich Farne sehr schnell entwickeln. Sind die Bedingungen für den Farn etwas schlechter, wächst er nicht so schnell und kann auch mal zwei Jahre in seinem Topf bleiben. Die beste Zeit für eine Umtopfaktion ist das Frühjahr oder der Sommer. Da die meisten Farne keine tiefen Wurzeln ausbilden, können Sie die Pflanze problemlos in eine flache Schale setzen. Blumenampeln bieten sich als attraktive Gefäße für die wuchernden Pflanzen, die keine Blüten ausbilden, ebenfalls an. Damit sich beim Umtopfen keine anderen Pflanzenreste in dem Topf wiederfinden, muss die Erde, die aus einem Gemisch aus Lauberde, Torf und Sand bestehen sollte, steril sein. Erde aus dem eigenen Kompost oder aus dem Wald erhitzen Sie dafür im Backofen vollständig bei 90 Grad Celsius. So werden alle Pflanzenkeime abgetötet.

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Den Farn feucht, aber nicht nass halten

Steigen die Umgebungstemperaturen auf über 17 Grad Celsius an, benötigt der Farn besonders viel Wasser. Besonders wichtig: Der Wurzelballen sollte feucht, aber nicht nass sein, da die Nässe die Wurzeln angreift. Am besten verträgt der Farn Regenwasser, da es keinen Kalk enthält. Alternativ können Sie Wasser vor dem Gießen mit einem Filter entkalken. Ein weiterer Tipp: Farne vertragen kein kaltes Wasser. Stellen Sie eine Kanne mit Regenwasser vor dem Gießen ins Zimmer, sodass sich das Wasser ausreichend erwärmen kann.

Stellen Sie Ihren Farn zum Gießen auf einen Untersetzer. Gießen Sie Ihren Farn dann so lange, bis das Wasser aus dem Abzugsloch in die Unterschale läuft, und warten Sie, bis das überschüssige Wasser von der Erde aufgesaugt wird. Diese Prozedur wiederholen Sie, bis das Wasser in der Unterschale etwa 20 Minuten lang stehen bleibt, der Farn also kein Wasser mehr aufnimmt. Schütten Sie das überschüssige Wasser auf jeden Fall aus dem Untersetzer, damit sich keine Staunässe bildet.

Fallen die Temperaturen unter zehn Grad Celsius, muss der Farn nur noch sehr sparsam gegossen werden, da er bei diesen Temperaturen in eine Art genügsame Ruhephase übergeht.

Salzarmer Dünger

Damit der Farn möglichst prächtige Wedel ausbildet, sollten Sie ihn regelmäßig düngen. Achten Sie auf eine niedrige Düngerkonzentration, da Farne sehr salzempfindlich sind. Nach der Düngung muss die Erde feucht gehalten werden, damit der Farn die Nährstoffe auch tatsächlich aufnimmt. Wie häufig Sie Ihren Farn düngen müssen, hängt unter anderem von der verwendeten Erde ab. Steht der Farn in Torferde, sollte er alle 14 Tage gedüngt werden, bei guter Komposterde reicht eine Düngung alle vier Wochen. Im Winter können Sie die Düngergaben etwas verringern, da der Farn in diesen Monaten kaum wächst und deutlich weniger Energie verbraucht. Neben der regelmäßigen Düngung ist auch eine Langzeitdüngung möglich. Mischen Sie dazu beim Umtopfen organische Dünger wie Knochenmehl oder Hornspäne unter die Erde.

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