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Schnecken in den Griff kriegen – die besten Tipps

Schnecken verrichten im Garten zwar viele nützliche Aufgaben wie die Beseitigung abgestorbener Pflanzenreste, richten aber auch große Schäden an. Um die kleinen Plagegeister zu bekämpfen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wichtig ist, dass Sie möglichst frühzeitig gegensteuern.

Schnecken bekämpfen mit Chemie

Schnecken

Das bekannteste chemische Mittel, um Schnecken in den Griff zu kriegen, ist das Schneckenkorn. Dieses Gift enthält die Wirkstoffe Metaldehyd oder Eisen-III-Phosphat. Metaldehyd führt zu erhöhter Schleimproduktion und zerstört so das Körpergewebe der Tiere, die dann daran sterben. Der Wirkstoff Eisen-III-Phosphat kommt auch im Boden vor und ist sogar für den ökologischen Landbau zugelassen. Der Stoff sorgt dafür, dass sich die Zellen im Darm der Schnecken verändern. Die Schnecken hören auf zu fressen und gehen so langsam ein.

Um Schnecken in den Griff zu kriegen, sollten Sie beide Präparate bereits im März oder April einsetzen. So rotten Sie bereits die erste Generation der Schnecken in Ihrem Garten aus und die Plage nimmt gar nicht erst überhand. Außerdem hat der frühe Einsatz den Vorteil, dass es in diesen Monaten nur wenig frisches Grün für die Schnecken gibt, die Köder mit dem Gift also deutlich besser angenommen werden als zu Zeiten mit einem übergroßen Nahrungsangebot. Der Nachteil der Giftköder: Unter Umständen sind die Inhaltsstoffe des Schneckenkorns auch für Haustiere wie Hunde und Katzen gefährlich.

Hier geht's zum Sortiment "Schneckenkorn"

Schnecken in den Griff kriegen – mühsam aber nachhaltig

Eine zeitraubende, aber dafür ungiftige Methode gegen eine Schneckenplage ist das Absammeln der Schnecken. Das gelingt am besten am Abend oder in den frühen Morgenstunden, denn dann sind die Schnecken besonders aktiv und kommen aus ihren Verstecken. Wenn Sie die Tiere nicht mit der Hand anfassen wollen, nutzen Sie spezielle Schneckenzangen aus dem Gartencenter. Damit Sie die kleinen Plagegeister nicht mühsam im ganzen Garten suchen müssen, können Sie zusätzliche Fallen aufstellen. In nassen Säcken sammeln sich die Tiere ebenso wie unter einfachen Holzbrettern, die Sie im Gartenbeet auslegen.

Haben Sie die Tiere eingesammelt, sollten Sie sie töten. Wenn Sie die Schnecken aussetzen, kehrt die Plage schnell wieder zurück. Eine schnelle Tötungsmethode ist das Übergießen mit kochend heißem Wasser.

Bierfallen helfen nicht weiter

Eines der bekanntesten Hausmittel gegen Schnecken ist die Bierfalle. Zwar werden die Schnecken durch den Biergeruch tatsächlich angelockt und ertrinken bestenfalls in dem Gefäß mit Bier, manchmal bekommen sie allerdings auch nur einen mittelschweren Schwips. Ein weiteres Problem: Schnecken finden das Bier so verlockend, dass die Bierfallen nicht nur die Tiere aus dem eigenen Garten anziehen. Auch aus dem Nachbargarten kommen die schleimigen Plagegeister angekrochen. Mit der Verwendung der Bierfallen haben Sie also unter Umständen mehr Schnecken im Garten als zuvor.

Igel

Mit natürlichen Feinden Schnecken in den Griff kriegen

Eine gute Möglichkeit, der Schneckenplage ohne Gift und lästiges Einsammeln Herr zu werden, ist die Ansiedlung natürlicher Fressfeinde. Laubhaufen, Hecken oder Wildblumenwiesen locken Igel, Frösche und Kleinvögel an, die hier gute Verstecke finden. Bei allen drei Tierarten stehen Schnecken auf dem Speiseplan. So tragen Sie in Ihrem Garten zur Artenvielfalt bei und bekämpfen die Schneckenplage im Salatbeet auf ganz natürliche Weise.

Barrieren, Zäune und Pflanzen stoppen Schnecken

Schnecken lieben es feucht. Legen Sie zwischen den Beeten trockene Stellen an, beispielsweise mit Steinmehl, Kalk, Asche oder Holzwolle. Diese Hindernisse können Schnecken nur mühsam überwinden. Nach einiger Zeit verschwinden die Schnecken dann ganz freiwillig aus Ihrem Garten und suchen sich andere Plätze, an denen sie einfacher an Nahrung kommen. Ähnliches gilt für spezielle Schneckenzäune. Diese halten bis zu 90 % der Plagegeister von Blumen- und Salatbeeten fern. Der Trick: Die Metallzäune ragen etwa zehn Zentimeter aus dem Boden und haben unüberwindbare Kanten oder Rundungen.

Hier geht's zum Sortiment "Beetbegrenzungen"

Neben trockenen Wegen und Zäunen bieten auch bestimmte Pflanzen einen guten Schutz vor Schnecken. Kapuzinerkresse oder Bienenweide bleibt von Schnecken meist verschont. Auch Salbei, Thymian oder Rosmarin stehen nicht auf dem Speiseplan. Pflanzen Sie diese Blumen und Kräuter zwischen Ihre Gemüsepflanzen und schon nimmt die Schneckenplage deutlich ab.

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