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Algen im Aquarium bekämpfen

Zu viele Algen im Aquarium sind für Aquarianer eines der häufigsten Ärgernisse. Dichte Algenschichten auf Scheiben, Pflanzen oder Dekorationsgegenständen sind nicht nur ein optisches Problem. So können Algen Wasserpflanzen schädigen und das biologische Gleichgewicht im Aquarium gefährden. Mit den Infos und Tricks des folgenden Ratgebers können Sie einem zu starken Algenbewuchs vorbeugen und Algen bei Bedarf effektiv bekämpfen.

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Welche Algen treten im Aquarium auf?

Ein Aquarium kann mit Algenarten wie zum Beispiel Bartalgen, Blaualgen und Grünalgen besiedelt sein. Fadenalgen im Aquarium gehören als Vertreter der Grünalgen oft zu den besonders störenden Algenvertretern. Generell können die verschiedensten Algenarten mit Pflanzen in das Aquarium eingeschleppt werden. Dazu zählen, je nach Herkunft der Pflanzen, natürlich ebenso Algenarten, die in Europa normalerweise nicht heimisch sind.

Ein Aquarium ohne Algen?

Ein Aquarium können Sie selbst bei bester Pflege und optimalem Fisch- und Pflanzenbesatz nie ganz algenfrei halten. Die ist aus ökologischer Sicht auch gar nicht erforderlich, da eine geringe Anzahl an Algen von Wasserpflanzen ohne Schäden toleriert wird. Einigen Fischen dienen Algen sogar als natürliche Nahrungsalternative zu Fischfutter.

Mit guter Wasserqualität Algenbewuchs vorbeugen

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Die beste „Bekämpfungsmethode“ gegen Algen ist die Vorbeugung. Eine zu hohe Algenpopulation im Aquarium kann verschiedene Gründe bzw. Ursachen haben. Treten mehrere dieser auslösenden Faktoren gleichzeitig auf, kommt es zu einem besonders starken Algenwachstum. Eine häufige Ursache für die Ausbreitung von Algen ist ein Überangebot an Nährstoffen im Wasser. Dazu zählen zum Beispiel Nitrat, Phosphat und Kieselsäure. Ein zu hoher CO2-Gehalt fördert ebenfalls das Wachstum von Algen. Neben einer übermäßigen Düngung kann ein zu hoher Nährstoffgehalt ebenfalls durch einen zu starken Fischbesatz und eine übermäßige Fütterung ausgelöst werden. So werden zum Beispiel die Ausscheidungen von Fischen und nicht aufgenommenes Futter durch chemische Prozesse zu Nährstoffen umgewandelt. Im Zoofachhandel können Sie einfache Test-Sets erwerben, mit denen auch Laien die Wasserqualität des Aquarienwassers leicht testen können. Überschreiten die Werte die empfohlenen Parameter, können Sie zum Beispiel durch eine Reduzierung des Fischbesatzes, den Verzicht auf Dünger und einen regelmäßigen Wasserwechsel die Wasserqualität deutlich verbessern. Die richtige Filteranlage trägt ebenfalls zur Erhaltung der Wasserqualität und zum Abbau überschüssiger Nährstoffe bei. Teilweise enthält bereits das Leitungswasser Nährstoffe wie Nitrat. So darf Leitungswasser laut Trinkwasserverordnung bis zu 50 mg Nitrat pro Liter enthalten. Werte oberhalb von 50 mg/l sind für einige Aquarien schon nicht mehr optimal.

Auf passende Beleuchtung achten

Das Wachstum von Algen im Aquarium wird durch Sonnenlicht gefördert. Stellen Sie Ihr Aquarium daher möglichst nicht in der Nähe von Fenstern auf. Für Aquarien sollte außerdem eine spezielle Beleuchtung verwendet werden, welche Wellenlängen ausstrahlt, die starkem Algenwachstum vorbeugen. Deshalb werden für Aquarienbeleuchtungen in der Regel besondere Leuchtstoffröhren oder Lampen verwendet, die sich in den abgestrahlten Wellenlängen deutlich von herkömmlichen Leuchtstoffröhren oder Glühlampen unterscheiden. Die Beleuchtungszeit sollte mit etwa 8 bis 10 Stunden nicht zu lang gewählt werden.

Schnell wachsende Pflanzen als Nahrungskonkurrenz

Schnell wachsende Pflanzen wie Hornkraut, Wasserpest, Wasserfreund oder Sumpffreund entziehen dem Wasser verstärkt Nährstoffe und fungieren so als Nahrungskonkurrenz zu Algen. Setzen Sie daher bei zu vielen Algen im Aquarium verstärkt auf schnell wachsende Pflanzen als natürliche Algenbremse.

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Algen im Aquarium durch die richtigen Fische eindämmen

Der richtige Fischbesatz im Aquarium kann Algen ebenfalls im Zaum halten. So fressen zum Beispiel Platys, Guppys, Siamesische Rüsselbarben, Harnischwelse oder Antennenwelse gerne Algen.

Algen mechanisch entfernen

Algen an den Scheiben können Sie relativ leicht mit einem Algenschaber entfernen, der mit einer Rasierklinge versehen ist. Praktisch sind auch zweiteilige Magnetschaber, mit denen Sie den Schaber an der Innenseite der Scheibe bequem mit einem magnetischen Griff von außen über die Scheibe ziehen können. Lange Fadenalgen im Aquarium lassen sich gut entfernen, indem Sie diese um eine Flaschenbürste wickeln. Sehr stark von Algen befallene Pflanzenblätter sollten Sie entfernen. Dekorationsgegenstände können mit einem groben Schwamm von Algen befreit werden.

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Chemische Algenbekämpfungsmittel?

Chemische Algenbekämpfungsmittel können das sensible biologische Gleichgewicht im Aquarium empfindlich stören und sollten daher möglichst nicht verwendet werden.

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