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Welches Aquarium ist das richtige für mich?

Ein Aquarium wertet jedes Heim auf. Alle Familienmitglieder und Besucher lieben es, die Fische im Wasser zu beobachten. Was liegt da näher, als gleich mit der Arbeit zu beginnen und sich ein Aquarium ganz nach den eigenen Wünschen aufzubauen? In der Praxis benötigen Sie aber tatsächlich einiges Hintergrundwissen, um wirklich einschätzen zu können, welches Aquarium für Sie das richtige ist. Dieser Ratgeber hilft Ihnen dabei.

Welche Arten von Aquarien gibt es?

 Meerwasseraquarium

Meerwasseraquarium, Kaltwasseraquarium, Süßwasseraquarium. Das sind die drei angebotenen Arten von Aquarien, die sich für den Wohnbereich eignen. Nur wer diese Arten von Aquarien zu unterscheiden weiß, kann auch eine sinnvolle Kaufentscheidung für ein bestimmtes Aquarienmodell treffen.

Im privaten Bereich in den Wohnzimmern finden sich vor allem Süßwasseraquarien, da die Technik eher unkompliziert ist und Sie nicht so viel Zeit in die Pflege investieren müssen. Ein Süßwasseraquarium ist das perfekte Aquarium für Einsteiger. Hier benötigen Sie neben dem Aquarium selbst nur einen Filter , eine Heizung und eine Beleuchtung .

Komplizierter sind hingegen die Meerwasseraquarien. Hier benötigen Sie deutlich mehr Technik, vor allem müssen Sie stets den Salzgehalt kontrollieren. Der sollte bei etwa 3,5 Prozent liegen. Da in einem Salzwasseraquarium das Wasser stets in Bewegung sein muss, benötigen Sie zusätzlich eine Strömungs- und Förderpumpe. Die Wasserbewegung ist erforderlich, da sich in einem solchen Aquarium sogenannte lebende Steine und Eiweißabschäumer befinden sollten, die eine wichtige, zusätzliche Filterleistung bereitstellen. Diese können ihre Aufgabe aber nur verrichten, wenn das Wasser ständig in Bewegung bleibt.

Beim Kaltwasseraquarium handelt es sich eher um einen Spezialfall eines Süßwasseraquariums, da hier nur auf eine Heizung verzichtet wird. Es gibt einige Arten, zu denen vor allem der Goldfisch zählt, die in einem solchen Aquarium gezüchtet werden können. Fischarten, die Sie in einem solchen Aquarium sinnvoll züchten können, stammen zumeist aus Mitteleuropa.

Auf die richtige Größe kommt es an

 Aquarium schräg von der Seite

Haben Sie sich bereits für eine bestimmte Aquarienart entschieden, müssen Sie sich noch Gedanken über die Größe des Gefäßes machen. Natürlich sieht ein besonders großes Aquarium beeindruckend aus, mit der zunehmenden Größe macht die Anlage aber in der Regel auch mehr Arbeit. Außerdem ergeben sich Einschränkungen durch die räumlichen Gegebenheiten im Aufstellungsraum. Anfangen sollten Sie also damit, dass Sie das Zimmer genau ausmessen und herausfinden, wie groß Ihr Aquarium eigentlich maximal sein darf.

Größere Aquarien bieten einen ganz entscheidenden Vorteil: Hier fällt es leichter, bestimmte Wasserwerte stabil zu halten. Da es sich bei einem Aquarium um ein echtes Biotop handelt, sind plötzliche Änderungen der Wasserwerte, wie etwa des pH-Wertes, für die Fische ein großes Problem. In einem großen Aquarium wirken sich Pflegefehler wie etwa ein zu seltener Wasserwechsel viel weniger dramatisch aus als in einem sehr kleinen Aquarium. Anfänger sollten daher durchaus die größeren Aquarienmodelle in den Blick nehmen, da sie sich hier das Leben erleichtern.

Kleiner als 60 Liter sollte ein Aquarium in keinem Fall sein. Das entspricht in etwa Abmessungen von 60 x 30 x 30 cm. Sie haben bisher nur wenige oder gar keine Erfahrungen mit Aquarien und der Zucht von Fischen gemacht? Dann sollten Sie sich für ein Modell mit mehr als 100 Litern entscheiden.

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So finden Sie den richtigen Standort für Ihr neues Aquarium

Selbst wenn Sie genau wissen, welcher Aquariumstyp Ihnen in welcher Größe vorschwebt, ist es manchmal gar nicht so einfach, einen passenden Standort in der Wohnung zu finden. Dass Sie dort ausreichend Platz haben müssen, ist selbstverständlich, aber das Aquarium soll auch der Zierde dienen und gut sichtbar sein. Außerdem ist es von Vorteil, wenn Sie an das Aquarium von möglichst vielen Seiten herankommen. Das ist beim Wasserwechsel ebenso praktisch wie bei der Fütterung.

Die Fläche am Abstellort sollte in jedem Fall möglichst eben sein und der Untergrund muss eine hohe Stabilität bieten. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie sich einfach für einen Aquarienunterschrank entscheiden. Aquarienunterschränke bieten eine hohe Stabilität und eine Unterlage ohne Ungleichmäßigkeiten. So vermeiden Sie, dass Spannungen im Glas entstehen und dass zu viel Sonnenlicht in das Aquarium gelangen. Gerade im Sommer ergibt sich häufig das Problem, dass sich das Wasser im Aquarium zu stark aufheizt und sich Algen ausbreiten. Sie leben in einer Wohnung und haben noch Nachbarn unter sich? Dann sollten Sie zumindest bei großen Aquarien auch über die Statik nachdenken. Trägt der Boden überhaupt das hohe Gewicht, das große Aquarien durchaus mit sich bringen? Wenn Sie hier nicht sicher sind, sollten Sie vor der Anschaffung unbedingt einen Fachmann wie etwa einen Statiker konsultieren.

Welche Temperatur muss das Wasser in meinem Aquarium haben?

 Goldfisch im Aquarium

Bei den meisten Aquarienarten gehört es zu einer Ihrer wichtigsten Aufgaben, dass Sie stets eine gewisse Temperatur im Wasser gewährleisten. Die Aquarien sind dazu mit einer Heizung ausgestattet, die das Wasser auf die gewünschte Temperatur aufheizen kann. Welche Temperatur dabei die richtige ist, kann allgemein nicht beantwortet werden, schließlich hängt die Antwort entscheidend von den gehaltenen Fischen ab.

Damit Sie jederzeit wissen, wie warm es in Ihrem Aquarium ist, sollten Sie unbedingt ein passendes Thermometer installieren. Dieses Thermometer kleben Sie ganz einfach an eine der Glasscheiben. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, wenigstens einmal am Tag auf das Thermometer zu schauen und die Temperatur zu überprüfen. Als Heizung kommen übrigens sowohl klassische Heizstäbe als auch in die Filteranlage integrierte Heizungen infrage. Installieren Sie die Heizstäbe in der Nähe des Filterablaufs, damit sich das erwärmte Wasser sofort gut im Tank verteilen kann. Was gilt es noch zu beachten? Ist die gewünschte Temperatur einmal erreicht, sollte sich die Heizung im Idealfall sofort ausschalten. Diese nützliche Funktion bieten die sogenannten Reglerheizungen, entscheiden Sie sich daher unbedingt für ein solches Modell.

Was gilt es beim Kauf von Filteranlagen zu beachten?

Der Filteranlage kommt beim Aufbau eines neuen Aquariums stets eine besondere Bedeutung zu. Schließlich wollen Sie nicht, dass sich im Wasser Schmutz ansammelt und das Wachstum Ihrer wertvollen Fische beeinträchtigt. Zu unterscheiden gilt es dabei die Innenfilter und die Außenfilter.

 Aquarium schräg von der Seite

Die Innenfilter installieren Sie innerhalb des Gefäßes. Innenfilter weisen den Vorteil eines geringen Anschaffungspreises auf und eignen sich gut für die Bereitstellung einer Grundfilterungsleistung. Sie sind recht klein konstruiert und bieten eine durchschnittliche Durchlaufleistung, weshalb sie nur für kleine Aquarien geeignet sind. In der Regel werden Sie solche Innenfilter als Ergänzung zu den Außenfiltern kaufen, da Innenfilter bei größeren Aquarien alleine überfordert wären.

Deutlich stärker sind die Außenfilter, die Sie entsprechend außerhalb des Beckens installieren. Aus diesem Grund ergeben sich keine Platzprobleme und die Anlagen können deutlich größer konstruiert werden. Gerade bei der Verwendung eines Außenfilters ist es von großem Vorteil, wenn Sie über einen Aquarienunterschrank verfügen. Bei der Montage der Zu- und Abläufe sollten Sie daran denken, dass diese im Aquarium möglichst weit voneinander entfernt liegen. Die verwendeten Filtermaterialien müssen zum Filter passen und sind von großer Wichtigkeit, da sich hier die Bakterien festsetzen, die für die Aufrechterhaltung eines gesunden Ökosystems unerlässlich sind.

Sie möchten wissen, wie groß der Filterbehälter sein soll und welche Durchlaufleistung Sie benötigen? Dann richten Sie sich einfach nach der Formel Filterleistung = Beckeninhalt * 2.

Nützliche Tipps für den Kauf von Pflanzen und Dekoration

 Große bunte Fische in Aquarium

Zu jedem vollwertigen Aquarium gehören nicht nur Fische, sondern auch die passenden Pflanzen. Wenn Sie Ihr Aquarium neu einrichten, sollten Sie sich für möglichst schnell wachsende Pflanzen entscheiden. Hierzu zählen Wasserpest oder Vallisnerien. Da jede Pflanze andere Anforderungen stellt, lassen sich allgemeine Aussagen zur korrekten Bepflanzung nur schwer treffen. Einige Pflanzen benötigen besonders viel Licht, andere bevorzugen weiches Wasser. Sie müssen daher bei der Anschaffung jeder einzelnen Pflanze deren Anforderungen an die Gegebenheiten im Aquarium genau studieren.

Haben Sie Pflanzen eingekauft, erhalten Sie diese in der Regel in einem kleinen Topf, der zum Beispiel mit Glaswolle und Steinchen befüllt ist. Diese Materialien müssen Sie entfernen, bevor Sie die Pflanze in das Aquarium setzen. Fische dürfen die Reste dieser Materialien auf keinen Fall verzehren. Denken Sie vor dem Einpflanzen noch daran, die Wurzelballen auf eine Länge von 2 bis 4 cm zurückzuschneiden, dann wachsen sie schneller an.

Für eine noch überzeugendere Unterwasserwelt ist das Angebot an Dekorationen wie Steine und Felsen nahezu unendlich. Beachten Sie jedoch, dass die Steine nicht zu scharfkantig sein sollten und dass Sie alles Material gründlich abwaschen, bevor Sie es in das Becken geben. Sand und Kies sollten nicht zu grobkörnig sein, sonst siedeln sich Bakterien zu leicht darin an.

Die Installation der CO2-Anlage

Eine CO-Anlage ist häufig eine nützliche Ergänzung, wird aber nicht in jedem Aquarium benötigt. Grundsätzlich gilt, dass mit wachsendem Pflanzenbestand eine CO2-Anlage vorteilhafter wird. Die CO2-Anlage sorgt dafür, dass das Wasser stetig mit ausreichend CO2 versorgt wird. Bei größeren Becken greifen Sie zu CO2-Druckgasflaschen. Diese verfügen über einen eingebauten Regler und versorgen auch große Wasservolumina mit ausreichend CO2. Pflanzen benötigen CO2 um zu wachsen und Co2 wirkt somit als Pflanzendünger.

Beachten sollten Sie allerdings, dass die Verwendung von CO2 in jedem Fall den pH-Wert des Wassers ändert. Möglich ist hier ein sogenannter Säuresturz, der besser vermieden werden sollte. Überprüfen Sie daher nach der Installation einer CO2-Anlage oder einer Druckgasflasche regelmäßig den pH-Wert des Wassers. In keinem Fall darf es Ihnen passieren, dass es zu einer Überdosierung kommt. Lesen Sie daher die Gebrauchsanweisung des Herstellers sehr gründlich durch.

Tipps für die Inbetriebnahme des Aquariums

Bauen Sie ein Aquarium gerade ganz neu auf, sollten Sie 14 Tage verstreichen lassen, bevor Sie die ersten Fische ins Wasser setzen. Das Aquarium muss erst zu seinem biologischen Gleichgewicht finden, bevor es die Fische aufnehmen kann. Geben Sie bereits kleine Mengen von Fischfutter ins Wasser, noch bevor sich die ersten Fische dort ansiedeln. Die Nährstoffe kommen den Bakterien zugute, die für die Einhaltung des biologischen Gleichgewichts verantwortlich sind. Sinnvoll ist auch die Installation einer Zeitschaltuhr, die das Licht während der Mittagszeit für drei Stunden abstellt. So verringern Sie das Algenwachstum. Zudem sollten die Beleuchtungszeit 12 Stunden nicht überschreiten.

Anhand unseres Ratgebers können auch Laien schnell einschätzen, welches Aquarium wirklich zu ihnen passt. Sie möchten am liebsten sofort loslegen und ein neues Aquarium anschaffen? Dann suchen Sie sich das passende Modell und Zubehör aus unserem umfassenden Angebot aus.

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