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Welcher Hund passt zu mir? Die beliebtesten Hunderassen

Deutschland ist auf den Hund gekommen – positiv betrachtet! Die agilen bis gemütlichen Vierbeiner gehören zu den beliebtesten Haustieren. „Die Schnauze vorn“ hat vor dem Hund mit 21 Prozent lediglich die Katze, die in 29 Prozent der deutschen Haushalte als Mitbewohner anzutreffen ist. Häufig werden Hunde im Laufe ihres Lebens dabei zu den treuesten Begleitern von Herrchen oder Frauchen. Eine solche Freundschaft zwischen Mensch und Hund hält für immer und ist durch nichts zu erschüttern. Damit Mensch und Hund auch perfekt zusammenpassen, lohnt sich vor der Anschaffung eines Vierbeiners eine Beschäftigung mit den Hunderassen und ihren typischen Charakterzügen. Dabei gilt: Sowohl das Wesen des Hundes als auch seine Bedürfnisse in Bezug auf einen regelmäßigen Auslauf und Bewegung im Allgemeinen sollten zu Ihnen passen. Natürlich kommt es bei der Auswahl einer geeigneten Hunderasse aber nicht allein auf die inneren Werte an: Rehäugige Französische Bulldoggen, elegante Retriever oder imposante Schäferhunde sind einfach zum Verlieben. Die Entscheidung für einen Hund ist daher auch immer eine Entscheidung des Herzens – und ein Bund auf Lebenszeit! Erfahren Sie in unserem Ratgeber auch, welchen Hundebedarf Sie brauchen und wie Sie Ihren Hund stubenrein bekommen.

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Welche Hunderasse passt zu mir? Die Hundegruppen

Es gibt insgesamt mehr als 340 verschiedene Hunderassen. Wer über die Anschaffung eines Hundes oder eines zweiten Vierbeiners nachdenkt, sollte sich also eine Rasse aussuchen, die optimal zum eigenen Lebensstil passt. Denn wenn Mensch es lieber gemütlich hat, ist eine sehr lebendige Hunderasse vielleicht nicht die beste Wahl. Ein Vierbeiner mit ruhigem Charakter passt dagegen nicht so gut zu einem sportbegeisterten Frauchen oder Herrchen. Wenn Sie sich näher mit den verschiedenen Hunderassen vertraut machen oder schon eine Rasse im Blick haben, dann sollten Sie sich zuerst mit den verschiedenen Hundegruppen vertraut machen. Alle Hunderassen werden einer dieser zehn Gruppen zugeordnet.:

  • Hütehunde und Treibhunde (z.B. Schäferhund)
  • Pinscher und Schnauzer (z. B. Pinscher)
  • Terrier (alle Terrier)
  • Dachshunde
  • Spitze und Hunde vom Urtyp (z. B. Nordische Schlittenhunde)
  • Laufhunde und Schweißhunde
  • Vorstehhunde (z. B. Setter)
  • Apportierhunde (Retriever)
  • Gesellschafts- und Begleithunde (z. B. Pudel)
  • Windhunde
Hunderassen

Welcher Hund passt zu mir und meiner Familie? Die zehn beliebtesten Rassen

Nach einem ersten Überblick über die Hundegruppen stellen wir Ihnen die zehn beliebtesten Rassen näher vor. Informieren Sie sich ausführlich über Ihren zukünftigen Mitbewohner und lernen Sie ihren neuen Freund beim Züchter näher kennen. Auch wenn Sie sich einen Hund aus dem Tierheim anschaffen, sollten Sie sich im Vorfeld über die rassetypischen Eigenschaften informieren. Zu den zehn beliebtesten Hunderassen gehören:

Mischlinge

Der Mischlingshund liegt in der Gunst der deutschen Hundehalter ganz vorn. Häufig als Promenadenmischung bezeichnet, macht der Mischling seiner Herkunft mit einem individuellen Aussehen und seinen Wesenseigenschaften alle Ehre. Der Begriff Mischling wird für alle Hunde verwendet, die aus unkontrollierten Paarungen hervorgehen. Bei einem Mischling handelt es sich nicht um eine gezielte Kreuzung von zwei Rassen. Dabei können Besitzer eines Mischlings ihren vierbeinigen Freund durchaus als Unikat bezeichnen. Im Gegensatz zu Rassehunden zeichnet sich jeder Mischling durch individuelle Charaktereigenschaften aus. Häufig sind Mischlinge gefleckt oder haben ein getüpfeltes Fell. Im Allgemeinen gelten Mischlinge als sehr robust und weniger anfällig für rassetypische Hundekrankheiten. Ein Mischling ist der ideale Haus- und Hofhund. Er ist weniger anspruchsvoll in Bezug auf sein Futter und ein treuer Begleiter, der sich sowohl auf dem Grundstück als auch im Haus wohlfühlt. Der Mischling eignet sich als Familienhund und kommt auch mit anderen Hunden gut zurecht.

Labrador

Die Nummer zwei unter den beliebtesten Hunderassen ist der Labrador oder Labrador Retriever. Zahlreiche Hundeliebhaber sind dieser eleganten und aufgeweckten Hunderasse erlegen. Die Vorfahren des Labradors stammen von der gleichnamigen Halbinsel Labrador an der Ostküste Kanadas. Als britische Hunderasse wurde sie im 19. Jahrhundert in Großbritannien gezielt weiter gezüchtet und war ein beliebter Jagdhund bei Adligen. Der ursprünglich schwarze Hund wird heute auch in der seltenen Farbe Gelb anerkannt. Der Labrador Retriever gilt als freundlicher und gutmütiger Hund. Er ist nicht aggressiv und fühlt sich in Gesellschaft von Menschen sehr wohl. Als Apportierhund ist der Labrador sehr geduldig, braucht aber aufgrund seiner Herkunft als Jagdhund sehr viel Bewegung. Der imposante Vierbeiner eignet sich sowohl als Familienhund als auch als Begleiter für sportbegeisterte Menschen, die ihm ausreichend Bewegung ermöglichen. Ein typisches Charaktermerkmal des Labradors ist sein starkes Bedürfnis, seinem Besitzer zu gefallen. Dieser sympathische Wesenszug trägt viel zur Popularität des Labradors bei. Speziell auf die Rasse abgestimmtes Trockenfutter bewahrt die Agilität des Labrador Retriever.

Golden Retriever

Der Golden Retriever wird zu den mittelgroßen Hunderassen gezählt. Er hat ein weiches goldenes bis cremefarbenes Fell mit einer sehr dichten Unterwolle. Der muskulöse Hund wurde ursprünglich für die Jagd gezüchtet und versteht es daher, zu apportieren und fühlt sich im Wasser wohl. Der imposante Vierbeiner gilt als sanft und liebenswürdig, was ihn zu einem beliebten Familienhund macht. Die britische Hunderasse wurde 1913 anerkannt und wurde seit den 1980er-Jahren in Europa immer beliebter. In den Neunzigern erlebte der Golden Retriever durch zahlreiche Auftritte in Film und Fernsehen eine noch größere Popularität. Der Golden Retriever ist laut Rassestandards sehr intelligent, freundlich und zutraulich. Manchmal ist der Retriever auch etwas zu lieb: Er hat keinen Schutztrieb und eignet sich daher nicht, um Haus und Hof zu bewachen. Der Golden Retriever ist ein optimaler Familienhund, braucht aber viel Bewegung. Die sanfte Rasse mag Fährtenarbeit, Hundesport und apportiert gerne. Wer über die Anschaffung eines Golden Retrievers nachdenkt, sollte beachten, dass es mit dem Gassigehen nicht getan ist. Neben dem richtigen Futter braucht dieser Vierbeiner täglich seine Beschäftigung.

Schaferhund

Deutscher Schäferhund

Der Deutsche Schäferhund ist eine einheimische Rasse, die auf Hütehunde im 19. Jahrhundert zurückgeht. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Schäferhund von einem deutschen Hundezüchter entdeckt, der von seinem Typ begeistert war und mit der Zucht begann. Der Deutsche Schäferhund zählt zu den mittelgroßen Rasen. Er ist sehr kräftig und hat einen markanten keilförmigen Kopf. Der Schäferhund hat ein pflegeleichtes Fell, gilt als lernbegierig aber auch selbstbewusst. Zu seinen Wesensmerkmalen gehört sein ausgeprägtes Schutzverhalten. Der Schäferhund wird daher häufig als Dienst-, Schutz- und Wachhund eingesetzt. Er braucht eine gute Erziehung und viel Auslauf. Einen Schäferhund beschäftigen Sie ideal mit Hundesport. Dabei wird er geistig als auch körperlich gefordert. Der Schäferhund ist ein beliebter Familienhund, der viel Beschäftigung braucht und wie geschaffen für die Hundesportarten Agility und Obedience ist.

Jack Russell Terrier

Der lebhafte Jack Russell Terrier ist ein Jagdhund mit einem Körpergewicht von fünf Kilogramm. Die niederläufige Hunderasse stammt ursprünglich aus Großbritannien, wo sie seit über 150 Jahren gezüchtet wird. Schon im 19. Jahrhundert wurde der Fox Terrier als Vorfahre des Jack Russells in Australien zur Fuchsjagd eingesetzt. Zur Jagd im Kaninchenbau durfte der Terrier nur eine Widerristhöhe von 30 Zentimetern haben und wurde entsprechend gezüchtet. Der Arbeitsterrier zeichnet sich durch ein sehr lebhaftes und waches Wesen aus. Er ist überaus selbstbewusst, sehr freundlich und kühn. In den letzten Jahrzehnten haben sich Jack Russell Terrier in Deutschland zu einer der beliebtesten Hunderassen entwickelt. Die agilen Terrier mit britischen Wurzeln sind sehr lauffreudig und brauchen grundsätzlich mehr Bewegung als ein kurzes Gassigehen. Der intelligente Terrier ist kinderlieb und braucht ein Herrchen oder Frauchen, das ihm jeden Tag viel Bewegung an der frischen Luft gönnt. Die kleinen Terrier lieben Hundesport. Zu seinen typischen Wesensmerkmalen gehört seine Eigensinnigkeit, jedoch lassen sich Jack Russell Terrier auch konsequent erziehen. Hundetrockenfutter für Jack Russell Terrier erhält die Muskelmasse und den Vitalitätskomplex dieser Rasse.

Yorkshire Terrier

Der Yorkshire Terrier stammt aus der gleichnamigen britischen Grafschaft Yorkshire, wo er seit dem 19. Jahrhundert gezüchtet wird. Der kleine Zwergterrier bringt etwa drei Kilogramm auf die Waage und hat sehr feines langes Haar. Da sein Fell sehr dünn ist, braucht der Yorkshire Terrier eine regelmäßige Fellpflege und spezielles Trockenfutter. Seine geringe Körpergröße täuscht auf den ersten Blick: Yorkshire Terrier sind sehr lebhaft, selbstbewusst und wachsam. Er eignet sich durchaus als Wachhund. Der kleine Yorkshire Terrier gilt als sehr intelligent und passt sich sowohl einem Stubenhocker als auch einem leidenschaftlichen Spaziergänger an. Er mag den Kontakt mit anderen Hunden und ist ein treuer Begleiter für Halter aller Altersgruppen.

Hund in der Wiese

Berner Sennenhund

Der Berner Sennenhund ist eine Schweizer Hunderasse mit einer Schulterhöhe von bis zu 70 Zentimetern. Der imposante Hund hat langes und leicht gewelltes Fell. Der Berner Sennenhund hat schwarzes Fell mit einer weißen Blesse und braunroten Flecken. Der aufmerksame und furchtlose Riese ist optimaler Familienhund, der sehr anhänglich und Fremden gegenüber aufgeschlossen ist. Der Berner Sennenhund hat einen starken Wachtrieb, neigt aber nicht zur Aggressivität. Der beliebte Familienhund ist nicht für Hundesportarten geeignet, da er nicht sehr wendig und auch nicht schnell ist. Dennoch brauchen Berner Sennenhunde viel Bewegungsfreiheit. Als typische Schweizer liegt Ihnen das Winterwetter mehr als ein heißer Sommertag.

Beagle

Der Beagle ist ein echter Brite und liebt es, auf die Jagd zu gehen. Der Jagdhund kommt in unterschiedlichen Farbvarianten vor und ist bekannt für seinen sanften „Hundeblick“. Seine großen Ohren reichen fast bis zur Nasenspitze. Der Beagle hat ein fröhliches Wesen und ist sehr bewegungsfreudig. Er zeigt weder Angst noch Aggressivität. Als Meutehund wurde der Beagle bis ins 20. Jahrhundert für die Jagd gezüchtet. Der Beagle mag ausgedehnte Spaziergänge und passt nicht zu Stubenhockern. Er wurde traditionell nicht als Familienhund gezüchtet, fühlt sich aber durchaus in einer Familie wohl. Beaglefutter sollte die Knochen- und Gelenkgesundheit unterstützen.

West Highland Terrier

Der lebhafte „Westie“ stammt aus Großbritannien und hat ein dichtes weiches Fell. Der kleine Terrier kann bis zu zehn Kilogramm schwer werden und hat eine aufrechte Rute. Ursprünglich für die Jagd gezüchtet, ist der Westie heute ein beliebter Familienhund. Er ist aktiv und selbstbewusst. Der kleine West Highland Terrier ist kein Schoßhund, auch wenn er nicht übermäßig viel Bewegung braucht. Bürsten Sie das Fell Ihres Westies am besten täglich und geben Sie ihm speziell auf seine Bedürfnisse abgestimmtes Trockenfutter.

Chihuahua

Einer für die Handtasche: Der kleine Chihuahua lässt sich von Frauchen oder Herrchen gerne von A nach B tragen. Der Chihuahua stammt aus Mexiko und schmückt sich mit dem Titel „Kleinste Hunderasse der Welt“. Als Begleithund, der sich in Hundekleidung gern modisch präsentiert, passt sich der Chihuahua dem Tagesablauf seines Halters weitgehend an. Der Chihuahua hat markante große Augen und tritt in zwei Haarvarianten mit langen sowie kurzem Fellkleid auf. Der lebhafte und wachsame Hund gilt trotz seiner geringen Körpergröße als überaus mutiger Zeitgenosse. Der Chihuahua braucht Trockenfutter, das eine optimale Nahrungsaufnahme speziell bei sehr kleinem Kiefer bietet.