dcsimg
Hagebau.de verwendet Cookies um ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie hagebau.de nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos
3% Sofort-Rabatt
Mit Ihrer Partner-Card erhalten Sie 3%* Sofort-Rabatt auf jeden Online-Einkauf oder beim Einkauf in Ihrem hagebaumarkt.
* Tabakwaren, Zeitschriften, Bücher, Gutscheine, Pfand sowie Streckengeschäfte, Dienstleistungen und Palettenwaren sind nicht rabattfähig. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar.
Lieferung ins Wohnzimmer
Ob Wohnzimmer, Terrasse oder Keller: Viele unserer großen und sperrigen Artikel liefern wir direkt an den gewünschten Ort.
Kauf auf Rechnung
Bestellen Sie heute und bezahlen Sie erst nach Erhalt der Ware (Bonität vorausgesetzt. Gilt nicht für Artikel zur Lieferung aus dem hagebaumarkt).
Versandkostenfrei in den Markt liefern
Sie sparen 5,95 € Versandkosten. Zuschläge für Spedition, 24-Std-Lieferung oder sonstige Dienste werden nicht übernommen.

Katzen zusammenführen – für ein harmonisches Miteinander

Eine Katze bleibt nicht lange allein. Viele Katzenhalter möchten ihrer Samtpfote nach einigen Jahren einen Partner zur Seite stellen. Gründe für eine Zweitkatze gibt es viele. Die Katze ist während der Arbeitszeit allein oder die Familie wünscht sich einen zweiten Stubentiger. Dabei ist jede Katze eine ganz eigene, charakterstarke Persönlichkeit. Daher hält sich die Begeisterung über den Familienzuwachs zu Beginn oft in Grenzen. Hier erfahren Sie, wie Sie Katzen richtig zusammenführen und den Grundstein für eine lebenslange Freundschaft legen.

Katzen zusammen auf einer Decke

Voraussetzungen zur Mehrkatzenhaltung

Bevor eine neue Katze einzieht, stehen einige Anschaffungen an. Jede Katze benötigt ihr eigenes Zubehör. Wenn Sie Katzen zusammenführen möchten, gehen Sie so vielen Startschwierigkeiten und Streitigkeiten aus dem Weg. Vor der Zusammenführung der Katzen steht also ein Einkauf an. Auf die Liste gehören mindestens:

Nachdem sich die Katzen aneinander gewöhnen konnten, teilen sie wahrscheinlich alles brüderlich. Aber das ist nicht immer der Fall. Außerdem fühlt sich die bisherige Hausherrin oder der Hausherr in seinen Privilegien eingeschränkt, wenn er plötzlich teilen soll. Dann nimmt die Zusammenführung oft keinen guten Verlauf.

Hier geht's zum Sortiment "Katzenbedarf"

Die richtige Katze finden

Welche Katze passt zu mir? Das fragen sich Katzenliebhaber oft vor der Anschaffung ihres ersten Stubentigers. Lebt bereits eine Samtpfote im Haus, muss die neue Katze nicht nur zu Ihnen passen, die „Altkatze“ hat einen großen Einfluss auf die Auswahl. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Das Alter, das Geschlecht und ob es Wohnungs- oder Freigängerkatzen sein sollen, sollten Sie bei der Auswahl beachten.

  • Kitten zu Kitten: Junge Katzen aneinander zu gewöhnen, gelingt am einfachsten. Die Tiere haben noch kein ausgeprägtes Revierverhalten und lernen sich sozusagen spielerisch kennen.
  • Kater und Kater: Kastrierte Kater harmonieren in der Wohnung meist sehr gut. Bei Freigängern kann diese Kombination unter Umständen schwierig sein. Bei unkastrierten Katern ist mit ausgeprägten Revierstreitigkeiten und vermehrtem Markieren zu rechnen. Daher sollte diese Kombination vermieden werden.
  • Kater und Katze: In der Wohnung harmonieren gegengeschlechtliche Paare meist sehr gut. Natürlich sollten die Tiere kastriert sein, um Nachwuchs auszuschließen. Bei Freigängerkatzen streiten sich die Damen eher mit männlichen Tieren als mit weiblichen.
  • Katze und Katze: Kätzinnen gewöhnen sich in der Wohnung und mit Freigang in der Regel sehr gut aneinander.
  • Ausgewachsene Katze und Kitten: Meist klappt es sehr gut, Kitten und ausgewachsene Katzen zusammenzuführen. Während der eigene Nachwuchs meist vertrieben wird, sind viele Samtpfoten sehr nachsichtig, wenn sie keine Verantwortung für die Jungtiere tragen.
  • Sonderfall Senioren: Sehr alte Katzen sind oft vom Temperament einer jungen Katze überfordert. Hier ist es sinnvoller, ein Tier in ähnlichem Alter und mit ähnlichem Temperament anzuschaffen.

Wie erfolgreich Sie Ihre Katzen zusammenführen, hängt stark davon ab, wie gut Sie Ihre Samtpfoten verstehen. Denn wichtiger als das Alter oder das Geschlecht der Tiere sind ihr Charakter und ihr Temperament. Suchen Sie die neue Katze daher gezielt passend zu Ihrem bisherigen Stubentiger aus. Eine ruhige, zurückhaltende Katze wird mit einem temperamentvollen und sehr selbstbewussten Partner wahrscheinlich nicht glücklich. Wählen Sie mit Bedacht und geben Sie den Tieren Zeit. Bei einer Katze, die viele Jahre als Alleinherrscherin oder Alleinherrscher gelebt hat, wird sich die Begeisterung über den Neuzugang in Grenzen halten, auch wenn Sie ihr oder ihm mit der Zweitkatze etwas Gutes tun wollen. Verlieren Sie nicht die Geduld.

Katzen essen gemeinsam

Vor der Zusammenführung der Katzen steht die Trennung

Vergessen Sie die Idee, eine neue Katze vor den Augen Ihrer Familienkatze aus dem Transportkorb zu lassen und abzuwarten. In den seltensten Fällen geht dieses Vorgehen gut. Sie riskieren, eine lebenslange Feindschaft unter den Tieren zu stiften und die neue Katze wieder abgeben zu müssen. Wenn Sie Katzen zusammenführen möchten, benötigen Sie viel Zeit und Geduld. Idealerweise nehmen Sie sich einige Tage frei. Bringen Sie die neue Katze in einem separaten Raum unter. Legen Sie dem Neuankömmling eine Decke oder einen Schlafkorb mit dem Geruch Ihrer Familienkatze in den Raum. Auch ein wenig benutzte Katzenstreu in einer Schale ist ein gutes Mittel, das Tier mit dem Geruch seines Gastgebers bekannt zu machen.

Gehen Sie ebenso bei Ihrer bisher allein lebenden Katze vor. Lassen Sie sie den Transportkorb und die Decke beschnuppern. Stellen Sie auch ihr etwas benutzte Katzenstreu der anderen Katze hin. So erhalten die Tiere die Möglichkeit, sich an den Geruch der anderen Katze zu gewöhnen. Sichtkontakt ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht angebracht. Die Trennung der Tiere hat einen weiteren Vorteil. Sie können erkennen, ob die neue Katze gesund und frei von ansteckenden Krankheiten und Parasiten ist. Außerdem lernen Sie die neue Katze kennen und erhalten einen genaueren Einblick in ihren Charakter und ihr Temperament.

Vergessen Sie Ihren „alten“ Stubentiger nicht

Ein neues vierbeiniges Familienmitglied ist sehr aufregend. Machen Sie nicht den Fehler und ziehen Sie den Neuankömmling der oder den bisherigen Mitbewohnern vor. Planen Sie bereits einige Tage vor dem Einzug mehr Zeit und Aufmerksamkeit für Ihre Katzen ein. In der ersten Zeit achten Sie sorgsam darauf, die „Stammkatzen“ wie gewohnt zu versorgen und widmen Sie den Tieren besonders viele Streicheleinheiten und Spielstunden. Haben Sie plötzlich weniger Zeit, bringt die Katze ihren Verlust mit dem neuen Stubentiger in Zusammenhang. Die dann aufflammende Eifersucht macht es schwer, die Katzen aneinander zu gewöhnen. Behandeln Sie Ihre „alte“ Katze wie eine Königin oder einen König. Das Tier muss spüren, dass es immer Ihre Nummer 1 ist und bleibt.

Erste Kontakte schaffen

Wenn Sie nun die Katzen weiter zusammenführen, ist es sinnvoll, zuerst nur Sichtkontakt zu ermöglichen. Aus Holzlatten und Drahtzaun können Sie einen Rahmen für die Tür bauen. Auch ein in Türgröße zugeschnittener Einsatz aus Plexiglas ist möglich. Durch diese Schutzwand können die Tiere nach einigen Tagen erste Kontakte knüpfen. Bieten Sie den Tieren auf beiden Seiten eine üppige Portion Katzenfutter an. So vermitteln Sie den Katzen, dass niemand hungern muss und keine der anderen etwas wegfrisst. Beobachten Sie die Tiere gut und entscheiden Sie anhand des Verhaltens, wann Sie den nächsten Schritt wagen können.

Katze in der Wiese

Die Katzen endgültig zusammenführen

Wenn die Tiere sich durch die Trennung ruhig beschnuppern und entspannt nebeneinander fressen, steht der große Moment bevor. Nun können Sie die Katzen ohne trennendes Gitter und ohne Scheibe zusammenlassen. Erschrecken Sie nicht, wenn es laut und hektisch wird. Fauchen und Raufereien sind normal. Die Rangverhältnisse müssen geklärt werden. Sie können viel dazu beitragen, dass sich die Katzen schnell aneinander gewöhnen:

  • Bleiben Sie dabei, wenn Sie Katzen zusammenführen.
  • Sorgen Sie für Abwechslung, Spiele mit einer Angel und anderen beliebten Spielzeugen lenken ab.
  • Belohnen Sie die ruhigen Katzen mit Leckerchen .

Wenn zwei sich streiten

Ein wenig fauchen, mit den Krallen schlagen, sich jagen und auch raufen ist normal, wenn Sie Katzen zusammenführen, die sich bisher nicht kannten. Anders sieht es aus, wenn der Kampf ernst und blutig wird oder eine Katze die andere massiv mobbt. Hier müssen Sie energisch einschreiten. So etwas dulden Sie nicht. Machen Sie das deutlich klar. Sie dürfen in diesem Moment laut werden, mit dem Fuß aufstampfen oder auch ein Kissen nach den Kontrahenten werfen. Seien Sie überzeugend und machen Sie den Tieren unmissverständlich klar, dass Sie keine ernsthaften Kämpfe dulden.

Insbesondere Katzen, die sehr lange allein gelebt haben, benötigen oft lange, um sich an eine weitere Katze zu gewöhnen. Um Verletzungen bei den Tieren zu vermeiden, trennen Sie die Tiere in der Nacht und wenn Sie außer Haus sind. Nach einigen Wochen können Sie sicherlich auf diese Maßnahmen verzichten.

Freigängerkatzen aneinander gewöhnen

Katzen zusammenführen, wenn eine Katze bereits als Freigänger lebt, ist etwas schwieriger. Aber auch das ist möglich. Die neue Katze sollte mindestens vier, besser sechs Wochen im Haus bleiben, damit Sie Ihre Wohnung als ihr neues Heim anerkennt. Das kommt auch der Zusammenführung der Katzen entgegen. Denn wenn Sie die neue Katze einfach hinauslassen, ist es wahrscheinlich, dass Ihre „Stammkatze“ sie sofort aus dem Revier vertreibt. Sperren Sie Ihre bisherige Samtpfote keinesfalls ein, um die Katzen zusammenzuführen. Sie wird den Freiheitsentzug mit dem Neuling in Verbindung bringen und sich nach Kräften wehren.

  • Halten Sie auch hier die neue Katze zuerst in einem abgeschlossenen Raum und machen Sie die Tiere mit dem Geruch des anderen vertraut.
  • Begrüßen Sie Ihre bisherige Katze besonders liebevoll, wenn sie heimkommt, und verwöhnen Sie sie. Sie soll nicht das Gefühl erhalten, ersetzt worden zu sein. Sonst kommt sie vielleicht auf die Idee, sich ein neues Zuhause ohne andere Katze zu suchen.
  • Gehen Sie bei der ersten Begegnung ebenso vor wie bei Wohnungskatzen.
  • Wenn sich beide Katzen frei im Haus bewegen, aber noch nur ein Tier Freigang genießt, ist eine elektronische Katzenklappe ideal.
  • Verstehen sich beide Katzen im Haus gut und gehen respektvoll miteinander um, können Sie auch dem Neuling Freigang gewähren. Natürlich gilt das erst, wenn er ausreichend Zeit hatte, sich an sein neues Heim zu gewöhnen und die Kastration stattgefunden hat, falls es sich um ein Jungtier handelt.
Katzenbabys

Erwarten Sie keine Wunder

Natürlich ist es wunderschön für den Besitzer, wenn die Katzen eines Haushalts aus einem Napf fressen, gemeinsam spielen und eng zusammengekuschelt schlafen. Aber nicht jede Samtpfote ist für so engen Kontakt mit gleichartigen Mitbewohnern geschaffen. Oft verändert sich die Beziehung der Tiere untereinander auch erst nach Monaten oder Jahren. Wenn die Tiere nach einigen Wochen entspannt und respektvoll miteinander umgehen und kein Mobbing stattfindet, dann haben Sie Ihre Katzen gut zusammenführen können. Denn ein weitgehend friedliches Miteinander ist das Ziel der Zusammenführung von Katzen. Wie eng die Verbundenheit der Tiere wird, hängt ganz stark von jedem Einzelfall ab. Manche Katzen akzeptieren sich schnell und werden nahezu unzertrennlich. Andere akzeptieren lediglich die Anwesenheit des anderen im eigenen Revier. Haben Sie keine zu hohen Erwartungen an Ihre Tiere und erfreuen Sie sich am entspannten Miteinander, auch wenn es Ihnen distanziert erscheinen sollte. Nehmen Sie sich Zeit für jeden Stubentiger und zeigen Sie ihm deutlich, wie gern Sie ihn um sich haben. Vor allem geben Sie nicht zu früh auf. Insbesondere Katzen, die früh von Mutter und Geschwistern getrennt worden sind und immer allein mit ihren Menschen waren, benötigen Monate, um sich mit der neuen Situation zu arrangieren.

Newsletter

Jetzt anmelden und 5,95 Euro Versandkosten-Gutschein sichern.

© hagebau.de 2016 – Online Baumarkt Shop