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Mensch sucht Mieze: Welche Katze passt zu mir?

Mit Haustieren verhält es sich wie mit dem passenden Deckel für einen Topf: Haben sich Halter und Katze erst einmal gefunden, trennt sie so schnell nichts mehr. Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland. Mehr als 11,5 Millionen Samtpfoten leben in deutschen Haushalten. Erst weit abgeschlagen mit 6,9 Millionen folgt der Hund als zweitbeliebtestes Haustier. Diese Popularität verdankt die Katze vor allem ihrem eigensinnigen Willen: Katzen lassen sich nichts sagen und verbringen ihren Tag nach eigenem Gutdünken. Deshalb verwundert es nicht, dass Katzenhalter oft scherzhaft als „Dosenöffner“ oder „Personal“ bezeichnet werden. Belohnt werden Halter einer Samtpfote für das tägliche Füttern und Säubern der Katzentoilette mit ausgedehnten Schmuseeinheiten und einem zufriedenen Schnurren. Tatsächlich fühlen sich Katzen „ihrem“ Menschen sehr stark verbunden und schätzten bereits im alten Ägypten die Vorteile des Zusammenlebens von Mensch und Katze. Seitdem Menschen und Katzen auf engstem Raum zusammenwohnen, haben sich zahlreiche Katzenrassen entwickelt und wurden gezielt gezüchtet.

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Die beliebtesten Samtpfoten

Wer Katzen verschiedener Rassen kennenlernt, wird immer wieder überrascht sein, wie sehr die Samtpfoten die typischen Charaktereigenschaften ihres Stammbaums verkörpern. Aus diesem Grund lohnt sich vor der Anschaffung einer Katze auch eine Beschäftigung mit den beliebtesten Rassen und ihren Eigenheiten. Denn: Eine abenteuerliche Waldkatze aus Norwegen hat einen völlig anderen Charakter als eine gemütliche Britisch Kurzhaar. Am besten harmonieren hier Menschen und Katzen, die über ähnliche Charakterzüge verfügen. Zu den beliebtesten Katzenrassen gehören die folgenden Samtpfoten:

Katze läuft durch Gras

Europäisch Kurzhaar

Bei der Europäisch Kurzhaar (EKH) handelt es sich um die typische Hauskatze. Die Europäisch Kurzhaar ist eine Katzenrasse, die kaum gezüchtet wird. Sie unterscheidet sich damit wesentlich von den Rassekatzen. Seit 1982 gilt die Europäisch Kurzhaar als eigenständige Rasse und ist ein direkter Nachfahre gewöhnlicher Hauskatzen. Die Hauskatze hat einen kräftigen und muskulösen Körperbau mit einem großen Kopf und schräggestellten Augen. Ihr Fell ist dicht und kurz. Das Fell der Hauskatzen präsentiert sich in allen natürlich vorkommenden Farben wie Schwarz, Weiß, Schildplatt, Tabby oder Gestromt. In typischen Farben von Rassekatzen wie Chocolate treten Hauskatzen allerdings nicht auf. Eine Besonderheit der mittelgroßen Samtpfoten ist ihre Vorliebe für eine Haltung im Freien: Hauskatzen fühlen sich in einem Häuschen mit angrenzendem Garten oder mit einem Auslauf in der Gegend rund um ihr Zuhause am Wohlsten. Damit ist die Europäisch Kurzhaar eine optimale Hauskatze. Auch wenn sich Hauskatzen gerne im Freien aufhalten, gelten sie als anhänglich und mögen das Zusammenleben mit Menschen. In einer kleinen Wohnung könnte sich die agile Hauskatze hingegen auf Dauer eingeengt fühlen. Die Europäisch Kurzhaar ist ein perfekter Begleiter für Halter mit Eigenheim in Randlagen oder auf dem Dorf. Nicht umsonst ist die Europäisch Kurzhaar auch als Dorfkatze bekannt. Die robusten Katzen sind deutlich pflegeleichter als viele Rassekatzen, die eine regelmäßige Fellpflege benötigen und stellen auch keine hohen Anforderungen an ihre Nahrung. Dennoch sollte auf eine ausgewogene Ernährung mit einem Futter guter Qualität geachtet werden.

Maine Coon

Die imposante Maine Coon ist eine amerikanische Waldkatze und Aushängeschild des Bundesstaates Maine. Übersetzt bedeutet der Name Coon so viel wie Waschbär. Die große Halblanghaarkatze gilt als „sanfter Riese“ und beeindruckt mit dem buschigen Schwanz einer wachechten Waldkatze. Bereits im 19. Jahrhundert wurden die wunderschönen Samtpfoten als Showkatzen auf Landwirtschaftsmessen präsentiert. Nach den 1950er-Jahren geriet die Rasse jedoch in Vergessenheit und wurde von Liebhabern erst einige Jahrzehnte später neu entdeckt. Für die neuerliche Zucht nahm man sich in den 1970er-Jahren Tiere aus der natürlichen Population. Bei uns hat sich die Maine Coon zusammen mit der Norwegischen Waldkatze erst in den letzten Jahren zu einer beliebten und häufig gewählten Katzenrasse entwickelt. Eine Besonderheit der „Hundekatze“ sind ihre an einen Hund erinnernden Charakterzüge und Vorlieben: Die Maine Coon apportiert gerne, mag Wasser und ist äußerst anhänglich. Mit diesen Charaktereigenschaften unterscheidet sich die Maine Coon wesentlich von anderen Katzenrassen. Die geselligen Waldkatzen kommen auch gut mit anderen Haustieren zurecht und zeigen selten aggressives Verhalten. Maine Coon-Katzen gibt es in allen Fellzeichnungen. Die stattlichen Kater können bis zu 12 Kilo schwer und 1,20 m lang werden. Somit gehören Maine Coons zu den größten Katzenrassen. Sie sind sehr verspielt und können sogar Türklinken öffnen. Auch wenn Maine Coon-Katzen in der Natur riesige Reviere beanspruchen, eignen sie sich auch für eine Wohnungshaltung, benötigen jedoch ausreichend Platz. Bieten Sie einer Maine Coon immer ausreichend Klettermöglichkeiten, z. B. mit Kletterbäumen bis zur Decke in der Wohnung oder auf dem abgesicherten Balkon. Für die Main Coon eignen sich auch Kletteretagen für eine Wandmontage und natürlich Deckenspanner mit mehreren Ebenen in unterschiedlichen Höhen. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass das Kratzmöbelstück ausreichend stabil ist – immerhin werden die stattlichen Katzen in der Regel bis zu einem Meter lang.

Katze liegt

Britisch Kurzhaar

Die Britisch Kurzhaar, abgekürzt BKH, ist eine beliebte Rassekatze mit britischen Wurzeln. Die verschmusten Britisch-Kurzhaar-Katzen werden bereits seit über einhundert Jahren gezüchtet. Da es nach den Weltkriegen nur noch einen kleinen Bestand von BKH-Katzen gab, kreuzte man die Rasse auch mit Perserkatzen sowie mit der ähnlich aussehenden Kartäuserkatze. Die beliebte Katzenrasse zeichnet sich durch ein kurzes und sehr dichtes Fell mit viel Unterwolle aus. Aufgrund der Kreuzung mit Perserkatzen gibt es in den Würfen vereinzelt auch langhaarige Briten (Britisch Langhaar). Der Körperbau der verschmusten Briten ist sehr muskulös mit kurzen Beinen und einer stolzen Brust. Heute existieren mehr als 50 Farbvariationen der beeindruckenden Briten mit wunderschönen Vollfarben, Bicolor-, Tabby- und Point-Varianten. Die blauen Britisch Kurzhaar werden häufig mit Kartäusern verwechselt, gehören aber zu den BKH-Katzen. Die zutraulichen Katzen entwickeln sich eher langsam und sind erst nach zwei Jahren ausgewachsen. Sie haben leuchtende kupferfarbene Augen und einen großen runden Kopf. Die Britisch-Kurzhaar-Katze erreicht ein Gewicht von etwa fünf Kilogramm. Die Kater werden deutlich größer und bringen bis zu neun Kilo auf die Waage. Insgesamt wirken Britisch-Kurzhaar-Katzen eher gedrungen und neigen zu Übergewicht. Die Rassekatzen haben ein ruhiges Wesen und bewegen sich weniger als ihre lebhaften Artgenossen. Aus diesem Grund eignen sich Britisch Kurzhaar auch optimal für eine Wohnungshaltung. Sie toben zwar auch hin und wieder gerne, verbringen den Tag aber ansonsten vorzugsweise mit Relaxen. Die stolzen Briten sind menschenbezogen, schmusen gerne und lieben es, ihrem Menschen auf Schritt und Tritt zu folgen. Selbst wenn Britisch Kurzhaar es lieber ruhig mögen, sollten Sie die Katze beschäftigen. Das gilt insbesondere für Briten in Einzelhaltung. Freude haben die gemütlichen, aber dennoch verspielten Gesellen an Katzenspielzeugen oder ganz alltäglichen Dingen wie einem Faltkarton. Achten Sie bei der Auswahl eines Kratzbaums auf eine ausreichende Standfestigkeit, da die Britisch Kurzhaar sehr kräftig und eher schwer ist.

Müde Katze

Perserkatze

Mit ihrem langen weichen Fell und ihrem ausdrucksstarken Gesicht mit der rassetypisch kurzen Nase gilt die Perser als Inbegriff einer edlen Rassekatze. Die Perserkatze stammt nicht, wie lange angenommen, von asiatischen Langhaarkatzen ab, sondern geht als zufällige Züchtung auf russische Hauskatzen zurück. Während das Aussehen der ersten Perserkatzen noch stark an die Angorakatze erinnerte, veränderte sich die Perser durch Zuchtbemühungen hin zu ihrem heutigen Aussehen mit einem sehr üppigen Fell und einer kurzen Nase. Heute werden extreme Züchtungen der Perserkatze eher kritisch betrachtet, da die Rasse aufgrund dessen für eine Reihe gesundheitlicher Beschwerden anfällig geworden ist. Einige Perserkatzen neigen zu tränenden Augen, haben Probleme beim Luftholen oder neigen zu einer Entzündung der Nase. Ihr Kopf ist sehr breit mit vollen Wangen und einer flachen Nase mit deutlichem Stopp. Die Perserkatze hat kleine Ohren und einen mittelgroßen gedrungenen Körperbau. Ihr Fell ist sehr dicht und weich, neigt jedoch zu Knötchen und Verfilzungen. Aus diesem Grund benötigt die Perserkatze eine regelmäßige Fellpflege mit einer Bürste oder einem Kamm, um die Verfilzungen zu lösen. Alle zwei bis drei Tage sollte das Fell ausgiebig gekämmt werden. Die Perserkatze ist ein eher gemütlicher Typ mit einem ruhigen und zurückhaltenden Wesen. Auch wenn alle Katzen ihr eigenes Naturell haben, ist dieser Charakterzug bei Persern besonders ausgeprägt: Sie schmusen gerne, aber nur dann, wenn es ihnen gerade beliebt. Die elegante Perserkatze ist eine Wohnungs- und Freigängerkatze mit einem ausgeprägten Freiheitsdrang. Zu Hause in ihrem Revier macht es sich die Perser gerne an einem Fensterplatz gemütlich und legt weniger Wert auf Klettergelegenheiten wie viele ihrer Artgenossen. Die Perserkatze lässt sich optimal als Wohnungskatze halten, die aber gerne ein Stündchen täglichen Freilauf rund um das Haus einfordert. Um ihrem natürlichen Kratztrieb zu Hause nachzugehen, sollte ein stabiler Kratzbaum bereitgestellt werden. Zusätzliche Kratzmöglichkeiten, etwa Kratzbretter, ergänzen das katzenfreundliche Zuhause.

Katze auf dem Boden

Siamkatze

Die wunderschöne Siamkatze ist ein wahrer Kuschel-Weltmeister. Die anschmiegsamen Katzen sind sehr menschenbezogen und lassen sich sogar an der Leine führen. Die Siam interagiert gerne mit dem Menschen und gilt als sehr kommunikativ. Ihre Stimme ist im Gegensatz zu anderen Katzenrassen sehr laut. Während sich viele Rassekatzen sehr gut als Einzeltiere halten lassen, bevorzugt die Siamkatze ausdrücklich Gesellschaft. Die Rasse ist nicht für eine Einzelhaltung geeignet. Die Siamkatze hat einen sehr muskulösen und schlanken Körperbau. Ihr Kopf ist mittelgroß mit auffallend großen Ohren. Als Teilalbinos verfügen Siamkatzen über ein weißes Fell mit dunkleren Stellen und haben blaue Augen. Durch Züchtungen in den 1980er-Jahren hat sich bei Siamkatzen ein unterschiedliches Aussehen herausgebildet. Hier spricht man von der typischen Siamkatze als modernen Typ und der traditionellen Siam- oder Thaikatze. Die Vorfahren der Siamkatze stammen aus Südostasien. Im 19. Jahrhundert gelangte die Siamkatze durch reisende Diplomaten von Thailand nach England und wird seitdem auch in Europa gezüchtet. Wer über eine Anschaffung der lebhaften Schönheiten nachdenkt, entscheidet sich am besten für ein Geschwisterpaar. Die eleganten Katzen kommen auch mit Kindern sehr gut zurecht und sind damit die idealen Familienkatzen. Typisch für Siamkatzen ist ihr lebhaftes Temperament. Sie bauen eine enge Beziehung zum Menschen auf, benötigen aber mindestens einen Spielgefährten. Um die Geselligkeit und das Temperament dieser Katze zu verstehen, muss man nur einen Wurf dieser Rasse betrachten, denn aufgrund der hohen Wurfzahlen sind Siamkatzen von Geburt an viel Gesellschaft gewöhnt. Die agile Siamkatze freut sich über viele Kletter- und Spielgelegenheiten in ihrem Revier. Der Kratzbaum sollte ausreichend hoch sein und mehrere Etagen sowie eine Kuschelhöhle als Rückzugsort bieten.

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