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Meerschweinchenkäfig: Ratgeber für die artgerechte Unterbringung

Meerschweinchen gehören zu den beliebtesten Kleinhaustieren, die Groß und Klein gleichermaßen begeistern. Als Rudeltiere lieben sie das Zusammenleben mit Artgenossen und schließen auch mit Menschen schnell eine enge Freundschaft. Damit sich Ihr Nager rundum wohlfühlt und prächtig entwickelt, kommt es auf eine artgerechte Haltung und eine gesunde Ernährung an. In unserem Ratgeber finden Sie Tipps rund um einen komfortablen Meerschweinchenkäfig und eine bekömmliche Nahrung.

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Welcher Meerschweinchenkäfig ist der richtige?

Wer Meerschweinchen halten möchte, sollte sich vor dem Kauf eingehend über die Meerschweinchen Ernährung und die Unterbringung informieren. Schließlich handelt es sich bei diesen possierlichen Nagern nicht um Kuscheltiere, sondern um Lebewesen, die einer intensiven Pflege und Betreuung bedürfen. Tierliebhaber sollten sich mit Meerschweinchen beschäftigen, wenn ihnen eine prächtige Entwicklung am Herzen liegt. Klären Sie, bevor Sie Tiere verschenken möchten, ob eine die Bereitschaft für eine kontinuierliche Versorgung besteht. Meerschweinchen sind nämlich nicht so pflegeleicht, wie oft angenommen wird und nicht immer als Präsent für Kinder geeignet. Von großer Bedeutung bei der Haltung ist der Meerschweinchenkäfig, der als Lebensmittelpunkt besondere Kriterien erfüllen muss. Daher lautet zuerst die Frage: Meerschweinchenkäfig – wie groß muss er sein? Die flauschigen Nager, die ursprünglich aus dem Hochgebirge Mittel- und Südamerikas stammen, weisen als Rudeltiere ein ausgeprägtes Sozialverhalten auf. In Deutschland ist daher eine Einzelhaltung dieser Tiere, die in der Natur in bis zu 20 Artgenossen umfassende Gruppen leben, verboten. Möchten Sie Ihren Tieren einen naturnahen Lebensraum bieten, beachten Sie, dass Meerschweinchen bis zu 25 Zentimeter groß werden können, wobei die Weibchen etwas kleiner als die Böckchen sind. In geeigneten Meerschweinchenkäfigen finden die Tiere optimale Bedingungen für ihr Revierverhalten vor und können dort bis zu acht Jahre alt werden. Achten Sie darauf, dass Sie die Vorgaben für einen minimalen Platzbedarf einhalten und für jedes Tier etwa einen halben Quadratmeter einplanen. Entscheiden Sie sich für Grüppchen aus Meerschweinchenböcken, sollte es eher eine noch größere Fläche sein. Wählen Sie für den Wohnbereich einen Meerschweinchenkäfig, der über zwei voneinander getrennte Bereiche verfügt, wenn Sie eine platzsparende Unterbringungsmöglichkeit für Ihre Tiere benötigen. Diese Nager-Voliere verfügt über einen leicht zu reinigenden Kunststoffboden und robuste Gitterstäbe. Damit Sie mit wenigen Handgriffen den Standort Ihres Käfigs verändern können, vereinfachen leichtgängige Räder den Transport.

Doch stellt sich die Frage: Meerschweinchenkäfig, wie groß sollte er sein?, verfügen die meisten Tierhalter in ihren eigenen vier Wänden nicht über ein ausreichend großes Platzangebot. Daher bieten diese Käfigvarianten nicht mehr als zwei Meerschweinchen einen ausreichend großen Lebensraum für eine artgerechte Unterbringung. Die Außenhaltung bietet in der Regel mehr Möglichkeiten, auch mehr als zwei Tiere das ganze Jahr über im Freien zu halten. Überzeugen Sie sich im Online Shop selbst von Ställen und Gehegen, die als großzügig konzeptionierte Unterbringungsmöglichkeiten eine optimale Alternative zum klassischen Meerschweinchenkäfig darstellen. Ergänzen Sie Ihren Garten um eine Meerschweinchenhaltung, die von Ihrer Sitzecke aus zum interessanten Blickfang wird.

Meerschweinchen auf der Wiese

Klassischer Meerschweinchenkäfig oder Stall fürs Freie?

Die Tatsache ist nicht neu: Kein noch so hoher Komfort im Inneren eines Käfigs kann bei Rudeltieren mit ausgeprägtem Sozialverhalten ein großzügiges Platzangebot in einem Stall oder einem Freigehege ersetzen. Jedoch müssen Sie als Tierfreund auch dafür sorgen, dass Ihre Meerschweinchen im Außengehege so untergebracht sind, dass durch niedrige Temperaturen keine gesundheitlichen Gefahren bestehen. Bei der Außenhaltung kommt es darauf an, dass es für Ihre Meerschweinchen nie kälter als 12 Grad Celsius sein darf. Beginnen Sie mit der Haltung Ihrer Tiere daher erst ab dem Monat Mai und überprüfen Sie kontinuierlich die Temperatur. Wichtig ist auch, die kleinen Nager langsam an die Haltung im Freien zu gewöhnen. Schutz für Meerschweinchen wird nicht nur vor sinkenden Temperaturen erforderlich. Vermeiden Sie bei der Standortwahl einen Platz in der prallen Mittagssonne. Ein gut isolierter Stall bietet schattige Rückzugsmöglichkeiten, in denen sich die Wärme nicht staut. Platzieren Sie einen Stall wenigstens bis zur Hälfte im Schatten und geben Sie Ihrem Tier die Möglichkeit, sich auch in der Mittagssonne an einem komfortablen Platz auszuruhen. Als besonders praktisch erweist sich ein Auslaufgehege mit Abdeckung. Diese Freigehege bieten ausreichend Platz für eine ungehinderte Entwicklung, verhindern das Hinausspringen und schützen vor Raubtieren. Bauen Sie dieses Gehege mit wenigen Handgriffen selbst auf und nutzen Sie integrierte Falltüren zum Montieren eines gemütlichen Kleintierhauses. Das silberfarbene Metallgitter ist witterungsbeständig und lässt sich im Handumdrehen reinigen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie ein Gehege individuell erweitern können, um den Komfort für Ihre Tiere zu erhöhen. Und möchten Sie den Spieldrang Ihrer Meerschweinchen unterstützen, besorgen Sie Grasnester aus reinen Naturmaterialien, die sich ideal zum Nagen, Verstecken und Spielen eignen. Einen ähnlichen Effekt erzielen Sie mit kleinen und robusten Kartons mit Öffnungen. Diese animieren Meerschweinchen zum Hindurchlaufen. Dort verteiltes Frischfutter oder Heu sorgen für noch mehr Spaß. Denkbar einfach ist es, Gras, Karottengrün und Salat zu bündeln und in den Stall oder das Freilaufgehege zu hängen. Hungrige und verspielte Tiere finden bei diesen einfachen Hilfsmitteln ihren Zeitvertreib.

Welches Material ist für einen Meerschweinchenkäfig geeignet?

Meerschweinchen frisst

Bevor Sie sich für einen Meerschweinchenkäfig entscheiden, stellt sich die Frage nach dem individuell geeigneten Material. Bevorzugen Sie natürliche Rohstoffe, ist wetterfestes Holz die richtige Wahl. Doch welches Holz für einen Meerschweinchenstall wählen? Im Handel finden Sie zweistöckige Kleintierställe , gefertigt aus farbig lasiertem Kiefernholz, das lange Zeit sein attraktives Aussehen behält. Sie entscheiden, ob Sie die Etagen zusammen oder getrennt nutzen, um Ihre Tiere artgerecht unterzubringen. Welches Holz Sie für einen Meerschweinchenstall auch wählen – es sollte ganzjährig Wind und Wetter trotzen. Als besonders praktisch erweisen sich Modelle mit einem von oben zu öffnenden Dach. Sie heben Ihre Lieblinge einfach hinein und profitieren auch bei der Stallsäuberung von einer denkbar einfachen Handhabung. Wählen Sie zwischen Kleintierställen auf einem Sockel und Modellen auf höhenverstellbaren Füßen. So ausgestattet ist der Stall in jeder Jahreszeit vor Bodenfeuchte geschützt. Gleichzeitig wird eine ideale Luftzirkulation gewährleistet und vier robust konstruierte Standbeine ermöglichen einen sicheren Stand. Zu den funktionalen Extras dieser speziellen Meerschweinchenkäfige gehören eine verschließbare Bodenluke mit strapazierfähiger Kunststoffbeschichtung und leicht zu reinigende Wannen, die Sie einfach herausziehen. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich auch Klappgehege aus FSC-zertifiziertem Holz. Mit wenigen Handgriffen bauen Sie ein Freigehege auf, dass Sie bei Nichtgebrauch einfach zusammenklappen und platzsparend verstauen. Naturmaterialien wie Tannenholz verursachen auch beim Annagen Ihrer kleinen Lieblinge keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Nach Bedarf lasieren Sie einen Meerschweinchenkäfig für draußen mit umweltfreundlicher Farbe im Farbton Ihrer Wahl.

Richtiger Meerschweinchenkäfig und gesunde Ernährung: Garanten für Zufriedenheit

Möchten Sie, dass sich Ihre kleinen Mitbewohner wohlfühlen, kommt es nicht nur auf einen komfortablen und großen Meerschweinchenkäfig an. Für die artgerechte Haltung ist auch eine ausgewogene Ernährung wichtig. Versorgen Sie Ihre Tiere mit frischem Gemüse, Obst, gehaltvollem Trockenfutter und schmackhaften Heumahlzeiten. Heu gehört in allen erdenklichen Variationen zu den Grundnahrungsmitteln, die sich positiv auf den sensiblen Verdauungstrakt der kleinen Nager auswirken. Diese vitaminreiche Kost ist kalorienarm, nahrhaft und unterstützt den Zahnabrieb. Entdecken Sie im Online Shop für jede Altersstufe geeignetes Nagerfutter, zusammengesetzt aus Heu und Löwenzahn mit hohem Blattanteil. Entscheiden Sie sich für Heu vom Bauernhof, sollten Sie auf eine saftig-grüne Farbe achten, die Auskunft über die Frische gibt. Verwenden Sie für die Fütterung ausschließlich trockenes Heu. Feuchtes und modriges Heu wird schnell schimmelig und führt bei Meerschweinchen oft zu Magen- und Darmverstimmungen. Getreidestangen und Vitamin-Drops eignen sich als gesunde Zusatznahrung. Dieses Futter ist schmackhaft und lässt sich denkbar einfach portionieren. Die Frischhaltebeutel sind wiederverschließbar und sorgen lange Zeit für aromatische Kost. Nicht auf dem Speiseplan Ihrer Meerschweinchen fehlen sollte Grünfutter. Verabreichen Sie Ihren Tieren jeden Tag frische oder getrocknete Varianten, die als wichtige Vitamin- und Mineralstoffträger gelten. Achten Sie jedoch darauf, Ihren Tieren nicht Grünfutter und Küchenabfälle anzubieten, die auch Sie nicht mehr genießen möchten. Verzichten Sie auf jeden Fall auf verfaultes Gemüse oder angeschimmeltes Obst, denn dieses Futter macht Ihre kleinen Nager krank. Wie viel und wie oft Sie Ihre Meerschweinchen füttern, ist unter anderem vom individuellen Fressverhalten der Tiere abhängig. Experten raten dazu, Nager & Co. Futter nach Belieben bereitzustellen. Heu und frisches Trinkwasser gehören jedoch zum Muss, wenn es um die Gesundheit Ihrer Meerschweinchen geht. Wie Menschen auch benötigen Meerschweinchen für ihr Wohlbefinden ausreichend Flüssigkeit. Stellen Sie daher auch im Freigehege sicher, dass Ihr kleiner Liebling stets eine Trinkquelle erreicht, ohne eine unnatürliche Haltung einnehmen zu müssen.

Meerschweinchen im Holzversteck

Zubehör für Meerschweinchenkäfig: funktional und pflegeleicht

Statten Sie einen Käfig, den Meerschweinchenstall oder ein Gehege so aus, dass Ihre Tiere einen Mehrwert davon haben. Sie haben die Wahl zwischen Trinknäpfen und Flaschen, die Sie einfach ins Gehege stellen oder mithilfe eines Halters gut erreichbar anbringen. Leicht zu reinigen sind Keramiknäpfe in unterschiedlichen Formen für jedes Platzangebot. Doch muss es nicht stets ein spezieller Napf sein, wenn Ihre Tiere fressen möchten. Meerschweinchen lieben es, Heu und Trockenfutter verteilt vom Boden zu fressen. Kleine Häuschen und Brücken aus Rinde sind ideale Orte, dort Futter zu verstecken. Auf diese Weise wird der Spieltrieb Ihrer Lieblinge angesprochen. In jedem Falle kommt es bei der Käfighaltung auf Hygiene an. Nicht nur Trink- und Futternäpfe sollten Sie regelmäßig auswaschen, sondern auch den Boden reinigen. Streu hilft, den Geruch von Kot und Urin zu binden und vereinfacht die Reinigung von Ställen. Wählen Sie Streu aus natürlichen Bestandteilen und wechseln Sie wenigstens einmal wöchentlich die Schicht komplett aus. Für Tiere, die das Buddeln lieben, sollte die Streuschicht etwa vier bis fünf Zentimeter dick sein. Mit Kleintierstreu als Granulat vereinfachen Sie sich die Arbeit, denn sie ist sparsam im Verbrauch und lässt sich problemlos verteilen. Diese Kleintierstreu wirkt antibakteriell und ist mit ihrer staubarmen Struktur selbst für Allergiker geeignet. Runden Sie die Hygiene mit einem Geruchs-Stopp für Kleintierheime ab. Umweltfreundliche und geruchsneutrale Produkte entfernen unangenehme Gerüche und erreichen mit ihrem Sprühmechanismus jeden Winkel.

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