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Geräusche beim Betrieb von Kamin oder Ofen – Ursachen und Gegenmaßnahmen

Beim Betrieb von Kaminen oder Kaminöfen ist oft ein Knacken zu hören. Dieses Knacken und ähnliche Geräusche werden meist durch das Ausdehnen von Ofenrohren, Abstrahlblechen oder des Ofenkorpus selbst verursacht. Während einige Kaminbetreiber das Knacken sogar als gemütlich empfinden, können zu starke Dehnungsgeräusche zum Beispiel in der Nacht störend wirken. In einigen Fällen kann starkes Knacken auch auf Montagefehler des Kaminofens hinweisen.

Wie kommt es zu Dehnungsgeräuschen bei Kamin und Ofen?

Dehnungsgeräusche Kamin

Jedes Material dehnt sich bei Erwärmung aus und zieht sich beim Erkalten zusammen. Dies gilt auch für Ofenrohre, Abstrahlbleche, Schamottsteine und den Korpus des Kaminofens. Dabei verursachen besonders Ofenrohre oft typische metallische Knackgeräusche. Diese Geräusche ähneln in der Akustik denen eines abkühlenden Automotors. Verursacht wird das Knacken häufig durch Spannungen im Material, die beim Ausdehnen oder Zusammenziehen entstehen. Vielfach werden aber auch Spannungen im Naht- bzw. Übergangsbereich zu anderen Materialien erzeugt, da jedes Material sich unterschiedlich stark ausdehnt. Der Fachmann spricht hier von unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten. So kann es zum Beispiel zwischen Metall und Mauerwerk zu Spannungen kommen, die sich oft auch durch Risse bemerkbar machen. Kamine und Öfen geben Geräusche meist beim Anheizen oder Auskühlen von sich. Während gleichmäßiger Brenn- und Heizphasen sind Geräusche eher selten.

Geräuschen von Kamin und Ofen schon beim Einbau vorbeugen

Geräusche wie ein leichtes Knacken oder metallisches Ticken lassen sich beim Betrieb von Kaminöfen oder Öfen meist nicht vollkommen vermeiden. Korrekt montierte Bausätze für Kaminöfen von namhaften Herstellern geben meist kaum Geräusche von sich. Achten Sie bei der Montage darauf, dass keine Bauteile unter Spannung stehen oder verkantet werden. So kommt es zum Beispiel öfter zum Verkanten des Ofenrohres, wenn der Ofen nach dem Anschluss des Rohres auf der Ofenplatte noch verschoben wird. Damit Specksteine oder Kacheln am Ofen etwas Raum zum Ausdehnen haben, sollten diese nicht zu fest am Ofenkörper montiert werden. Dies gilt auch für teilweise an der Rückseite von Öfen befestige Abstrahlbleche. Wichtig ist auch, dass Sie geeignete Rosetten und Doppelwandfutter für die Durchführung des Ofenrohrs durch die Wand bzw. den Schornstein nutzen. Auch der Mörtel zum Einzementieren der Wand- und Schornsteindurchführungen muss hitzebeständig und für den Ofenbau zugelassen sein, da es sonst vermehrt zu Spannungsrissen und Spannungsgeräuschen in Bereich der Durchführung kommen kann. Der Einbau einer Drosselklappe im Ofenrohr hilft die Verbrennung zu regulieren und beugt so zu starken Schwankungen der Ofentemperatur vor.

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Was können Sie gegen Geräusche des Kamins nach der Montage tun?

Kaminofen

Damit sich Ofenrohre, Kaminverkleidungen und andere Bauteile des Kamins oder Ofens nicht ständig abwechselnd ausdehnen und zusammenziehen, sollten Sie auf eine möglichst gleichmäßige Feuerung bzw. Betriebstemperatur achten. Gehen die Geräusche von der Verkleidung des Kamins aus, sollten Sie die Halterungen der Verkleidung etwas lockern. So kommt es durch die unterschiedlich starke Ausdehnung von Ofenkörper und Verkleidung nicht so schnell zu Spannungen, die sich in Geräuschen „entladen“ können. Teilweise werden die einzelnen Teile von Ofenrohren mit Rohrschellen zusammengehalten. Sitzen die Schellen zu fest, kann dies zu Spannungen im Material führen. Versuchen Sie die Schrauben an den Rohrschellen ein wenig zu lösen, um den Bauteilen etwas mehr Raum zum Ausdehnen zu geben. Teilweise werden Ofengeräusche auch von im Brennraum selbst verbauten Schamottsteinen verursacht - insbesondere dann, wenn diese zu stramm am Ofenkörper montiert sind. Im Brennraum verbaute Schamottsteine sind meist mit Haltewinkeln am Ofenkörper befestigt. Versuchen Sie die Verschraubungen der Winkel etwas zu lösen, damit die Steine nicht aneinander- oder an den Ofenwänden reiben.

Sicherheit geht vor Geräuschfreiheit

Grundsätzlich sollte die Sicherheit Ihres Kaminofens oder Ofens immer an erster Stelle stehen. Lösen Sie daher Verschraubungen zwischen Rohren und anderen Bauteilen nicht zu weit. Es könnte sonst zum Entweichen von giftigen Rauchgasen wie Kohlenmonoxid kommen. Auch Funken finden schnell einen Weg durch Ritzen in Rohren und können so Brände auslösen. Lassen sich die Ofengeräusche nicht mit einfachen Maßnahmen beseitigen, sollten Sie einen Schornsteinfeger oder Ofenbauer zur Rate ziehen. Mitarbeiter von Hotlines der Ofenhersteller halten oft wertvolle Tipps zur Beseitigung von Ofengeräuschen bereit.

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