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Kaminofen einfach als Herd nutzen - Spannende Rezepte

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Kochen und Backen mit Tradition - der Feststoffofen für die Küche

Dem Prinzip eines Kaminofens und der ersten geschlossenen, mit Holz befeuerten Kamin Herde folgen moderne Festbrennstoffherde für die Küche. Wie die historischen Vorbilder dient ein Festbrennstoffherd der Beheizung der Küche und gleichzeitig zum Kochen und Backen. In der Regel verfügen die Holzküchenöfen über eine Dauerbrandfunktion und erhalten somit eine gleichmäßige Wärme auch über Nacht und sind damit in der Winterzeit eine ideale Ergänzung des häuslichen Heizsystems. Insgesamt ist die Ausstattung eines Festbrennstoffherds mit folgenden Merkmalen modern und zeitgemäß.

Kaminofen
  • emaillierten Außenflächen
  • lackierter Stahlherdplatte
  • integrierter Schnellkochplatte
  • Backofen
  • separatem Aschefach
  • Rüttelascherost
  • Backofenthermometer
  • Schamotte-Feuerraumauskleidung
  • selbstreinigender Scheibe
  • hohem Wirkungsgrad

Ein Kamin Herd ist somit eine sehr schöne Kombination aus moderner Technik, traditionellen Koch- und Backverfahren und energiesparender Wärmeerzeugung. Mit einem zeitgemäßen oder historischen Design ergänzt der Feststoffherd die moderne Küchentechnik und bildet insbesondere in großen Wohnküchen einen wärmenden Mittelpunkt. Festbrennstoffherde eignen sich für die Verbrennung von Holz, Holzbriketts und Braunkohlebriketts.

Unsere beliebtesten Küchenofen

Ofen und Kamin: Umweltfreundlich garen in der Winterzeit

Ein Festbrennstoffherd für die Küche ist nicht die einzige Möglichkeit, die Wärme des Holzfeuers zum Kochen und Backen zu nutzen. Auch Ihr Kamin oder Kaminofen im Wohnzimmer oder einem anderen Raum in Ihrem Haus eignet sich für die Zubereitung von Speisen, zum Backen oder Überbacken. Ein Ofen oder Kamin in geschlossenen Räumen muss in Deutschland aus Brandschutzgründen mit einem geschlossenen Brennraum ausgestattet sein. Nur noch in seltenen Fällen genießen die traditionellen offenen Kamine Bestandsschutz und dürfen ohne eine Glastür betrieben werden. Dennoch besteht die Möglichkeit, den Brennraum Ihres Kaminofens zum Backen oder Kochen zu verwenden. Dazu müssen Sie den Ofen einmal durchheizen, damit er eine ausreichend hohe Temperatur erreicht, und lassen das Holz soweit herunterbrennen, bis nur noch glühendes Holz im Brennraum liegt. Mithilfe eines Gestells, das Sie sich auch ohne umfassende Heimwerkerkenntnisse aus Ziegelsteinen und einer Steinplatte oder einem Rost selbst aufbauen können, verwandeln Sie den Kamin mit wenigen Handgriffen in eine Kochstelle. Auf der Steinplatte können Sie zum Beispiel Pizza, Brötchen und Brot backen oder in einem Feuerfesten Topf Fleisch schmoren. Insbesondere für die Niedrigtemperaturmethode ist die Verwendung des Kaminofens ideal. Auch das Grillen und sogar Räuchern ist grundsätzlich in einem Kaminofen Herd möglich, jedoch können sich dadurch fetthaltige Rückstände im Rauchabzug bilden, die schlimmstenfalls einen Kaminbrand begünstigen. Von einer offenen Fleischzubereitung im Kaminofen ist daher abzuraten. Um die Gartemperatur im Kamin kontrollieren zu können, ist ein Ofenthermometer ideal. Eine beliebte, traditionelle Speise, die Sie auch in der Glut der Holzscheite garen können, ist die Backkartoffel. Wickeln Sie dazu einfach Kartoffeln in Alufolie ein und legen Sie sie zwischen die Holzscheite. Mit einer Grillzange oder der Scheitzange des Kaminbestecks lassen sich die Kartoffeln nach einer von der Größe der Kartoffeln abhängigen Garzeit von 30 bis 60 Minuten einfach wieder entnehmen.

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Kochen und Backen im Kamin Herd: Ausstattung und Zubehör

Die meisten Kaminöfen verfügen über ein offenes Fach oberhalb des Brennraumes, das ideal zum Warmhalten von Speisen und Getränken ist. Die Fächer sind meist mit einer Platte aus speicherndem Material wie Keramik oder Speckstein ausgestattet und auch in kleineren Öfen ausreichend bemessen, um eine Teekanne oder einen kleinen Kochtopf hineinzustellen. Ob ein offenes Warmhaltefach ausreicht, um zum Beispiel Fleisch mit der Niedrigtemperaturmethode zu garen, hängt von der Wärmeleistung des Kamins ab. Viele Hersteller moderner Kaminöfen statten Ihre Kamine anstelle der offenen Warmhaltezonen inzwischen auch mit größeren geschlossen Backräumen aus oder bieten als Zubehör optional eine Tür für das Fach an. Anders, als in einer offenen Zone mit einem regelmäßigen Luftaustausch bleibt die Ofenwärme in dem geschlossenen Fach erhalten. Bei einer gleichmäßigen Beheizung des Ofens sind die Temperaturen im Backfach lange konstant und sinken auch nach dem Heizen nur sehr langsam. Konstante Temperaturen zwischen 80 und 150 Grad sind daher problemlos möglich. Ein Backfach in einem Ofen mit hoher Nennwärmeleistung von 7 oder 8 kW kann auch höhere Temperaturen erreichen. Das Backen eines Brots mit einem Gewicht von einem Kilogramm dauert im Backfach unter Nutzung der vorhandenen Heizwärme etwa eine Stunde. Würden Sie das Brot stattdessen im elektrischen Backofen backen, wäre es zwar schon nach 30 Minuten fertig, aber sie würden zusätzlich Strom für den Betrieb des Backofens verbrauchen.

Um einen Kamin auch ohne Backfach zum Backen von Brot, Flammkuchen, Pizza und anderen Speisen verwenden zu können, gibt es universell passendes Zubehör für Kamine und Öfen, mit denen Sie eine Backplattform im Feuerraum sicher und stabil positionieren können.

Do-it-yourself in Ofen und Kamin

Einige Speisen werden noch heute auf traditionelle Weise im offenen Feuer zubereitet. Denken Sie zum Beispiel an Stockbrot aus Brotteig, der am Ende eines langen Stocks befestigt und in das Lagerfeuer gehalten wird, um ihn zu garen. Auch die alte Tradition, die kleinen Kartoffeln bei der Kartoffelernte einfach im Lagerfeuer zu garen, ist im ländlichen Bereich noch weitverbreitet. Dabei handelt es sich um die Vorläufer der heute wieder so beliebten Backkartoffel. Brot und Kartoffeln, aber auch andere Gerichte erhalten durch die Wärme des Holzfeuers eine knusprige Kruste und dem appetitlichen Duft, der von dieser ursprünglichen Zubereitungsweise ausgeht, kann man sich einfach nicht entziehen. Einige Bäckereien und Restaurants, insbesondere Pizzerien, gehen daher heute wieder dazu über, Brot und andere Backwaren mit der Wärme des Holzfeuers zuzubereiten. Viele gehen inzwischen dazu über, ihr Brot wieder selbst zu backen. Die Möglichkeit, dazu anstelle eines elektrischen Backofens oder Brotbackautomaten die natürliche Wärme des Holzfeuers zu nutzen, ist spannend und reizvoll. Auch das Dörren und Haltbarmachen von Obst ist in einem Ofen möglich, wenn er über ein Warmhaltefach oder ein spezielles Backfach verfügt.