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Licht fürs Wohnzimmer – so planen Sie eine optimale Beleuchtung

Licht spielt für unser Wohlbefinden eine große Rolle. Das Beleuchtungskonzept in Wohnräumen ist deswegen ein wichtiger Faktor für perfekte Wohnatmosphäre. Im Wohnzimmer benötigen Sie ein mehrstufiges Lichtkonzept, das unterschiedlichen Nutzungsszenarien gerecht wird. Was darunter zu verstehen ist und wie Sie Ihr perfektes Beleuchtungsszenario finden, das erklären wir Ihnen in diesem Ratgeber.

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Was bedeutet mehrstufiges Lichtkonzept?

helles Wohnzimmer

Wer Wohnräume ansprechend gestalten möchte, macht sich in den meisten Fällen nicht nur über das Design der Einrichtung Gedanken. Möbel und Accessoires sollen bestimmte Funktionen erfüllen. Der Esstisch besitzt beispielsweise eine Ausziehfunktion, um bequem mit Gästen zu essen und zu plaudern. Das Sofa kann mittels Klappmechanismus in eine chillige Lounge oder ein Bett umfunktioniert werden und macht so das Wohnzimmer im Handumdrehen zum gemütlichen Heimkino oder Schlafzimmer.

Das Lichtkonzept Ihrer Wohnung folgt diesen Überlegungen. Wenn Sie das Bad für Ihre morgendliche Schönheitspflege wie auch zum Entspannen nutzen, brauchen Sie dafür unterschiedliche Lichtquellen, mit verschiedenen Beleuchtungswinkeln, Lichtstärken und -farben.

Welche Lichtquellen benötigen Sie im Wohnzimmer?

Damit Sie die optimalen Leuchten für Ihr Wohnzimmer finden, sollten Sie sich genau überlegen, was Sie in diesem Raum machen möchten. Hier unsere Tipps für mögliche Ideen:

  • Möchten Sie in Ihrem Wohnzimmer einen Essbereich einrichten und soll dieser auch als Arbeitsplatz oder Familientreffpunkt dienen?
  • Wie gestalten sich Ihre Abende – lesen Sie gerne oder sehen Sie gerne fern?
  • Nutzen Sie das Wohnzimmer für Tätigkeiten wie Handarbeiten, Homeoffice oder Sport?
  • Möchten Sie Kunstobjekte oder bestimmte Einrichtungsgegenstände platzieren und diese besonders hervorheben?

Sinnvoll ist es, all diese Fragen im Kopf durchzugehen und vielleicht sogar mit einem Raumplan zu überlegen, wo welche Szenarien sinnvoll umgesetzt werden können. Danach bestimmen Sie die einzelnen Lichtquellen.

Wie wird ein Essbereich optimal ausgeleuchtet?

große Glühbirne

Das Auge isst mit! Diesen Spruch kennt fast jeder. Dass er viel Wahrheit beinhaltet, wird uns klar, wenn wir Bilder von Speisen sehen, die perfekt und im rechten Licht fotografiert wurden. Die Farben sind frisch und knackig und die Speisen wirken appetitanregend.

Diese Wirkung erzeugen Leuchtmittel, die eine Lichtfarbe nahe an natürlichem Sonnenlicht liegen, was etwa 5.500 bis 6.000 Kelvin entspricht. Herkömmliche Energiesparlampen liegen jedoch weit unter diesem Wert. Als Resultat wirken Farben hier grau und leblos. Damit Ihr Essen besonders gut wirkt, wählen Sie eine Pendelleuchte, die den Tisch über seine komplette Länge gleichmäßig anstrahlt. Viele Menschen empfinden eine ungerade Anzahl an Lampen harmonisch. Perfekt austariert sind beispielsweise drei Lampen, die den Tisch in vier gleichmäßige Abschnitte unterteilen.

Als Leuchtmittel kommen Halogenleuchten oder moderne LED-Leuchten zum Einsatz mit einem höheren Kelvin-Wert. Möchten Sie es trotzdem gemütlich, so achten Sie auf dimmbare Leuchten. Für Arbeiten am Tisch oder zum Essen stellen Sie die Leuchten hell ein, nach dem Essen für die gemütliche Runde etwas dunkler. Eine Alternative zur Dimmleuchte stellen Beistellleuchten neben dem Essplatz oder als Wandleuchten dar, die das helle Tischlicht bei Bedarf ersetzen.

Die Grund- und Nebenbeleuchtung – was brauchen Sie?

Nutzen Sie Ihr Wohnzimmer gerne als Raum für Handarbeiten, zum Sport oder spielen darin Ihre Kinder? Dann ist eine helle Grundbeleuchtung unverzichtbar. Meistens befindet sich an der Decke hierfür eine zentrale Leuchte, der mit möglichst hellen Leuchtmitteln ausgestattet werden sollte.

Für eine gemütliche Atmosphäre am Abend wählen Sie wieder ein dimmbares Modell oder Sie sorgen für eine entsprechende Nebenbeleuchtung. Das können einzelne Stehlampen oder Wandleuchten sein, die im Wohnzimmer verteilt werden, oder eine gekonnt umgesetzte indirekte Beleuchtung.

Die Kunst der indirekten Beleuchtung: Welche Möglichkeiten haben Sie?

Eine wundervolle Raumatmosphäre erhalten Sie durch unterschiedliche indirekte Lichtquellen, die im ganzen Wohnzimmer verteilt sind. Sie können beispielsweise mit LED-Leisten Ihre Regale eindrucksvoll zum Lichtdekoobjekt aufwerten. Eine Bildbeleuchtung setzt nicht nur das Kunstwerk in Szene, sondern strahlt von der Wand indirekt in den Raum ab. Im Trend liegen auch Lichtleisten, die deckennah montiert werden. Hinter Verschalungen liegen LED-Bänder, die das Wohnzimmer indirekt über die Decke ausleuchten und so eine besonders heimelige Atmosphäre schaffen.

Warum ist LED so vielfältig?

Viele Systeme mit LED lassen sich nicht nur in der Farbtemperatur, sondern auch in der Lichtfarbe per Fernsteuerung auf die individuelle Vorliebe einstellen.

Ein weiterer Vorteil der indirekten Beleuchtung: Da hier keine Blendwirkung entsteht, eignet sich die indirekte Beleuchtung besonders gut zum abendlichen Filmvergnügen im Heimkino.

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