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Welchen Nasssauger kaufen? Welche Vor- und Nachteile bieten Nass-/Trockensauger?

Bei den meisten Haushaltsstaubsaugern handelt es sich um sogenannte Trockensauger, die nicht zum Aufsaugen von Flüssigkeiten geeignet sind. Mit einem Nasssauger können Sie hingegen sowohl Flüssigkeiten als auch trockenen Schmutz entfernen. Deshalb werden die Geräte oft ebenso Nass-/Trockensauger oder Allessauger genannt. Welchen Nasssauger sollten Sie kaufen? Welche Vor- und Nachteile bieten die verschiedenen Varianten von Nasssaugern? Unser nachfolgender Ratgeber gibt Ihnen wertvolle Tipps zur Auswahl von Nass-/Trockensaugern.

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Nasssauger: Vor- und Nachteile

Dampfsauger

Wie bereits erwähnt, können Sie mit einem Nasssauger sowohl Flüssigkeiten als auch trockenen Schmutz entfernen. Die zusätzliche Möglichkeit zum Aufsaugen von Flüssigkeiten kann in der Praxis sehr nützlich sein. So lässt sich zum Beispiel ein feuchtes Missgeschick in der Küche mit den Saugern ebenso beseitigen wie Schmutz nach Renovierungsarbeiten. Zudem eignen sich die Geräte ebenfalls gut zum Beseitigen von kleinen Überschwemmungen in Badezimmer oder Waschküche. Da Nasssauger im Vergleich zu herkömmlichen Trockensaugern oft über ein deutlich höheres Fassungsvermögen verfügen, leisten die Sauger auch beim Entfernen größerer Schmutzmengen gute Dienste. Viele Nasssauger punkten aber ebenso durch eine sehr saubere Abluft, was die Geräte für Allergiker interessant macht. Ein Nachteil von Nasssaugern ist der im Vergleich zum Trockensauger erhöhte Wartungsaufwand. So müssen Sie unter anderem Auffangbehälter und Filter des Saugers nach dem Aufsaugen von feuchtem Schmutz immer gründlich reinigen und abtrocknen lassen. Ansonsten kann sich in dem Gerät nach einigen Tagen Schimmel bilden. Zudem sind Nasssauger meist schwerer und etwas unhandlicher als Trockensauger.

Verschiedene Varianten von Nasssaugern

Welchen Nasssauger Sie kaufen sollten, hängt unter anderem von den gewünschten Zusatzfunktionen des Saugers ab:


Welchen Nasssauger kaufen? Generelle Tipps zum Kauf

Dampfsauger
  • Volumen des Auffangbehälters: Damit Sie Ihren Nasssauger nicht ständig leeren müssen, ist ein Auffangbehälter mit einem Mindestvolumen von 20 bis 30 Litern empfehlenswert.

  • Motorleistung: Eine hohe Motorleistung geht oft mit einer hohen Saugleistung einher. Günstige Nasssauger aus dem Einstiegsbereich verfügen über ca. 800 Watt Motorleistung, während Staubsauger mit einer Leistung um 2.000 Watt auch vor stärker haftendem Schmutz nicht kapitulieren.

  • Kabel-/Saugschlauchlänge: Eine Kabellänge von ca. 5 Metern bietet Ihnen einen ausreichenden Arbeitsradius. Ein gutes Maß für die Länge des Saugschlauches sind ca. 2,5 m.

  • Saugschlauch-/Saugrohrdurchmesser: Saugschläuche und Saugrohre mit zu kleinem Durchmesser können leicht verstopfen. Wählen Sie möglichst einen Sauger, der für Schlauch und Rohr einen Durchmesser von mindestens 35 mm bietet.

  • Diverse Düsen: Welcher Nasssauger Ihre Anforderungen am besten erfüllt, ist auch eine Frage der mitgelieferten Düsen. So sollten zum Lieferumfang möglichst verschiedene Düsen wie Fugendüse, Saugdüse, Polsterdüse und Bodendüse gehören. Mit der breiten Bodendüse können Sie größere Flächen besonders schnell reinigen. Die Fugendüse erzeugt eine stärkere Saugkraft und ist so neben der Reinigung von kleinen Fugen ebenso zum Entfernen von stark haftenden Tierhaaren an beispielsweise Kissen gut geeignet.