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Marder vertreiben – So werden Sie den Plagegeist schnell wieder los

Ein Marder kann in Ihrem Haus und Auto schwere Schäden anrichten. Typische Marderschäden am Auto sind durchgefressene Kabel unter der Motorhaube. Insbesondere Autos, die am späten Abend nach einer Fahrt abgestellt werden, locken den Marder mit ihrem noch warmen Motorraum an. Wesentlich größer kann der Schaden sein, den ein Marder im Haus anrichtet. Dachböden sind beliebte Aufenthaltsorte der Steinmarder. Dort suchen Sie sich ein warmes Plätzchen, an dem sie tagsüber ungestört schlafen können, denn Marder sind nachtaktiv. Dabei zerstören Sie die Dämmung und legen bevorzugt an einer Stelle eine Latrine an, von der dann ein äußerst unangenehmer Geruch ausgeht. Im schlimmsten Fall kann der Urin des Marders Holzdecken durchtränken und dadurch so stark beschädigen, dass sie erneuert werden müssen. Außerdem neigt der Marder dazu, seine Beute in sein Lager zu tragen, die dann auf Ihrem Dachboden unter starker Geruchsentwicklung verwest. Folgende Maßnahmen helfen Ihnen, Marder zu vertreiben.

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Einfache Hausmittel, die den Marder vertreiben

Wecker

Verschiedene Hausmittel haben eine lange Tradition zum Verjagen eines Marders. Wenn Sie diese anwenden, sollten Sie jedoch etwas Zeit einkalkulieren, denn der Marder verlässt Ihr Haus erst, wenn er sich über längere Zeit kontinuierlich gestört fühlt.

  • Licht und laute Musik an seinem Platz stören den Marder in seiner Nachtruhe und können ihn langfristig vergrämen.
  • Marder mögen keine metallischen Geräusche. Ein häufig klingelnder Schellenwecker kann daher den Marder vertreiben.
  • Marder sind geruchsempfindlich. Insbesondere Hundehaare und Tierurin sowie WC-Duftsteine mögen sie nicht.
  • Parfümgetränkte Tücher stören die empfindliche Nase des Marders.
  • Wenn Sie selbst regelmäßig den Dachboden betreten und sich dabei lautstark bewegen oder Möbel und Kartons verschieben, fühlt der Marder sich gestört.
  • Hundehaare unter der Motorhaube sollen den Unterschlupf unangenehm gestalten und Ihr Auto vor Marderbissen schützen.

Technische und chemische Hilfsmittel zum Vertreiben der Marder

Neben den Hausmitteln stehen Ihnen auch technische und chemische Hilfsmittel zur Verfügung, mit denen Sie den Marder vertreiben können.

  • Der LED-Marderschreck ist ein kleines elektrisches Gerät, das den Marder mit pulsierendem Licht stört, oft verbunden mit einem Ultraschall-Geräusch, das Ihr Gehör nicht wahrnimmt, wohl aber das des Marders.
  • Marder-Vertreiber mit Ultraschall hält auch Katzen, Maulwürfe und Waschbären fern.
  • Eine Rinnenraupe für die Dachrinne nimmt dem Marder die Möglichkeit, durch die Dachrinne auf das Dach zu gelangen.
  • Ein Marderschutz an Fallrohren in Form von Metalldornen hindert den Marder daran, an den Fallrohren hinaufzusteigen.
  • Marder- und Waschbär-Schreck sowie Marderstopp zählen zu den Pflanzenschutzmitteln und entwickeln einen für Marder unangenehmen Geruch im Innen- und Außenbereich.
  • Marderschutz für das Auto ist ein elektronisches Gerät, das Geräusche im Ultraschallbereich entwickelt und einfach an die Autobatterie angeschlossen wird.
  • Ein Marderzaun besteht aus kleinen elektrischen Elementen, die in einem Abstand von einem Meter aufgestellt werden und dem Marder einen leichten Stromschlag versetzen, wenn er sie berührt.
  • Die Marderfalle erweist sich regelmäßig als erfolgreich. Stellen Sie sie auf dem Dachboden auf und legen Sie ein rohes Ei hinein. Das schmeckt dem Marder besonders gut und er wird in die Falle tappen. Danach ist es jedoch schwierig, den Marder auszusetzen, denn er wird immer wieder versuchen, an seinen gewohnten Platz zurückzukommen. Auch andere Marder können durch den Geruch angelockt werden und das Lager übernehmen.

Professionelle Marderhilfe

Praktisch ist professionelle Hilfe, wenn Sie wirkungsvoll den Marder vertreiben möchten. Dazu sollten Sie sich an einen Jäger mit entsprechender Berechtigung zum Einfangen und Töten des Marders wenden. Diese Methode ist nur in den Herbst- und Wintermonaten sinnvoll, weil nur dann sicher ist, dass der Marder allein und ohne Junge auf Ihrem Dachboden lebt. In vielen Regionen Deutschlands bieten Jagdverbände Unterstützung bei der Marderbekämpfung an. Zudem ist es in einigen Bundesländern ausschließlich diesen berechtigten Personen erlaubt, Marder einzufangen oder gar zu töten.

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