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Smart Home nachrüsten – So wird‘s gemacht

Das intelligente Zuhause ist seit einiger Zeit ein beliebtes Thema. Licht und Heizungen, die sich selbst regulieren oder die Sie von unterwegs mit dem Handy ein- und ausschalten können, Kaffeemaschinen, die den Kaffee bereits fertig haben, wenn der Wecker klingelt und ein Herd, der schon mit dem Kochen beginnt, wenn Sie auf dem Weg nach Hause sind. All das und vieles mehr ist längst keine Utopie mehr, sondern Alltag. Wenn Sie die neuen technischen Errungenschaften nutzen möchten, müssen Sie dafür nicht das ganze Haus umbauen. Viele praktische Neuerungen sind schon mit wenigen Handgriffen möglich.

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Was genau umfasst das Smart Home?

Um das Thema Smart Home einzugrenzen und genauer zu definieren, legte der Nationale IT Gipfel einige charakteristische Merkmale fest. Dazu gehören:

  1. Die Vernetzung verschiedener Geräte
  2. Möglichkeit einer externen Steuerung
  3. Trennung von Anwendung und Funktion
  4. Schneller Breitbandzugriff durch Multimedia-Geräte
  5. Barrierefreie Funktionen
  6. Verfügbarkeit offener Schnittstellen
  7. Erhöhung der Lebensqualität

Smart Home soll also vor allem die Funktionalität verschiedener technischer Einrichtungen verbinden und erleichtern, dabei einen hohen Sicherheitsstandard bieten und eine effiziente Energienutzung fördern. Teilweise kommunizieren technische Einrichtungen untereinander, teilweise haben Sie die Möglichkeit, eine Fernsteuerung mit Kabelverbindungen oder über Funk zu nutzen.

Wenn Sie sich für Smart Home Technik in Ihrem Haus interessieren, finden Sie Angebote mit umfassenden und innovativen Einrichtungen. Insbesondere bei der Planung eines neuen Wohnhauses bietet es sich an, die Haustechnik von Beginn an entsprechend zu optimieren. Da der Installationsaufwand in einem bestehenden Gebäude unter Umständen hoch sein kann, stehen inzwischen Produkte zur Verfügung, deren Installation ohne großen Aufwand möglich ist. Häufig reichen dazu eine entsprechende Software und Funkverbindungen. Manches Gerät haben Sie vielleicht schon im Haus und nutzen derzeit noch nicht alle technischen Möglichkeiten.

Für welche technischen Einrichtungen lässt sich Smart Home nachrüsten?

Die Verbindung verschiedener Techniken im Haus erfolgt im Rahmen der Nachrüstung in erster Linie mit Hilfe des Funks. Bereiche innerhalb eines Hauses, die mit Funktechnik und damit ohne Installationsarbeiten am Gebäude um neue Techniken erweitert werden können, sind beispielsweise:

  • die Heizungssteuerung
  • die Sanitärtechnik
  • die Steuerung der Beleuchtung
  • die Gebäudesicherheit
  • mögliche Klimaregulierungen
  • Technik im Schlafzimmer
  • Multimedia-Anwendungen
  • die Optimierung des Energieverbrauchs

Intelligente Stromzähler beispielsweise dokumentieren den Energieverbrauch und unterstützen Sie damit dabei, Verbrauchsspitzen zu erkennen und abzubauen. Smart Home im Bereich der Sanitärtechnik ist in der Lage, bevorzugte Wassertemperaturen zu speichern und auf Abruf einzustellen, Türen zum Bad und zur Duschkabine öffnen automatisch und auf Wunsch erinnert Sie die Technik daran, dass Sie Ihre Medikamente rechtzeitig einnehmen müssen. Besonders für ältere, kranke und behinderte Menschen wichtig sind Notrufsysteme im Bad. Zentrale Steuerungen im Schlafzimmer beziehen sich insbesondere auf die Beleuchtung sowie die Funktion der Rollladensysteme. Heizung und Klimaanlage werden per Funk so eingestellt, dass beim Zubettgehen das ideale Klima herrscht und im Idealfall steht in Ihrem Schlafzimmer ein intelligentes Bett, das Ihnen die ideale Temperatur beim Schlafengehen bietet. Im Rahmen der Gebäudesicherheit kommunizieren Alarmanlage, Bewegungsmelder und Rauchmelder mit einem zentralen Computer.

Smart Home an der Wand

Mit welchen Geräten kann ich Smart Home nachrüsten?

Wenn Sie in Ihrem Haus Smart Home nachrüsten möchten, benötigen Sie einerseits Endgeräte, die eine Vernetzung ermöglichen, andererseits eine zentrale Steuerung. Dabei handelt es sich in der Regel um ein Funksystem. Vielleicht verwenden Sie bereits eine neuere Fritz-Box, um das WLAN im Haus zur Verfügung zu stellen. Die modernen Modelle dieses eigentlichen WLAN-Routers bieten bereits Funktionen zur Vernetzung verschiedener Bereiche der Haustechnik über Funk. Wenn Sie einen multimedialen Assistenten nutzen, wie etwa den von Google oder Amazon, haben Sie damit ebenfalls die Gelegenheit, erste Geräte im Haus miteinander zu vernetzen. Andere Systeme stehen Ihnen vollständig mit allen notwendigen Komponenten zur Verfügung und kommunizieren separat untereinander.


Um eine Kommunikation der Technik untereinander zu ermöglichen, benötigen Sie außerdem empfangsbereite Endgeräte. Verbinden Sie beispielsweise Ihre Steckdosen mit entsprechenden Einsätzen, die Kontakt zu Alexa, Siri oder Cortana hält, so haben Sie bereits einen ersten Schritt in Richtung Smart Home Nachrüstung erledigt. Geben Sie Ihrem Assistenzsystem einfach verbal den Befehl, das Licht auszuschalten, müssen Sie sich nach keinem Lichtschalter mehr recken, wenn Sie bereits im Bett liegen.

Smart Home nachrüsten – Wie erfolgt der Einbau?

Smart Home Steuerung mit Tablet

Da ein Smart Home zum Nachrüsten vorwiegend über Funk vernetzt ist, erfordert der Einbau keinen außergewöhnlichen Aufwand. Er beschränkt sich auf die Anschaffung verschiedener Verbindungs-Elemente und einer zentralen Steuerung, sofern Sie nicht bereits über diese verfügen. Lichtschalter mit spezieller Technik ersetzen die vorhandenen Lichtschalter, sodass Sie lediglich die Schalter austauschen. Mit ein wenig technischem Geschick können Sie diese Aufgabe selbst bewältigen. Lediglich für Veränderungen im Bereich der Bäder ist ein höherer Installationsaufwand erforderlich, mit dem Sie unter Umständen einen Fachbetrieb beauftragen sollten. Zur Vernetzung der Heizungsanlage kann es ausreichen, die Thermostat-Ventile auszutauschen. Die meisten Systeme benötigen einen Internetzugriff für Steuerungen per App und regelmäßige Anpassung der Sicherungs-Software.

Wie sicher ist das Smart Home System?

In vielen Bereichen erreichen Sie eine Verbesserung der Sicherheit, wenn Sie Smart Home nachrüsten, beispielsweise bei den Alarmanlagen oder den Brandschutzeinrichtungen. Andererseits können insbesondere digitale Funkeinrichtungen anfällig für Hacker-Attacken sein. Der Datenaustausch über Funk muss daher unbedingt verschlüsselt erfolgen.

Tipp:

Achten Sie bei der Auswahl Ihres Smarthome-Systems auf die Einhaltung von Sicherungsbestimmungen und sorgen Sie für einen sicheren Passwort-Schutz, indem Sie Passworte verwenden, die aus verschiedenen Zeichen-Kombinationen bestehen und keinen persönlichen Bezug zu Ihnen haben. Systeme, die nach der Einrichtung auch für die Funktion auf eine Internetverbindung angewiesen sind, können vollständig ausfallen, wenn einmal keine Verbindung möglich ist.

Smart Home nachrüsten – Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Wenn Sie in Ihrem Haus Smart Home nachrüsten möchten, haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Stufen. Möchten Sie lediglich einzelne Elektrogeräte und Steh- oder Tischleuchten mit einem bereits bestehenden System wie Fritz-Box oder Amazon Echo verbinden, beschränken sich die Kosten auf die Anschaffung von Funksteckdosen mit entsprechenden Verbindungsvoraussetzungen. Die Kosten dafür betragen pro Steckdose zwischen 15 und 20 Euro. Möchten Sie zusätzlich die Lichtschalter durch Unterputz-Dimmer ersetzen, müssen Sie mit Kosten zwischen 70 und 80 Euro pro Schalter rechnen. Der Austausch der Thermostate für Ihre Heizkörper durch funkgesteuerte Modelle beläuft sich auf rund 250 Euro pro Thermostat inklusive Einbaukosten. Eine vollständige Gebäudesteuerung erhalten Sie ab etwa 1.300 Euro. Den Kosten stehen langfristig Einsparungen an Energie und damit Strom- und Heizkosten gegenüber, sodass sich die Kosten mit den Jahren amortisieren.

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