Hagebau.de verwendet Cookies um ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Wenn Sie hagebau.de nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos

Smart-Home-Sicherheit: So schützen Sie Ihr Haus mit intelligenter Technik

Fenster und Türen vor Einbruch und Unwettern schützen und einen zuverlässigen Brandschutz integrieren: Es gibt bereits zahlreiche Lösungen für das intelligente Zuhause, die mit Sensoren und Bewegungsmeldern das Haus bewohnt erscheinen lassen und die Bewohner via Smartphone vor unberechtigten Zugriffen warnen.

Hier geht's zum Sortiment "Smart Home"

Smart-Home-Sicherheit: Was ist das eigentlich?

Wie sicher ist mein Zuhause? Können die Fenster Alarm schlagen, wenn sich jemand daran zu schaffen macht? Erhalte ich eine Nachricht auf meinem Smartphone, wenn sie unberechtigt geöffnet werden? Kann ich vom Sessel aus erkennen, wer vor der Tür steht? Wer sein Haus mit intelligenter Technik ausstattet, kann diese Fragen mit einem klaren „Ja“ beantworten. Smart Home erhöht die Sicherheit im Haus, schützt vor Einbruch und Diebstahl und kann den Zugang ins Haus erschweren. Intelligente, vernetzte Rauchmelder sowie Kohlenmonoxid-Melder warnen akustisch und zusätzlich per Push-Nachricht auf dem Smartphone vor Rauch und Feuer sowie vor dem besonders gefährlichen, weil geruchslosen Kohlenmonoxid. Dies kann zum Beispiel aus einer defekten Heizungsanlage austreten. Zudem können sie auch andere auffällige Aktivitäten in und rund um das Haus melden – etwa, wenn sich unbefugte Personen auf dem Grundstück befinden. Welche Smart-Home-Sicherheitslösungen gibt es bereits und wie lassen sie sich in das eigene Zuhause integrieren?

Tür verschließen

Smart Locks: So haben Einbrecher keine Chance

Intelligente Türschlösser, sogenannte Smart Locks, helfen dabei, den Eingangsbereich im Blick zu haben. Sie öffnen und schließen Türen automatisch, wenn sich eine autorisierte Person nähert beziehungsweise das Haus verlässt. Zusätzlich erfassen Kameras, wer sich vor der Haustür befindet. Über das Smartphone lässt sich dann auch vom Sessel aus erkennen, wer da gerade Einlass begehrt. Per Knopfdruck kann die Tür aus der Ferne geöffnet werden. Praktischerweise merkt sich die Kamera, wem erlaubt wird, das Haus zu betreten. Via App kann das Schloss dann so programmiert werden, dass die Tür sich für diese Personen automatisch öffnet. Smart Locks schlagen zudem Alarm, wenn sich jemand am Türschloss zu schaffen macht, und senden eine Nachricht an das Smartphone des Hausbesitzers. Mit einem Klick alle Schlösser im Haus verriegeln – was im Auto seit Jahren zum Standard gehört, gibt es im Smart Home auch für das Haus. Eine Zentralverriegelung sichert alle Türen und kann darüber hinaus mit einer Alarmanlage verbunden werden.

Türen per Bluetooth sichern - Diese Technik steckt dahinter:

Smarte Schlösser werden an der Innenseite der Tür montiert – oftmals sogar, ohne dass umständliche Baumaßnahmen oder gar ein Austausch des Schlosses notwendig sind. Am Schloss und am Schlüsselanhänger befinden sich Bluetooth-Module, die miteinander sowie mit einer entsprechenden App auf dem Smartphone kommunizieren. Das Schloss lässt sich dann auf verschiedenen Weisen öffnen:

  • auf Knopfdruck über den Bluetooth-Schlüsselanhänger
  • direkt am Schloss per Drehknopf oder Button
  • über die App

Sie können Ihre Tür auch von unterwegs aus öffnen und schließen, zum Beispiel, um Handwerkern Zugang zu gewähren. Eine Kamera sendet alle Bilder aus dem Eingangsbereich an die App, sodass Sie jederzeit kontrollieren können, wer Zugang zum Haus haben möchte beziehungsweise eingelassen wurde.


Smart Home auf tablet

Fenster sichern und einbruchssicher machen

Sensoren an den Fenstergriffen oder direkt an den Fenstern erkennen, ob diese geöffnet sind, und melden den aktuellen Status an das Smartphone. Über eine App können die Fenster von unterwegs geschlossen oder geöffnet werden – sogar, wenn Sie sich am anderen Ende der Welt befinden. Das ist praktisch, um bei Abwesenheit kurzfristig zu lüften oder eine Anwesenheit zu simulieren. Insbesondere werden allerdings Erschütterungen und manuelle Einflüsse an den Fenstern gemeldet. Die Fenstersensoren lassen sich zusätzlich mit dem Rauchmelder verbinden und nutzen seinen Alarmton, um Einbrecher in die Flucht zu schlagen.

Spezielle Alarmfenstergriffe haben bereits eine Sirenenfunktion integriert. Auf Erschütterungen oder den Versuch, die Fenster aufzuhebeln, reagieren sie mit einem lauten Alarmton. Auch die Rollläden lassen sich mit Sensoren ausstatten und werden etwa bei einem heranziehenden Unwetter, bei starkem Wind oder Regen automatisch heruntergelassen. Im Urlaub oder wenn Sie länger unterwegs sind, können sie simulieren, dass die Bewohner zu Hause sind, in dem sie zu bestimmten Zeiten automatisch heruntergelassen werden.

So sichern Sie Ihre Fenster vor unerwünschten Blicken

Vor allem im Erdgeschoss möchten Sie Ihre Fenster gerne blickdicht machen, um neugierige Blicke abzuschirmen. Dies kann über die Rollläden erfolgen, allerdings machen diese den Raum auch vollständig dunkel. Anders arbeitet eine digitale Fensterfolie. Sie kann unkompliziert nachträglich auf alle Fenster angebracht werden und wird über eine App gesteuert. So kann sie ihre Farbe von vollständig transparent bis undurchlässig verändern.

Intelligente Lichtsteuerung: Ist jemand zu Hause?

Sind Sie über längere Zeit nicht zu Hause, kann eine intelligente Lichtsteuerung vor Einbrüchen schützen. Sie können die Beleuchtung im Haus per App aus der Ferne manuell steuern oder das Licht zeitabhängig programmieren. Smarte Lampen versprechen darüber hinaus weitere Annehmlichkeiten: So wird das Licht per Bewegungsmelder geregelt. Es wird automatisch eingeschaltet, wenn Sie den Raum betreten, und ausgeschaltet, sobald die letzte Person ihn verlässt. Sogar die Lichtfarbe lässt sich anpassen. Morgens macht kaltes Licht wach und erhält die Konzentration, abends verleiht warmes Licht dem Raum eine gemütliche Atmosphäre.

Smart-Home-Sicherheit: Die Kombination macht‘s

Sicherheitskamera

Erst das Zusammenspiel der verschiedenen Smart-Home-Komponenten bietet einen effektiven Schutz vor Einbrechern. Konkret bedeutet das: Die einzelnen Lösungen sollten miteinander vernetzt werden und sich über eine App bedienen und überwachen lassen. So können Bewegungsmelder an die Lichtanlage und an eine Kamera gekoppelt werden. Betritt jemand das Grundstück, geht automatisch das Licht an – Einbrecher schreckt das bereits ab, bevor sie Schaden anrichten können. Zugleich zeichnet die Kamera auf, was auf dem Grundstück passiert, und sendet die Bilder an die Software auf dem Smartphone. Wird der Rauchmelder mit den Türschlössern und Fenstersensoren verbunden, nutzen Sie seinen Alarmton, wenn eine verdächtige Aktivität gemessen wird. Ein vollständig vernetztes Zuhause bietet eine wesentlich höhere Sicherheit: Alle Komponenten sind miteinander verbunden, melden ungewöhnliche Ereignisse an das jeweils andere Gerät und zusätzlich an eine Software, die wiederum die Hausbewohner alarmiert und ihn per Nachricht über den aktuellen Status informiert.

Checkliste: Smart-Home-Sicherheit auf einen Blick

Die Sicherung von Fenstern und Türen steht beim Thema Smart-Home-Sicherheit im Fokus. Diese Komponenten sind dafür zuständig:

  • Smart Locks: intelligente Türschlösser mit Bluetooth-Steuerung
  • Alarmfenstergriffe / Fenstersensoren
  • Bewegungsmelder mit Alarmfunktion
  • Vernetzte Rauch-/Kohlenmonoxidmelder
  • Vernetzte Rollladensteuerung
  • Sensoren für die Bewegungs- und Lichtmessung im Haus
Jetzt Smart Home kaufen: