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3-2-1 Methode

Die Zubereitung von Spare Ribs in drei Phasen. Zuerst werden die Rippchen 3 Stunden bei ca. 110 °C geräuchert/gesmoket bevor sie 2 Stunden indirekt gegrillt werden. Dabei legt man sie zusammen mit Flüssigkeit in Folie eingewickelt bei rund 140 °C in den Grill. Abschließend werden die Spare Ribs noch mit „Glaze“ bestrichen und für 1 Stunde bei rund 110 °C weiter gegart.

50-50 Grillmethode

Bei der 50-50 Grillmethode wird mit zwei verschiedenen Hitzezonen gearbeitet. Eine Hälfte des Grills wird direkt befeuert. In dieser Hitzezone wird das Grillgut anfangs der direkten Hitze ausgesetzt und intensiv angegrillt. Auf die andere Hälfte des Grills wird lediglich eine mit Wasser gefüllte Tropfschale gestellt. Hier entsteht so eine Garfläche. Das Grillgut kann hier im Anschluss an das direkte Grillen indirekt und schonend fertig gegart werden. Die Methode eignet sich daher besonders gut für Steaks oder Braten, um ein besonderes Branding zu verpassen und trotzdem schonend zu Ende zu garen.


Vorteile:

  • Durch das schnelle Garen bei direkter Hitze verschließen sich die Poren und das Grillgut/Fleisch bleibt saftig.
  • Das Grillgut wird schonend und stressfrei von allen Seiten gegart und kann nicht so schnell verbrennen oder austrocknen.
  • Es ist gesünder, da das Fett nicht in die Glut tropfen kann.
  • Der Geschmack der Holzkohle wird intensiver aufgenommen.
Übersicht Grillmethoden (pdf)

A

Abdeckhauben

Zum Schutz Ihres Grills vor den äußerlichen Wetterbedingungen und Verschmutzungen gehört die Abdeckhaube eigentlich schon zum Pflichtzubehör.


Sie reduziert den Arbeitsaufwand für die Reinigung und schützt z. B. vor Vogeldreck. Damit wird die Haltbarkeit des Grills auch deutlich verbessert.


Für die Gasflasche gibt es ebenfalls passende Abdeckhauben, die zum Schutz dienen aber auch um die freistehende Gasflasche optisch ansehnlicher zumachen.


Die Mr.GARDENER Abdeckhauben sind alle aus strapazierfähigem Polyestergewebe (PES) in verschiedenen Materialstärken gefertigt. Sie bieten guten Schutz vor der Witterung und vor UV-Strahlung. UV-Strahlung kann zur Ausbleichung und Materialermüdung führen.


Grillreinigung (pdf)

Anzünden - Chilenische Methode

Die „Chilenische Methode“ nutzt das gleiche Prinzip wie ein herkömmlicher Anzündkamin. Die „Chilenische Methode“ stellt eine DIY-Lösung dar, welche einfach und schnell nachzubauen ist. Die einzig benötigten Hilfsmittel sind hier eine leere Glasflasche sowie 4 bis 5 große Doppelseiten Zeitungspapier.


Das Anzünden mit der „Chilenischen Methode“ erfolgt anhand der folgenden sechs Schritte:


  1. Rollen Sie zunächst die vier / fünf Seiten Zeitungspapier längsseitig zusammen. Wickeln Sie anschließend die einzelnen Zeitungsstreifen nacheinander um die Flasche. Damit die Zeitungsstreifen nicht von der Flasche rutschen sind die Enden der Rollen zwischen Flasche und Zeitung zu stecken. Tipp: Stauchen Sie die Zeitungsrollen leicht zusammen, damit sie besser halten.
  2. Ist die komplette Flasche mit Zeitungspapier umwickelt, stellen Sie diese mittig auf den Kohlerost Ihres Grills.
  3. Schütten Sie nun ausreichend Holzkohle oder Briketts um die Flasche, sodass eine Art Pyramide entsteht.
  4. Ziehen Sie nun die Flasche - Ohne Zeitungspapier - heraus.
  5. Zum Zünden nehmen Sie nun ein langes Streichholz und werfen es in den entstandenen Schacht in der Mitte der Pyramide.
  6. Nach 15 bis 30 Minuten sind die Kohlen durchgeglüht und der Kamin fällt zusammen.
Anzündmethoden (pdf)

Anzünden - Elektrischer Grillanzünder

Ein elektrischer Grillanzünder ermöglicht ein schnelles Durchglühen der Kohle ohne Chemikalien und zusätzlicher Luftzufuhr. Weiter werden durch die elektrische Zündung störende Gerüche vermieden. Zum Betrieb eines elektrischen Grillanzünders wird i.d.R. ein 230 Volt Netzanschluss benötigt.


Das Anzünden mit einem elektrischen Grillanzünder erfolgt anhand der folgenden sechs Schritte:


  1. Entfernen Sie zunächst den Grillrost und füllen Sie die Grillwanne mit einer Schicht Holzkohle oder Briketts.
  2. Legen Sie den elektrischen Grillanzünder auf die Holzkohle oder Briketts. Anschließend füllen Sie die Grillwanne mit einer zweiten Schicht Holzkohle oder Briketts.
  3. Stecken Sie nun den Netzstecker des elektrischen Grillanzünders in eine passende Steckdose.
  4. Der elektrische Grillanzünder fängt nun an zu glühen. Hierbei entzündet er die Kohle und sorgt nach 10 bis 15 Minuten für eine optimale Grillglut.
  5. Trennen Sie nun den elektrischen Grillanzünder vom Stromnetz. Anschließend ziehen Sie den elektrischen Grillanzünder vorsichtig aus der Glut heraus.
  6. Legen Sie den nun heißen elektrischen Grillanzünder zum abkühlen, für mindestens 5 Minuten, auf eine feuerfeste Unterlage.
Anzündmethoden (pdf)

Anzünden - Flüssige und feste Grillanzünder

Der wohl klassischste Weg um einen Kohlegrill zu befeuern ist die Verwendung von flüssigen oder festen Anzündhilfen. Zu den flüssigen Anzündhilfen zählen in erster Linie Grillanzündgele auf Paraffin-Basis. Zu den festen Anzündhilfen zählen wiederum Grillanzünderwürfel auf Kerosin- oder Paraffin-Basis als auch ökologische Grillanzünder auf Holz-Wachs-Basis.


Das Anzünden mit Anzündhilfen erfolgt anhand der folgenden sechs Schritte:

  1. Entfernen Sie (falls vorhanden) den Deckel, sowie den Grillrost und öffnen Sie alle Lüftungsschieber am Grill.
  2. Stapeln Sie die Holzkohle bzw. Briketts auf dem Kohlerost zu einer Pyramide auf.
  3. Bei der Verwendung von Grillanzündgel: Verteilen Sie das Gel über der Pyramide. Lassen Sie anschließend die Kohle oder Briketts einige Minuten liegen damit das Gel diese durchnässen kann. Bei der Verwendung von Anzündwürfeln: Verteilen Sie mehrere Anzündwürfel unter der Kohle- bzw. Brikettpyramide.
  4. Entzünden Sie die Anzündhilfen mit einem langen Streichholz oder Stabfeuerzeug.
  5. Die Kohle ist grillbereit sobald sich eine feine, weiße Ascheschicht auf der Holzkohle/den Briketts gebildet hat.
  6. Die zusätzliche Zufuhr von Sauerstoff verkürzt die Durchglühzeit der Kohle erheblich. Hierzu können Sie einen einfachen Fächer, aber auch eine Heißluftpistole oder ein Grillgebläse verwenden.

Hinweis:
Das Grillgut sollte erst auf den Grill gelegt werden, wenn der Grillanzünder vollständig verbrannt ist. So wird eine geschmackliche Beeinflussung des Grillguts vermieden.

Anzündmethoden (pdf)

Anzünden - Gasgrill

Einen Gasgrill anzuzünden ist sauber, leicht und erfolgt in den folgenden sechs Schritten:


  1. Öffnen Sie zunächst den Deckel des Grills, sodass sich kein ausströmendes Gas im Grillraum sammeln kann.
  2. Halten Sie zunächst die Ventile (Bedienknöpfe der Brenner) an Ihrem Gasgrill geschlossen.
  3. Drehen Sie nun das Ventil an der Gasflasche auf. Warten Sie mit dem zünden einige Sekunden damit das Gas in die Leitungen strömen kann.
  4. Nun können Sie den Gasgrill zünden, d.h. betätigen Sie den Bedien- und Zündknopf. – Beachten Sie hier die Bedienungsanleitung ihres Gasgrills! Generell gilt, dass weitere Brenner nacheinander zuzuschalten sind.
  5. Stellen Sie zum Vorheizen an Ihrem Gasgrill die Gaszufuhr auf die höchste Stufe.
  6. Zum Vorheizen des Grills schließen Sie nun den Deckel. Nach 10 bis 15 Minuten ist Ihr Gasgrill ausreichend vorgeheizt und bereit zum Grillen. Wichtig: Erst durch das Vorheizen werden sämtliche Bakterien und Schmutzpartikel im Grill abgebrannt.

Hinweis:
Beugen Sie sich, zur Unfallvermeidung, beim Anzünden des Grills nicht über die Grillfläche. Lassen Sie weiterhin Ihren Gasgrill niemals unbeaufsichtigt.

Anzündmethoden (pdf)

Anzünden - Smoker

Ein Smoker kann grundsätzlich mit Grillkohle, Briketts oder klassisch per Holz befeuert werden. Je nach Wahl des Brennstoffes unterscheidet sich die Vorgehensweise des Anzündens.


Befeuern des Smokers mit Holz:

  1. Öffnen Sie den Deckel von der Feuerbox und öffnen Sie alle Lüftungsschieber am Smoker.
  2. Legen Sie ein paar passende Grillanzünder.
  3. (z. B. Würfel oder Holzwolle) auf den Feuerrost in der Feuerbox.
  4. Stapeln Sie einen Turm aus 6 bis 8 dünnen getrockneten Holzscheiten um die Anzünder herum.
  5. Entzünden Sie nun die Anzündhilfen mit einem langen Streichholz oder einem Stabfeuerzeug. Lassen sie während des Anfeuervorgangs den Deckel der Feuerbox geöffnet.
  6. Sobald der Turm zusammengefallen ist und sich Glut gebildet hat, können dickere Holzscheite in die Feuerbox nachgelegt werden. Der Deckel der Feuerbox kann nun geschlossen werden.

Fürs Smoken eignen sich besonders Buchen-, Erlen-, oder Eichenholz. Obsthölzer wie Apfel oder Kirsche geben dem Grillgut zudem eine leicht fruchtige Note.


Befeuern des Smokers mit Grillkohle oder Briketts:
Das Anzünden eines Smokers mit Grillkohle oder Briketts gestaltet sich ähnlich zu einem Kohlegrill. Es können somit flüssige und feste Anzündhilfen, sowie ein Anzündkamin oder auch ein elektrischer Grillanzünder verwendet werden.

Anzündmethoden (pdf)

Anzündkamin

Anzündkamine ermöglichen das Anzünden von Grillkohle und Briketts ohne Einsatz flüssiger Grillanzünder. Weiter stellt der Anzündkamin eine besonders komfortable, sichere und schnelle Methode dar um den Grill anzufeuern. Er eignet sich somit gleichermaßen für Anfänger als auch Profis am Grill.


Das Anzünden mit einem Anzündkamin erfolgt anhand der folgenden fünf Schritte:


  1. Befüllen Sie den Anzündkamin bis zum Rand mit Kohle oder Briketts.
  2. Entfernen Sie den Grillrost und platzieren Sie den Anzündkamin auf dem Kohlerost des Grills. Zum Anzünden des Kamins verwenden Sie Küchen oder Zeitungspapier oder eine kleine Menge Grillanzünder (Würfelung oder Holzwolle), welche Sie direkt unter dem Anzündkamin auf dem Kohlerost platzieren.
  3. Entzünden Sie das Papier bzw. den Grillanzünder mit einem langen Streichholz oder Stabfeuerzeug.
  4. Die Sogwirkung des Kamins lässt die Kohle nun innerhalb von 15 bis 30 Minuten durchglühen. Achten Sie weiterhin darauf, dass die Lüftungsschieber an Ihrem Grill vollständig geöffnet sind.
  5. Sobald die Kohle durchgeglüht ist, schütten Sie diese vorsichtig aus dem Anzündkamin auf den Kohlerost Ihres Grills.

Hinweis:
Tragen Sie bei der Nutzung eines Anzündkamins unbedingt isolierte Grillhandschuhe, da dieser sehr heiß werden kann.

B

Bacon Bomb

Eine mit Bacon (‚o’ink) umwickelte Hackmasse (‚M’uh) mit unterschiedlichen Füllungen. Im Kleinformat werden die Fleischbällchen auch Moink-Balls genannt.

Barbeque

BBQ ist das Kurzwort für Barbecue, was eine Garmethode bezeichnet, bei der große Fleischstücke langsam bei mäßiger Temperatur in der heißen Abluft gegart werden. Das Wort selbst steht hierbei sowohl für die Garmethode als auch das damit zubereitete Essen oder eine Veranstaltung.

Bark

Nennt sich die Kruste des Fleischstücks, welche bei dem Grillen entsteht und zuvor mit Rub eingerieben wurde.

Beef Brisket

Bezeichnet eine 10-15 Stunden gegarte Rinderbrust, die bei 100-130 °C im Smoker schön saftig und zart wird.

Bear Claws

Eine große Fleischgabel, sozusagen wie eine Bärenklaue, zum Zerrupfen von großen Fleischstücken wie dem „Pulled Pork“.

Beer Butt Chicken (BBC)

Dieser Trend sorgt für besonders schmackhaftes Hähnchenfleisch. Ein Huhn wird auf eine Bierdose oder einen dafür vorgesehenen Hähnchenbräter gesetzt und für rund eine Stunde bei 180-200 °C im Grill gegart. Dabei verdampft das Bier, wahlweise auch Cola oder Saft, und sorgt somit für einen saftigen Fleischgeschmack.

Big Drum Smoker (BDS)

Im Prinzip handelt es sich hierbei um ein zu einem Grill umgebautes, stehendes Ölfass (auch Ghettotonne oder Pennertonne genannt).

Black and Blue

Den „Black and Blue“-Zustand kann man bei dem Grillen von sehr dicken Steaks erzeugen. Dabei brät man das Fleischstück auf heißen Stellen im Grill an, sodass die Kruste schon ziemlich schwarz ‘black‘ ist, wobei das Fleischinnere noch fast roh ‘blue‘ ist. Tipp: Funktioniert optimal bei dem Caveman-Style.

Bleu / Raw / Rare

Bei dieser Garstufe wird das Fleisch lediglich kurz angebraten. Dadurch entsteht außen eine dünne und angebräunte Kruste, wobei das Fleischinnere noch komplett roh und saftig, dunkel rot ist.

Briketts

Holzkohle-Briketts zeichnen sich durch eine sehr lange Brenndauer von mehreren Stunden und eine konstante Temperaturentwicklung aus. Gegenüber Holzkohle fällt die Anzündzeit der Briketts jedoch in etwa doppelt so lange aus. Weiter ist die Grilltemperatur etwas niedriger als bei der klassischen Holzkohle. Holzkohle-Briketts eignen sich somit besonders für das indirekte Grillen und Smoken, sowie für Grillabende in größerer Runde mit viel Grillgut.

Anzündmethoden (pdf)

Brine

Eine salzige Flüssigkeit, kann auch mit Fruchtsäften und Gewürzen kombiniert werden, in die das Fleischstück für 12-24 Stunden kühl eingelegt wird. Dadurch bleibt das Fleisch während des Grillens saftig und zart.

Bun

Dies ist die Bezeichnung für das Burger Brötchen. Häufig ist es mit Sesamkörnern bestreut oder dem Trend folgend auch mal mit Tintenfischtinte schwarz eingefärbt.

C

Caveman

Der Höhlenmensch-Stil bei dem das ziemlich kräftige, trockene Steak nach dem Salzen direkt auf die glühenden Kohlen gelegt und gegart wird.

D

Direktes Grillen

Das direkte Grillen ist die klassischste von allen Grillmethoden. Hier wird das Grillgut bei großer Hitze kurz gebraten. Bei geöffnetem Deckel liegt das Grillgut direkt über der Hitzequelle auf dem Rost.

Bei dieser Methode sollte man sich am Besten immer in unmittelbarer Nähe des Grills aufhalten. Auf Grund der starken Hitze kann das Grillgut schneller anbrennen als erwartet.


Vorteile:

  • Durch das schnelle Garen bei direkter Hitze verschließen sich die Poren und das Grillgut/Fleisch bleibt saftig.
  • Das Grillrost wird so stark erhitzt, dass schöne Grillmuster auf dem Grillgut erzeugt werden können – die sogenannten Brandings.
  • Durch die starke Hitze entwickeln sich die beliebten Röstaromen und das Grillgut ist schnell gar.
Grillmethoden (pdf)

Dry Aged Beef

Trocken abgehangenes Fleisch reift über mehrere Wochen in speziell gekühlten und belüfteten Räumen.


Gegenteil: Wet Aging, bei dem das Fleisch eingeschweißt in Folie dort reift.

Dry Rub

Mit Dry Rub bezeichnet man eine Trockenwürzmischung. Mit ihr reibt (rubbt) man das Grillfleisch und lässt es anschließend über mehrere Stunden im Kühlschrank ruhen. Dadurch ziehen die Rub-Aromen ins Fleisch ein.

Dutch Oven

Speziell für den Grill bietet dieser gusseiserne Topf vielseitige Möglichkeiten Gerichte direkt auf dem Grill zuzubereiten. Dazu kann man den Topf entweder direkt auf die glühenden Kohlen stellen oder in das Feuer.


Besonders geeignet zum Schmoren oder für Eintöpfe.

E

Einbrennen

Vor der ersten Verwendung ist das Einbrennen von gusseisernen Geräten wie z. B. dem Dutch Oven, Grillpfannen oder –rosten, aber auch Smokern empfehlenswert. Dadurch versiegelt man die Materialien, bildet eine Patina und vermeidet die Entstehung von Rost. Dazu werden die einzubrennenden Geräte mit hitzebeständigem Palmölfett, Sonnenblumen- oder Kokosöl eingerieben.

Elektrogrill

Der Elektrogrill ist besonders praktisch, wenn man auf dem Balkon oder sogar in der Wohnung grillen möchte. Man vermeidet Ärger mit empfindlichen Nachbarn, die keinen Rauch dulden. Er ist einfach zu handhaben, sofort einsatzbereit und lässt sich leicht reinigen. Die meisten Elektrogrills haben eine herausnehmbare Auffangschale, die sich einfach abspülen lässt. Auf die typischen Grillaromen muss man aller-dings weitgehend verzichten, außerdem muss man bedenken, dass der Grill nur mit Stromanschluss funktioniert. Ein Ausflug in den Park ist damit also nicht möglich. Es gilt: Beim Kauf nicht zu knauserig sein, sonst hat der Grill womöglich zu wenig Leistung – etwa 2.000 Watt muss ein Elektrogrill schon liefern.


Besonders geeignet für:
Kurzgegrilltes, z. B. Burger Pattys, Grillgemüse, Garnelen.

English

Im „English“-Style ist der Kern des Fleischstücks auch noch sehr roh und somit äußert saftig. Der Saft des Fleisches ist dunkelrot und die Kruste und leicht angegrillt.

F

Feuerstelle

Der Klassiker ist immer noch die altbewährte Feuerstelle. Eine leichte Vertiefung in der Erde reicht aus, um mit Holz ein Feuer zu schüren. Das Dreibein darüberstellen und schon kann es losgehen. Perfekt, um direkt und in der Glut zu grillen. Nach dem Essen kann man nochmals anfeuern und ein romantisches Lagerfeuer genießen!


Besonders geeignet für:
Kurzgegrilltes, z. B. Tofu, gegrilltes Gemüse, Gemüse-päckchen, In der Glut backen, z. B. Folienkartoffeln.

FOB (Fall Of Bone)

FOB ist die Kurzbezeichnung für Rippchen die so lange gesmoked wurden, dass das Fleisch so zart ist, als würde es vom Knochen fallen können.

G

Garstufen

Die verschiedenen Garstufen geben an, wie durch oder roh ein gegrilltes/gebratenes Steak ist.


  • Bleu / Raw / Rare
  • English
  • Medium rare
  • Medium
  • Medium well
  • Well done

Gasgrill

Der Gasgrill ist „der Praktische“. Keine Kohle zu schleppen, kein Rauch und kein Gezündel – dafür aber auch kein typisches Raucharoma wie beim Grillen mit Holzkohle oder Briketts. Dieses lässt sich nur mithilfe einer Räucherbox und speziellen Holzprodukten herbeiführen! Großer Vorteil: Lange Garzeiten mit gleichbleibenden Temperaturen sind kein Problem. Grillen mit Gas funktioniert im Prinzip wie Kochen am Gasherd: Das Gas strömt in den Grill bzw. in den Brenner und tritt durch kleine Öffnungen aus. Das Gas dafür kommt aus einer Gasflasche. Fast alle Gasgrills haben eine elektronische Zündung für sicheres Anzünden. Die Stärke der Brenn-flamme und damit die Temperatur lassen sich mit einem Drehknopf regeln. Ein Gasgrill ist schnell einsatzbereit, einfach angezündet und leicht zu reinigen. Dafür muss man den Grill auf höchster Stufe freibrennen, so verkohlen Fett und Speisereste. Dann kann man die Rückstände mit einer Grillbürste abbürsten. Wichtig ist es auch, ab und an die Fettauffangschale zu leeren.


Besonders geeignet für:
Kurzgegrilltes, z. B. Burger Pattys , Garnelen, Grillgemüse, Indirekt gegrilltes, z. B. Bruschetta, gegrillter Spargel, Gebackenes auf dem Schamottstein, z. B. Teigtaschen, bei geschlossenem Deckel, z. B. Gemüsequiche.

Glaze

Die Glaze/Glasur ist eine zuckerhaltige Sauce, die bevor das Fleisch fertig gegart ist, auf das Fleischstück gestrichen wird um eine schmackhafte Bark/Kruste zu erzeugen.

Grillgut

Egal ob Gasgrill, Kugelgrill oder Schwenkgrill, ein gutes Stück Fleisch oder eine leckere Wurst gehört für die meisten zum Grillen unbedingt dazu. Doch hier hört das allgemeine Grillsortiment noch lange nicht auf. Denn neben dem Fleisch kommen auch häufig Gemüsespieße, Schafskäse oder Kochbananen auf den Grill.


Doch welches Grillgut ist nicht für den Grill geeignet? Verwenden Sie zum Grillen auf keinen Fall gepökeltes Fleisch. Durch die Hitze können krebserregende Stoffe entstehen, denn das im Pökelsalz enthaltene Nitrit bildet sich in Verbindung mit dem im Fleisch enthaltenen Eiweiß zu Nitrosaminen. Selbiges gilt für geräucherten Schinken, Speck, Leberkäse, Kasseler und Wiener.


Sehen Sie außerdem davon ab, Gemüse bereits während des Grillens mit Butter zu bestreichen. Da die Fettsäuren in der Butter sehr hitzeempfindlich sind, oxidieren Sie zu schnell und setzen dabei ebenfalls krebserregende Stoffe frei. Verwenden Sie stattdessen lieber Raps oder Olivenöl, diese sind hitzebeständiger.


Sicherheit beim Grillen (pdf)

Grillring

In der Mitte brennt das Feuer, im Kreis um das Feuer herum wird gegrillt. Durch die optimale Wärmeverteilung des Feuerrings ist dieser vielfältig einsetzbar. Es können kurz gebratenes Gemüse, Spiegeleier und sogar süße Crêpes darauf zubereitet werden. Mit einem glatten Spachtel ist der Ring einfach und schnell zu reinigen, sehr praktisch.


Besonders geeignet für:
Kurzgebratenes, z. B. Garnelen oder Mediterranes Grillgemüse, Bratkartoffeln, Gebackenes, z. B. Crêpes, Spiegeleier.

Grillrost - Edelstahl

Edelstahlroste zeichnen sich insbesondere durch Ihre lange Haltbarkeit und einen unkomplizierten Umgang aus. Die lange Haltbarkeit ist darin begründet, dass Edelstahlroste keine Beschichtung besitzen und materialbedingt nicht rosten können. Aufgrund der höheren Materialdichte und glatten Oberfläche von Edelstahl brennt Grillgut deutlich weniger in den Rost ein, womit sich eine Reinigung einfacher gestaltet. Zudem können Edelstahlroste aufgrund der fehlenden Beschichtung unkompliziert mit einer Vielzahl von Reinigungsmitteln sowie einer Messing- oder Edelstahlbürste gereinigt werden ohne beschädigt zu werden. Weiterhin sind Edelstahlroste besonders Temperaturbeständig und halten auch abrupten Temperaturwechseln stand. Durch die höhere Dichte des Materials fallen zudem die Brandings etwas markanter aus als bei einem verchromten Stahlrost. Edelstahlroste sind üblicherweise teurer als vergleichbare Stahl- und Gusseisenroste, was jedoch durch die lange Haltbarkeit und das unkomplizierte Handling mehr als ausgeglichen wird.


Vorteile:

  • Rostfrei: Nur Grillroste aus Edelstahl rosten nicht und haben somit einen großen Vorteil gegenüber den anderen.
  • Weniger Schmutz: Edelstahl verschmutzt nicht so sehr wie seine Konkurrenten aus Gusseisen oder verchromte Edelstahlroste. Aufgrund der höheren Dichte des Materials.
  • Lebensmittelecht: Lebensmittel erleiden keinerlei Veränderungen des Geschmacks oder Verfärbungen beim Kontakt mit Edelstahl.
  • Temperaturbeständig: Grillroste aus Edelstahl sind beständiger gegenüber höheren Temperaturen.
  • Flexibel: Edelstahl ist flexibel und kann auch abrupte Temperaturwechsel aushalten.
  • Einfache Handhabung: Edelstahl benötigt keine Schutzschicht um Rost abzuhalten wie zum Beispiel verchromte Roste. Daher muss auch nicht penibel auf das Vermeiden von Kratzern geachtet werden.
  • Nicht allergen: Edelstahl Allergien sind eher unbekannt und kann deshalb auch von Allergikern ohne Bedenken verwendet werden.
  • Edelstahl ist wenig wählerisch wenn es um Reinigungshilfen geht. Wichtig ist nur, dass nur Bürsten aus Messing oder Edelstahl verwendet werden.

Nachteile:

  • Höheres Preissegment: Edelstahl Roste kosten im Vergleich zu anderen Grillrosten mehr. Jedoch halten hochwertige Grillroste ein Leben lang und sind somit ihren Preis wert.
  • Hitzespeicherung: Die Aufnahme und Speicherung der Hitze ist bei kleineren Stäben nicht optimal, weshalb das Branding nicht sehr intensiv ist.

Grillrost - emailliert

Sowohl Grillroste aus Stahl als auch Gusseisenroste sind mit einer Emaillebeschichtung erhältlich. Emaillierte Grillroste sind durch die Beschichtung leichter zur Reinigen und vor Rost geschützt. Im Vergleich zu verchromten Grillrosten besitzt ein Stahlrost mit einer Emaillebeschichtung - bei richtiger Pflege - eine längere Haltbarkeit, was wiederum den höheren Anschaffungspreis rechtfertigt. Bei Gussrosten entfällt durch die Emaillierung das sonst notwendige Einbrennen da keine weitere (Rost-) Schutzschicht mehr benötigt wird. Weiter gestaltet sich die Reinigung und Pflege des Gussrostes mit der Emaillierung deutlich einfacher, da die Keramikschicht ein Einbrennen des Grillgutes weitestgehend verhindert. Zur Reinigung emaillierter Grillroste empfiehlt sich wie bei verchromten Grillrosten der Einsatz einer weichen Messingbürste sowie sanfter Reinigungsmittel.

Grillrost - Gusseisen

Gussroste bieten aufgrund Ihrer schweren, massiven Bauform von allen Grillrostarten den wohl nostalgischsten Charakter. Grillroste aus Gusseisen speichern die Hitze länger und geben diese über längere Zeit wieder ab, wodurch der Grillvorgang insgesamt kürzer ausfällt. Auch das Branding auf dem Grillgut fällt hierdurch besonders prägnant aus. Aufgrund der hohen Wärmespeicherung eignen sich Gussroste primär für das direkte Grillen und nur bedingt für das indirekte Grillen. Unbedingt zu beachten ist der höhere Pflegeaufwand den ein Gussrost benötigt. So sind herkömmliche Gussroste nicht vor Rost geschützt, sodass ein vorheriges „Einbrennen“ des Rostes erforderlich ist. Die hier sich bildende Schutzschicht darf nicht entfernt werden, was die Reinigung und Pflege des Rostes etwas aufwendiger macht. Weiterhin zu beachten ist die höhere Empfindlichkeit von Gussrosten gegenüber starken Temperaturschwankungen und stürzen.


Vorteile:

  • Wärmespeicherung: Der Grillrost speichert und gibt die Hitze länger ab als andere Grillrostarten und somit ist der Grillvorgang kürzer.
  • Branding: Das bekannte Branding wird am besten durch dieses Material erzeugt, da die Wärmeabgabe sehr gut ist.
  • Nostalgisch: Ein Grillrost aus Guss hat für manche Griller einen nostalgischen Charakter.
  • Preisgünstiger: Das Material Gusseisen ist billiger als ein Grillrost aus Edelstahl. Daher sind die Grillroste beim Kauf eines kompletten Grills meist aus Gusseisen.

Nachteile:

  • Hoher Pflegeaufwand: Roste aus Guss sollten nicht mit Wasser oder Spülmitteln gesäubert werden, da dieser dann leicht beginnt zu rosten.
  • Aufwändig: Für Anfänger ist ein Grillrost aus Gusseisen nicht ideal, da mehreres beachtet werden muss. Beispielsweise muss ein gusseiserner Grillrost vor dem ersten Nutzen mehrmals eingebrannt werden und diese Schutzschicht darf auch nicht weggeputzt werden.
  • Empfindlich: Gusseisen reagiert besonders empfindlich auf größere Temperaturschwankungen.
  • Indirektes Grillen: Durch die gute Wärmespeicherung gelingt das indirekte Grillen schlecht.
  • Gewicht: Gusseiserne Grillroste wiegen mehr als andere Materialien.
  • Empfindlich bei Sturz

Grillrost - verchromt

Die verchromten Stahl-Grillroste sind die Standard-Grillroste für Grills. Egal ob Holzkohle oder Gasgrillgeräte. Der Vorteil verchromter Grillroste ist vor allem der günstige Preis, welcher deutlich unter denen von Edelstahl- und Gussrosten liegt. Bei häufiger Benutzung werden verchromte Grillroste schnell spröde und das Grillgut kann sich schnell in den Grillrost einbrennen. Die Reinigung wird daher im Laufe der Zeit zunehmend schwieriger. Gleichzeitig ist bei der Reinigung eines verchromten Grillrostes auf das richtige Reinigungsmaterial zu achten. Damit die Chrombeschichtung nicht beschädigt wird sollten daher nur sanfte Reinigungsmittel und eine weiche Messingbürste verwendet werden. Kommt es mit der Zeit zu Beschädigungen und Absplitterungen der Chrombeschichtung sollte der Grillrost möglichst ausgetauscht werden, da der Rostschutz nicht mehr vollumfänglich gegeben ist. Aufgrund der Materialeigenschaften und Bauweise verchromter Grillroste fällt das beliebte Branding dezenter aus als bei einem Gusseisenrost.


Vorteile:

  • Günstiger Preis: Der klare Vorteil von verchromten Rosten ist der Preis. Aus diesem Grund sind die meisten Grillroste in Grills aus diesem Material.

Nachteile:

  • Nicht rostfrei: Zu Beginn ist der verchromte Grillrost rostfrei. Nach einem kleinen Kratzer oder sobald etwas vom Grillrost absplittert ist das allerdings vorbei. Die schützende Schicht ist dann weg und der komplette Grillrost beginnt sehr schnell zu rosten und kann nach kurzer Zeit nicht mehr verwendet werden. Selbst bei dreifach Verchromten dauert dies nicht wesentlich länger.
  • Gesundheitsschädlich: Verchromte Grillroste sind mit einer Nickelschicht überzogen, die vor Korrosion schützen soll. Diese ist aber im Gegensatz zu Edelstahl nicht fest mit dem Material verbunden, sondern löst sich permanent heraus und kann somit in die Lebensmittel übergehen. Auch das Land Niedersachen rät von verchromten Gegenständen ab.
  • Schwierigere Handhabung: Wenn die Schutzschicht des verchromten Grillrostes zerstört wird, beginnt das Rosten des Grillrostes. Das bedeutet, dass selbst der kleinste Kratzer zu Rost führen kann. Dies erschwert den Umgang mit dem verchromten Grillrost.
  • Allergie: Laut dem Land Niedersachsen sind 5 bis 10 % der Bevölkerung gegenüber Nickel sensibilisiert. Eine allergische Reaktion kann daher nach Hautkontakt oder durch den Verzehr von nickelhaltigem Grillgut erfolgen.
  • Mühsame Reinigung: Das Material wird sehr schnell spröde und verschiedene Stoffe können sich sehr gut mit dem Grillrost verbinden. Dies erschwert die Reinigung enorm und nach einiger Zeit wird es fast unmöglich den Rost wieder sauber zu bekommen.
  • Komplizierte Reinigungsmaterialien: Je nach Art der Verschmutzung erfordert ein verchromter Grillrost sehr viel Feingefühl. Während Edelstahl mit fast jedem Putzmittel gereinigt werden darf, muss bei verchromten Grillrosten auf mehrere Dinge geachtet werden, um die Schutzschicht nicht zu beschädigen.
  • Branding: Verchromte Roste haben meist nur sehr dünne Stäbe. Dadurch hält sich die Hitze nur sehr schlecht und der Griller vermisst daher das Branding auf dem Fleisch.

H

Hähnchenfleisch

Hähnchenfleisch ist fettarm und besonders geeignet für den Grill, denn es ist meist in wenigen Minuten durchgegart. Um das Austrocknen des Fleisches zu vermeiden, sollten Sie beim Grillen von Hähnchen den Rost so hoch wie möglich hängen. Hähnchenfleisch lässt sich zudem sehr gut marinieren. Filets und Schenkel vom Hähnchen schmecken hervorragend vom Rost. Aber auch ein ganzes Hähnchen eignet sich mit dem richtigen Zubehör für die Zubereitung auf dem Grill.

Holzbackofen

Ein Holzbackofen im Garten ist perfekt für Pizza, Brote und andere Dinge zum Backen. Oftmals werden Holzbacköfen auch zum heiß räuchern von z. B. dem in Franken sogenannten „Heislafleisch“ verwendet.

Holy Trinity

Damit ist die „Dreifaltigkeit“, die hohe Kunst des Grillens gemeint. Die optimale Zubereitung von Beef Brisket, Pulled Pork und Spare Ribs auf dem Grill.

Holzkohle

Holzkohle zeichnet sich durch eine kurze Anzündzeit von 15 bis 20 Minuten aus. Weiter sorgt Holzkohle für das klassische Grillaroma und liefert beim Abbrennen eine große Hitzeentwicklung. Gegenüber Briketts bietet die Holzkohle jedoch eine deutlich kürzere Brenndauer und eine ungleichmäßigere Temperaturabgabe. Holzkohle eignet sich daher besonders für das schnelle, direkte Grillen in einer kleineren Grillrunde mit weniger Grillgut.

Anzündmethoden (pdf)

Holzkohlegrill

Der Holzkohlegrill ist der Klassiker unter den Grills! Er erzeugt ein einzigartiges Aroma und einen rauchigen Geschmack, so wie man sich das beim Grillen wünscht. Allerdings ist die Handhabung wesentlich aufwendiger als etwa bei einem Gas- oder Elektrogrill. Die Kohle muss erst einmal mit Grillanzünder, Heißluftföhn etc. auf die richtige Grilltemperatur gebracht werden. Das kostet Zeit und erzeugt mitunter einiges an Rauch. Auch die Temperatur ist schwer zu kontrollieren, und die Holzkohle hält sich nicht an einen Plan. Wer sich aber richtiges Grillfeeling und den unverwechselbaren Geschmack von Grillfleisch wünscht, ist hier richtig beraten! Zur Auswahl stehen simple Einfachgrills bis hin zu Luxusgrills für mehrere hundert Euro. Es gibt Kugelgrills für direktes und indirektes Grillen, Schwenkgrills mit großer Fläche und mehr. Am besten sind Grills aus Edelstahl oder Gusseisen, die unempfindlich gegen Rost sind und auch nach der ersten Grillsaison noch gut aussehen.


Besonders geeignet für:
Klassisches Grillgut, Gemüse und Fisch.

Holzplanke

Ein Holzbrettchen als Unterlage des Grillguts auf dem Rost, ob Fisch, Fleisch oder Gemüse, erzeugt durch das Verkohlen des Holzes tolle Aromen und das Gegrillte bleibt saftig und zart. Ähnlich wie bei dem Räuchern.

Hot Spot

Dies sind die heißesten Stellen auf dem Grill. Sie werden z. B. für das „Black and Blue“ Steak oder zum schnellen und direkten Grillen genutzt.

Hybridgrill

Ist ein Grillgerät, das sowohl das Grillen mit Holzkohle, als auch mit Gas ermöglicht.

Hygiene beim Grillen

Vor dem Grillen: Achten Sie stets auf hygienische Zustände beim Umgang mit Fleisch, Fisch und Geflügel. Waschen Sie sich zunächst gründlich die Hände, bevor Sie das Grillgut anfassen. Nehmen Sie für das Grillgut andere Messer und Schneidbretter als für Speisen die roh gegessen werden. Der richtige Umgang mit frischen Fleischwaren beginnt sogar schon beim Einkauf. Für den Weg vom Einkauf nach Hause empfiehlt sich eine Kühlbox um die durchgängige Kühlung zu gewährleisten.


Während des Grillens: Beim Grillen von Fleisch, Fisch sowie Geflügel über schwelender Holzkohle können gesundheitlich bedenkliche Stoffe entstehen, die dann darauf verbleiben und mit ihnen verzehrt werden. Sie entstehen immer dann, wenn Fett aus dem Fleisch oder Öl aus der Marinade in die Glut oder auf die Gasbrenner tropfen und verbrennen. Als Fettauffang können spezielle Auffangschalen aus Aluminium oder emailliertem Stahlblech dienen. Verwenden Sie saubere Zangen. Es empfiehlt sich, für rohes sowie gegrilltes Fleisch, jeweils eine andere Zange zu verwenden, um Krankheiten zu vermeiden. Dies gilt auch für den Teller oder anderes Grillzubehör, auf dem vorher das rohe Fleisch transportiert wurde.


Nach dem Grillen: Bei verchromten-, emaillierten- und Edelstahl-Grillrosten wird der Grill direkt nach dem Grillen richtig ausgebrannt, um Speise und Fettreste zu entfernen. Gusseisen-Grillroste dagegen sollten nicht nach dem Grillen sondern erst vor dem nächsten Grillen abgebrannt werden, damit es vor Rost geschützt ist. Weitere Tipps und Tricks zur richtigen Grillreinigung entnehmen Sie bitte aus dem Informationsmaterial zum Thema „Grillreinigung und Winterlagerung“.

Sicherheit beim Grillen (pdf)

I

Indirektes Grillen

Beim indirekten Grillen wird das Grillgut nicht direkt über die Kohle oder den Gasbrenner gelegt.


Stattdessen wird beim Holzkohlegrill die Kohle an beiden Seiten des Grills verteilt. Beim Gasgrill werden auf einer Seite des Grills einfach ein oder mehrere Brenner (je nach Grill) ausgeschaltet. Bei Gasgrills mit drei Brennern, wird der mittlere ausgeschaltet.


Nach Möglichkeit sollte man hierfür einen Grill mit Deckel (Kugelgrill oder Gasgrill) verwenden. Zusätzlich benötigt man eine mit Wasser gefüllte Tropfschale.


Unter das Grillgut wird die Tropfschale (gefüllt mit Wasser) gestellt. So wird verhindert, dass das Fett des Grillguts direkt in die Glut tropft. Zudem wird so eine gewisse Luftfeuchtigkeit im Grill erzeugt.


Diese Methode ist besonders geeignet für großes Grillgut, was eine lange Garzeit hat z. B. Hähnchen, Braten oder Rippchen.


Vorteile:

  • Das Grillgut wird schonend und stressfrei von allen Seiten gegart und kann nicht so schnell verbrennen oder austrocknen.
  • Es ist gesünder, da das Fett nicht in die Glut tropfen kann.
  • Der Geschmack der Holzkohle wird intensiver aufgenommen.
Grillmethoden (pdf)

K

Kamado

Der Kamado (oft als „Ei“ bezeichnet) ist ein eierförmiger Keramikgrill. Häufig findet er auch als Smoker Verwendung, da seine massive Keramikschicht sehr hohe Temperaturen von bis zu 400 °C über lange Zeit halten kann. Zum einen wird weniger Kohle benötigt und zum anderen lässt sich in dem Kamado auch ideal backen, wie Pizza oder Brot.

Keramikgrill

Der Alleskönner! Perfekt zum direkten Grillen, indirekten Grillen, Backen, Smoken und Grillen bei Niedrig-temperatur. Durch die Keramik hält die Hitzespeicherung so lange wie bei keinem anderen Grill. Es kann bei niedrigen und hohen Temperaturen über viele Stunden gegrillt werden, ohne dass nachgeschürt werden muss. Die Keramik speichert die Hitze über einen enorm langen Zeitraum. Seit mehr als 3000 Jahren werden Keramiköfen dazu benutzt, um zu garen, zu grillen und zu räuchern.


Besonders geeignet für:
Gebackenes vom Schamottstein, z. B. Flammkuchen und Brot, Geräuchertes, Kurzgegrilltes, z. B. Grillspieße. Bei geschlossenem Deckel auch für z. B. Kuchen im Glas.

Kerntemperatur

Anhand der Kerntemperatur, der Temperatur des Fleischesinneren, bestimmt sich der Garzustand des Fleischstückes und lässt sich grob in raw, medium und well done einteilen. Je nach Geschmack ist dies also das wichtigste Kriterium der Fleischzubereitung.


Dazu benötigt man ein Grillthermometer der verschiedenen Fleisch- und Fischstücke!

Kokos-Briketts

Kokos-Briketts zeichnen sich, im Vergleich zu herkömmlichen Holzkohle-Briketts, durch eine nochmals längere Brenndauer von bis zu 8 Stunden aus. Weiter liefern Kokos-Briketts eine hohe und konstante Temperaturabgabe. Gegenüber Holzkohle fällt auch hier die Anzündzeit der Kokos-Briketts in etwa doppelt so lange aus. Kokos-Briketts verbrennen besonders raucharm und hinterlassen weniger Asche als Holzkohle- und Briketts. Kokos-Briketts eignen sich somit überall dort, wo Rauch und Ruß unerwünscht sind. Mit Kokosbriketts kann sowohl direkt als auch indirekt gegrillt werden. Desweiteren eignen sich Kokos-Briketts ideal für sogenannte „Long Jobs“. Kokoskohle ist außerdem die umweltfreundliche Alternative. Sie ist eigentlich ein Abfallprodukt, da sie aus den in der Kokosproduktion übrig bleibenden Kokosschalen gepresst wird. Kein einziger Baum wird für Kokoskohle gefällt.

Anzündmethoden (pdf)

Kokoskohle

Die umweltfreundliche Alternative zu Holzkohle. Aus den Schalen der Kokosnuss hergestellt, mit der Eigenschaft weniger Rauch und keine Flammen zu bilden, somit weniger Geruch. Die Kohle hat eine sehr hohe Brenndauer.

Kontaktgrill

Der Kontaktgrill ist eine tolle Alternative zu gewöhnlichen Grills! Er kann auf dem Balkon oder auch in der Küche genutzt werden und ist sehr praktisch. Er wird kurz aufgeheizt, erzeugt recht hohe Temperaturen und ist schnell einsatzbereit. Mit einem hochwertigen Kontaktgrill wird das Grillgut außen gleichmäßig geröstet und bleibt innen saftig. Das lästige Wenden entfällt auch, weil das Fleisch zwischen Metallplatten platziert und so von oben und unten gleichzeitig geröstet wird. Allerdings ist auch hier ein Stromanschluss nötig und die klassischen Raucharomen stellen sich nicht ein. Die meisten Kontaktgrills sind eher klein und nicht für das Grillen für viele Personen ausgelegt, aber für zwei perfekt.


Besonders geeignet für:
Klassisches Grillgut, Sandwiches, Gemüse oder Fisch, sogar Fladenbrot.

Kugelgrill

Der Kugelgrill ist einer der gängigsten Grills und durch seinen Deckel ideal, um schonend und schnell zu grillen. Je nach Größe hat man die Möglichkeit, eine direkte und indirekte Grillzone einzurichten, was das Grillen im Kugelgrill stark vereinfacht.

Besonders geeignet für:
Direktgegrilltes, z. B. Grillgemüse, Indirektgegrilltes, z. B. großes Gemüse oder Pizza. Bei geschlossenem Deckel können z. B. Muffins in der Silikonbackform darauf gebacken werden.

L

Long Job

Als Long Job wird eine besonders lange Grillzubereitung bezeichnet, die z. B. bei Pulled Pork auf einem Smoker mit einem Minion Ring Anwendung findet.

Low 'n' slow

Hinter low (niedrig) und slow (langsam) verbirgt sich der eigentliche Unterschied zwischen dem klassischen Grillen und der Barbecue-Leidenschaft. Beim Barbecue muss man viel Ausdauer und Geduld mit sich bringen, da das Fleisch bei niedriger Temperatur langsam gegart wird.

M

magnetische Grillzubehörhalter

Zum Schutz Ihres Grills vor den äußerlichen Wetterbedingungen und Verschmutzungen gehört die Abdeckhaube eigentlich schon zum Pflichtzubehör.


Durch magnetische Zubehörhalter kann das Grillequipment individuell am Grill angebracht werden. So ist das Zubehör jederzeit griffbereit.


Auch optisch sind die Stahlhalter mit einer modernen Shiny-Black-Beschichtung versehen und garantieren sicheren Halt durch jeweils zwei oder vier starke Magneten. Die Magnete verfügen zusätzlich über eine oberflächenschonende Silikonummantelung.


Folgende Zubehörhalter sind erhältlich:

  • Küchenrollenhalter
  • Halter für Grillbesteck und Handtücher
  • Flaschenhalter
  • Abfallbehälter
  • Halter für Roste, Platten und Pizzasteine

Marinierspritze

Man bringt die Flüssigkeit über eine Kanüle ins Fleisch. Allerdings sind Marinierspritzen viel größer und robuster um die Flüssigkeiten, mit entsprechend großem Druck, tief ins Grillgut zu spritzen/injizieren. Das sorgt für ein saftiges und gewürztes Fleisch, welches beim Grillen nicht austrocknet.

Medium

Die wohl beliebteste Garstufe des Fleisches. Dabei wird die braune Kruste intensiver, doch das Fleischinnere behält bei „Medium“ noch die rote Farbe und die Saftigkeit. Insgesamt wird das Stück fester.

Medium-Rare

Für „Medium rare“ liegt das Fleisch etwas länger auf dem Grill, wodurch die äußere Bräunung etwas kräftiger aber auch im Inneren noch rosa/rot und schön saftig ist.

Medium-Well

Das Rot der inneren Fleischfarbe schwindet und nur noch ein leicht rosafarbener Kern bleibt. Somit ist es fast durch gegrillt und die Kruste ist inzwischen kräftig braun.

Mop

Mit Mop bezeichnet man einen Pinsel, der aussieht wie ein Wischmopp. Dadurch eignet er sich sehr gut zum Bestreichen des Grillguts mit einer Marinade, wodurch diese Tätigkeit auch als „moppen“ bezeichnet wird. Eine MOP Sauce (auch Glaze genannt) ist eine Sauce, die man auf das Grillgut pinselt.

Minion Ring Methode

Der sogenannte Minion Ring ist eine Variante der ringförmigen Grillmethode.


Die Kohle wird hier gleichförmig in einem zu 3/4 geschlossenem Kreis angeordnet und an einem Ende mit glühender Kohle gezündet. Der Ring kann so nach und nach durchglühen.


Bei gleichförmiger Anordnung und hoher Qualität der Kohlen bleibt die Temperatur über die gesamte Brenndauer konstant. Die Brenndauer beträgt je nach Grill und verwendeter Kohle bis zu 20 Stunden.


Die Methode eignet sich daher besonders gut für Spare Ribs, Brisket oder Pulled Pork.

Übersicht Grillmethoden (pdf)

P

Patina

Als Patina bezeichnet man die Schutzschicht für den Grill, die durch das Einbrennen entsteht und die ihn vor Korrosion schützt. Gleichzeitig bietet sie eine weniger haftende Oberfläche für das Grillgut.

Patty

Als Patty wird das rund geformte Fleisch für einen Burger bezeichnet.

Plateauphase

Unter der Plateauphase bezeichnet man die Zeitspanne bei der die Kerntemperatur des Fleischstückes nicht ansteigt. Dies erreicht man bei ca. 70 °C und dem Niedrigtemperaturgrillen über lange Zeit, wie bei einem Long Job Grillen. Dabei kann es passieren, dass manchmal sogar die Kerntemperatur des Fleischstückes etwas sinkt.

Pulled Pork

Als Pulled Pork wird zart gegrilltes und dann z. B. mit einer Bear Claw zerrupftes Schweinefleisch bezeichnet. Es wird entweder ein Schweinenacken oder eine –schulter über viele Stunden bei ca. 110 °C, meist in geschlossenen Holzkohlegrills oder auf in einem Smoker, gegart. Die Kerntemperatur sollte 90-95 °C erreichen. Nach dem Long Job Grillen ist das Fleisch so zart, dass es fast von alleine zerfällt.

Putenbrust

Die Putenbrust ist besonders fettarm und eiweißreich. Durch eine Marinade auf Ölbasis verhindern sie, dass das Fleisch austrocknet. Aber auch als Spieß mit verschiedenem Gemüse ist Putenbrust vom Grill ein Genuss. Für alle, die es deftig mögen: Das Mittelstück der Putenkeule samt Haut ist zwar deutlich fetter als die Putenbrust, dafür aber besonders lecker.

Q

Quarterpounder

Ein Quarterpounder ist ein sogenannter Viertelpfünder (ca. 125 Gramm) und stellt die ideale Standard-Fleischmenge für einen Hamburger dar.

R

Rare / Bleu / Raw

Bei dieser Garstufe wird das Fleisch lediglich kurz angebraten. Dadurch entsteht außen eine dünne und angebräunte Kruste, wobei das Fleischinnere noch komplett roh und saftig, dunkel rot ist.

Räuchern - Heißräuchern

Die Temperatur beim Heißräuchern beträgt 60 bis 90 °C. Der Räucherofen wird hier mit Buchenholz aufgeheizt. Durch die hohen Temperaturen verfestigen Stoffe aus dem Rauch die Oberfläche des Räucherguts. Dadurch ist es gegen äußere Organismen geschützt. Zusätzlich wird das Gut bei dieser Räuchervariante gegart.


Das Heißräuchern ist empfehlenswert für Räuchergut, welches nach dem Räuchern direkt verzehrt werden soll, wie zum Beispiel Aal, Makrele oder Würstchen.

Grillmethoden (pdf)

Räuchern - Kalträuchern

Der Rauch entsteht in diesem Fall durch verglimmendes Sägemehl und hat eine max. Temperatur von 25 °C. Das Räuchergut wird also nicht gegart.


Diese Variante wird in der Regel genutzt, um das Räuchergut länger haltbar zu machen oder einen aromatischen Geschmack zu erzielen z. B. Schinken, Lachs, Putenbrust oder Käse.

Grillmethoden (pdf)

Räuchern - Warmräuchern

Beim Warmräuchern liegt die Temperatur generell zwischen 25 und 60 °C. Der Rauch wird durch Hartholz, welches mit Sägemehl vermischt wird, erzeugt. Das Räuchergut wird nicht nur geräuchert, sondern auch gegart.


Durch das Warmräuchern entwickelt sich die beliebte Würze. Zudem wird das Räuchergut dadurch unglaublich zart z. B. Schweinebauch oder Leberwurst.

Grillmethoden (pdf)

Räucherchips

Kleine Holzstücke, die entweder auf die Glut oder in Räucherchips-Boxen über den Brennern des Gasgrills gelegt werden. Beim Verbrennen zieht der Rauch ins Grillgut ein und sorgt für einen Räucher-Geschmack.

Raw / Rare / Bleu

Bei dieser Garstufe wird das Fleisch lediglich kurz angebraten. Dadurch entsteht außen eine dünne und angebräunte Kruste, wobei das Fleischinnere noch komplett roh und saftig, dunkel rot ist.

Reinigung Grill

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen. Da keiner schmutziges Grillgut essen möchte, ist eine gründliche Reinigung wichtig und sie beginnt direkt nachdem das letzte Grillgut fertig gegrillt wurde.


Wie soll ich meinen Mr.GARDENER Grill reinigen?

Bei verchromten-, emaillierten- und Edelstahl-Grillrosten wird der Grill direkt nach dem Grillen richtig ausgebrannt. Heizen Sie den Grill bei geschlossenem Deckel nach dem Grillen nochmal voll auf. Durch diese sehr effektive Methode verbrennen Speise- und Fettreste im Grill. Wenn kein sichtbarer Rauch mehr austritt, sind Sie fertig. Anschließend können Sie vorsichtig alle Reste und Verunreinigungen mit einer Grillbürste abbürsten. Es sollten keine üblichen Drahtbürsten genutzt werden, da deren Borsten zu hart sind und zu Beschädigungen des Rostes führen könnten.


Unser Tipp:
Das abgekühlte Grillrost (außer bei Gusseisen) über Nacht auf den Rasen legen oder in feuchtes Zeitungspapier einwickeln und am nächsten Tag lässt es sich einfacher reinigen.


Wie pflege ich den übrigen Grill?

Eine pauschale Aussage zum Reinigungsintervall (nach jedem 5 Grillen oder monatlich) kann nicht getroffen werden, da es u.a. abhängig von der Grillhäufigkeit, der Menge und Art des Grillguts und des Standortes ist.


Unsere Tipps:

  • Der Grill sollte aber regelmäßig mit einem Schwamm und warmer Seifenlauge gereinigt werden, um die üblichen Verschmutzungen und Verkrustungen zu entfernen.
  • Die Ascheauffangschale sollte auch häufiger geleert werden, da Asche mit Wasser reagiert und zu Beschädigungen führen könnte.
  • Nicht zu vergessen die Fettauffangwannen zu leeren und reinigen, um Fettbrände zu vermeiden.
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Reinigung Grillrost

Gusseisen-Grillroste sollten nicht nach dem Grillen sondern erst vor dem nächsten Grillen abgebrannt werden. Die Roste sind so durch die Patina aus Hitze und Fett vor Rost geschützt. Durch das Ausbrennen (über 260 °C) vor dem Gebrauch werden alle Keime abgetötet, anschließend die übrigen Verunreinigungen mit einem Tuch und warmem Wasser abwischen. Nicht mit Seifenwasser, da sonst die schützende Patina verloren geht. Erst am Saisonende werden auch Gusseisen-Grillroste direkt nach dem Grillen abgebrannt.


Wie und warum sollten Gusseisen-Grillroste eingebrannt werden?
Die Gusseisen-Grillroste und Platten müssen eingebrannt werden, um eine Patina als Schutzschicht gegen Rostbildung und eine Antihaftoberfläche herzustellen.


Für das Einbrennen sind mehrere Schritte nötig:


  1. Den Rost mit warmer Seifenlauge grundreinigen und trockenwischen.
  2. Anschließend komplett mit gutem und hitzebeständigem Öl oder Fett einstreichen.
  3. Nun kann der Rost auf dem Grill erhitzt werden und das Öl/Fett brennt sich ein.
  4. Das Einbrennen gilt auch für gusseiserne Zubehörteile z. B. den Mr.GARDENER Guss-Wok-Einleger.

Unser Tipp:
Sobald das Rost oder die Platten anfangen zu qualmen, werden Sie vom Grill genommen, abgewischt und die Schritte 2-3 noch 2 mal wiederholt.

Grillreinigung (pdf)

Rindfleisch

Ob ein Filet, Entrecote, Rumpsteak oder T-Bone-Steak - Rindfleisch eignet sich ganz besonders gut zum Grillen. Nach dem Grillen über der heißen Kohle sollten Sie dem Fleisch in jeden Fall noch eine Ruhepause gönnen. So bleibt der Saft im Fleisch, was einen besonderen Genuss verspricht.

Ring of Fire

Häufig spricht man hier auch vom sogenannten „Ring of Fire“. Bei dieser Grillmethode wird die Grillkohle am Rand des Grills ringsum aufgebaut. Der Kohlering sorgt für eine optimale Hitzezirkulation.


Vorteil:
Gerade beim Grillen von Pizza sorgt die ringförmige direkte Hitze für einen knusprigen Rand.

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Rost auf Rost

Warum kann es bei Grillrosten aus Gusseisen zur Rostbildung kommen?
Die Roste sind sehr offenporig und nehmen daher die Feuchtigkeit sehr gut an. Um so wichtiger ist die richtige Pflege.


Was kann ich bei rostigen Gusseisen-Grillrosten machen?
Die Roste mit Stahlwolle vollständig abschleifen, anschließend abwaschen, abtrocknen und neu einbrennen.

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Rost-in-Rost System

Durch das vielfältige Rost-in-Rost System kann der Gebrauch der Mr.GARDENER Grillgeräte individuell erweitert werden, von der Vorspeise bis hin zum Dessert.


Hauptbestandteil ist das entsprechende Grillrost. Denn der runde Grillrost-Einsatz in der Mitte kann herausgenommen und je nach Bedarf durch unterschiedliche Einleger ersetzt werden. Das Rost-in-Rost System sorgt für vielseitige Abwechslung beim Grillen.


Folgende Einleger sind erhältlich:

  • Guss-Wok-Einleger
  • Guss-Pfanne-Einleger
  • Guss-Grillrost-Einleger
  • Pizzastein-Einleger
  • Dutch-Oven-Einleger
  • Hähnchen-Guss-Einleger
  • Gebäck-Einleger
  • Gemüsekorb-Einleger
  • Waffel-Einleger

Rub

Unter einer Rub versteht man eine Gewürzmischung, mit der das Fleisch einreibt ‚rubbt‘ und die Aromen über mehrere Stunden in das Fleischstück einziehen. Dies geht auch mit einer trockenen Gewürzmischung.

Rückwärtsgrillen

Beim Rückwärtsgrillen wird das Fleisch nicht erst scharf angebraten und dann langsam durchgegart. Sondern eben rückwärts: Erst langsam auf Kerntemperatur erhitzt und dann scharf angebraten, um eine gleichmäßige Kruste zu schaffen.

S

Schweinefleisch

Schweinefleisch gehört zu den Klassikern auf dem Grillrost, denn das Schwein liefert die Bestandteile für Thüringer und Nürnberger Bratwürste. Aber auch Bauchfleisch und Nackensteaks sind ein sehr beliebtes Grillgut. Steaks vom Schwein eignen sich besonders gut zum Marinieren und durch ihre Marmorierung vertragen Schweine-Steaks auch starke Hitze, ohne auszutrocknen. Schweinefleisch hat nicht so einen starken Eigengeschmack wie zum Beispiel Rindfleisch, daher lässt es sich gut mit anderen Speisen kombinieren.

Schwenkgrill

Ein Dreibein hält einen, an Ketten gebundenen, runden Rost. Darauf wird das Grillgut langsam und unter gleichmäßigem Schwenken über der offenen Flamme gegrillt.

Sear Station

Die Sear Station bezeichnet einen weiteren Brenner wodurch man die Hitze weiter erhöhen kann. Dies eignet sich optimal für das scharfe Anbrennen wie bei dem Rückwärtsgrillen.

Sicherheit beim Grillen - allgemein

Generell gilt:

  • Nur draußen im Freien grillen. Niemals in geschlossenen Räumen, der Garage oder anderen Orten, die keine ausreichende Sauerstoffzufuhr gewährleisten können.
  • Positionieren Sie den Grill im Freien am besten weit entfernt von leicht brennbaren Elementen, wie zum Beispiel Hecken, Bäumen oder Zäunen. Auch über dem Grill sollten sich keine leicht brennbaren Gegenstände befinden, wie zum Beispiel ein Sonnenschirm oder eine Markise.
  • Lesen Sie unbedingt die Bedienungsanleitung des Grills und befolgen Sie die spezifischen Anweisungen zu Aufbau, Anwendung und sicherem Umgang.
  • Stellen Sie vor dem Grillen immer fest, ob der Grill auf einem festen Untergrund steht und nicht umkippen kann.
  • Benutzen Sie immer hitzebeständige Handschuhe für das Anzünden des Grills und tragen Sie beim Grillen keine Kleidung aus Kunststofffaser. Am besten schützen Sie sich mit einer Grillschürze.
  • Verwenden Sie am besten Mr. Gardener Grillzubehör wie Gabeln, Zangen oder Wender um Verbrennungen und Fettspritzer beim Grillen zu vermeiden.
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Sicherheit beim Grillen - mit Gas

Technisch gesehen sind Gasgrills komplexer als Holzkohlegrills, weshalb hier auch mehr schiefgehen kann.


Hinweise:

  • Entzünden Sie den Gasgrill nur bei geöffnetem Deckel. Bei einem geschlossenen Deckel kann das Gas nicht entweichen, was zu einer Verpuffung führen kann.
  • Sollte sich einmal ein Brand bei dem Gasgrill bilden, ist es wichtig, diesen nicht mit Wasser zu löschen. Dies kann den Brand noch weiter entfachen und zu einer Stichflammenbildung führen. Die Brenner sollten herunter gedreht und das Grillgut evtl. bis zum erlöschen des Brands vom Grill entfernt werden.
  • Drehen Sie nach dem Gebrauch des Gasgrills unbedingt sämtliche Gashähne handfest zu, um ausströmendes Gas zu verhindern.
  • Lagern Sie Gasflaschen niemals in der Sonne, sondern möglichst in einer Umgebung die eine sachgerechte Lagerung zulässt.
  • Prüfen Sie die Gasschläuche regelmäßig auf mögliche Risse, Löcher oder auf korrodiertes Material, besonders wenn Sie die Gasflasche wechseln. Tauschen Sie auch regelmäßig die Gasschläuche aus, um einer Materialermüdung vorzubeugen.
  • Beim Transport von Gasgrills sollte die Gasflasche vorher immer entfernt werden.
Sicherheit beim Grillen (pdf)

Sicherheit beim Grillen - mit Holzkohle

Das Anzünden von Holzkohlegrills dauert üblicher Weise länger und erfordert häufig etwas Geduld, weshalb auch hier folgende Hinweise unbedingt zu beachten sind:


  • Für die sichere Handhabung ist ein guter Grillhandschuh zu empfehlen. Dieser hält die Wärme fern und schützt vor ungewollten Verbrennungen der Hände.
  • Wenn einmal ein Fettbrand entsteht, sollte dieser nie mit Wasser gelöscht werden. Hier einfach den Deckel und die Lüftungsschieber schließen, so wird die Sauerstoffzufuhr unterbrochen und der Fettbrand kann erstickt werden.
  • Verwenden Sie stets nur handelsübliche Grillanzünder, keinesfalls „Brandbeschleuniger“ wie Benzin oder Spiritus. Die Flüssigkeiten verdampfen ab einer Temperatur von 20 Grad zunehmend schnell und können sich beim Anzünden des Grills blitzartig entzünden.
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Sicherheit beim Grillen in Anwesenheit von Kindern

Steigen die Temperaturen, beginnt auch für viele Familien die Grillsaison. Leider steigt damit auch die Verletzungsgefahr für die Kleinsten. Mit den unten aufgeführten Hinweisen beugen Sie Gefahren vor.


Um Unfälle zu vermeiden, lassen Sie spielende Kinder sowie Haustiere nie unbeaufsichtigt beim Grillen und sorgen Sie immer für einen angemessenen Sicherheitsabstand.


Achten Sie darauf, dass Kinder keinen Zugriff zu Grillanzündern, Gasflaschen, Feuerzeugen oder anderen gefährlichen Brennstoffen und Anzündern haben.


Klären Sie Kinder über die Gefahren von Feuer, Gas und offenen Feuerstellen auf und machen sie mit dem Umgang eines Grills vertraut.


Häufig wollen Kinder auch Tätigkeiten der Erwachsenen übernehmen, helfen und sich aktiv beim Grillen beteiligen. Beziehen Sie die Kinder an geeigneten Stellen mit ein, – aber niemals unbeaufsichtigt und ohne Schutz!

Sicherheit beim Grillen (pdf)

Smoken

Beim Smoken liegt das Grillgut nicht direkt über der Hitzequelle. Die Glut wird hier in einer danebenliegenden Feuerbox platziert. Der heiße Rauch aromatisiert je nach Holzart das Grillgut unterschiedlich und verleiht ihm das gewisse Etwas.


Das Grillgut wird somit indirekt und schonend gegart, indem es vom heißen Rauch in der Garkammer umströmt wird.


Die Überwachung der Temperatur ist über die gesamte Garzeit ein wichtiger Punkt. Bei Temperaturschwankungen müssen Hitze und Rauch entsprechend angepasst werden.


Die ideale Temperatur liegt beim Smoken zwischen 90 bis 130 °C. Die Garzeit beträgt meist mehrere Stunden.


Immer beliebter wird auch das Niedrigtemperaturgaren mit einem Smoker Grill. Dabei wird bei einer Temperatur von ca. 80 °C gegart. Diese Methode ist mit dem Heißräuchern zu vergleichen.

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Sweet Spot

Der "Sweet Spot" auf dem Grill ist jener Punkt an dem die höchste Temperatur zu finden, und die Wärmeeinwirkung auf das Fleisch am gleichmäßigsten ist. Hat ein Holzkohlegrill reflektierende Wände, kann das den "Sweet Spot" stark ausweiten.

T

Texaskrücke

Als Texaskrücke bezeichnet man eine Methode mit der man die Plateauphase umgehen kann. Man bestreicht das Fleisch mit einer Sauce und wickelt es dann entweder in Back- oder Alufolie ein. Dadurch kann das Fleisch nicht austrockenen und es entsteht eine kürzere Garzeit.

W

Well Done

Sowohl das Fleischäußere ist bei „Well done“ braun, als auch der Kern des Fleischstücks. Das Fleisch ist hierbei komplett durchgegrillt und gibt bei Druck auch nicht mehr Fleischtypisch nach.

Grillfibel (pdf)

Wintereinlagerung

Man bringt die Flüssigkeit über eine Kanüle ins Fleisch. Allerdings sind Marinierspritzen viel größer und robuster um die Flüssigkeiten, mit entsprechend großem Druck, tief ins Grillgut zu spritzen/injizieren. Das sorgt für ein saftiges und gewürztes Fleisch, welches beim Grillen nicht austrocknet.

Grillreinigung (pdf)

Wood Chips

Mit Wood Chips bezeichnet man Holzspäne, die beim indirekten Grillen einen rauchigen Geschmack erzeugen. Diese sollten beim Grillen in der ersten Zeit kurz nach dem Auflegen des Fleisches auf die Kohle gelegt werden, da später die Poren des Fleisches bereits verschlossen sind und es den Rauch nicht mehr gut aufnehmen kann.

Y

Yakitori

Dies sind üblicherweise Hähnchenspieße die mit einer süß-würzigen Soja-Honig-Sauce (die Tare) bestrichen werden und in der Regel über einem Holzkohlefeuer zubereitet werden. Inzwischen werden aber auch andere Lebensmittel wie Fisch, Meeresfrüchte oder vegetarisches Grillgut auf diese Weise zubereitet.

Z

Zubehör

Anzündkamin: Briketts oder Holzkohle können hiermit schnell und einfach zum Glühen gebracht werden.


Fischhalter: Lässt den Fisch auf dem Grill stehen, ist aber auch praktisch zum Räuchern.


Gemüsekorb: Korb (quadratisch oder rund) mit Löchern. Darin lässt sich Gemüse, aber auch Fleisch, direkt grillen.


Grillhandschuh: Zum Schutz der Hand ist ein Handschuh aus Leder beim Grillen oder feuerfestem Textil sehr zu empfehlen.


Grillkorb: Kleines Grillgut kann schnell und unkompliziert gewendet werden – noch praktischer mit Griff!


Grillplatte: Wenn auf dem Grill etwas gebraten werden soll, ist eine Grillplatte perfekt. Es gibt sie meist mit einer glatten und einer geriffelten Seite.


Grillschalen: Darin kann empfindliches Grillgut indirekt gegrillt werden. Außerdem können sie als Tropfschalen verwendet werden. Beim direkten Grillen verhindert eine Grillschale, dass Fleischsaft oder Öl in die Glut tropfen und möglicherweise schädliche Stoffe entstehen.


Grillthermometer: Um die Kerntemperatur zu bestimmen, ist ein Grillthermometer unverzichtbar.


Grillzange: Eine solide Zange zum Wenden von Grillgut.


Holzkohlekörbe: Um indirekt grillen zu können, sind Holzkohlekörbe eine praktische Anschaffung. Sie werden mit den glühenden Kohlen oder Briketts befüllt und an der richtigen Stelle im Grill platziert. So lässt sich die Position der direkten Hitze leicht verschieben.


Kohlezange: Zum Nachlegen von Kohlen, Briketts oder Holz. So macht man sich nicht schmutzig und bleibt in sicherer Entfernung zum Feuer.


Pizzastein: Pizza gelingt bei hoher Hitze am besten, deshalb ist Pizza auf dem Grill mit einem Pizzastein aus Schamott einfach perfekt.


Pökelspritze: Um Marinaden oder Salzlaken ins Fleisch zu spritzen.


Räucherbox: Mit Räuchermaterial gefüllt, aromatisiert sie das Grillgut. Sie sollte aus Edelstahl oder Gusseisen bestehen.


Räucherschale: Genauso wie die Räucherbox zum Aromatisieren von Grillgut, allerdings wird sie direkt auf die Glut platziert.


Spieße: Aus Holz oder Metall, Holzspieße am besten vor Benutzung etwa 2 Stunden in Wasser einweichen.