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Richtig tackern leicht gemacht

Wenn es das schnelle und sichere Befestigen von eher leichtem Material geht, dann bietet der Tacker eine sinnvolle Alternative zu Schrauben, Nägeln oder Klebern. In der Polsterei ist dieses Handwerkzeug sogar unverzichtbar. Statt einzelne Nägel mit dem Hammer einzuschlagen oder mühsam Schrauben zu versenken, tackern Sie leichte Materialien wie Folien, Stoffe oder Netze einfach fest. Kraftvolle Geräte können auch ganze Bodendielen oder leichte Holzverschalungen schnell und sicher an ihrem Platz halten. Dazu ist das Tackern hervorragend zur provisorischen Befestigung von Brettern oder Leisten geeignet. So können Sie beispielsweise die Rückwand eines Schrankes mit dem Tacker fixieren und dann in Ruhe endgültig befestigen.

Schritt 1: Das passende Gerät wählen

Für verschiedene Aufgaben stehen unterschiedliche Tacker zur Wahl. Welches Werkzeug Sie wählen, hängt vom geplanten Projekt ab.

  • Handtacker sind ideal für kleinere Arbeiten im Hobbybereich. Mit ihrer Hilfe beziehen Sie Polstermöbel, befestigen Stoffe oder ziehen Leinwand auf einen Rahmen. Auch für andere Bastelarbeiten sind Handtacker perfekte Helfer. Hier sorgt eine gespannte Feder für den nötigen Vortrieb, der die Tackerklammer in den Untergrund treibt.

  • Hammertacker sind nützlich, wenn Sie etwas schnell und nicht sonderlich genau befestigen möchten. Für provisorische Arbeiten, die zeitsparend erledigt werden sollen, ist dieses Werkzeug ideal. Den Hammertacker schlagen Sie wie einen Hammer auf den Untergrund. Der Aufprall löst die Tackerklammer und sorgt für das Versenken im Material. Für empfindliche Untergründe ist der Hammertacker nicht geeignet, denn durch den Aufschlag können Dellen entstehen.

  • Elektro-Tacker sind der Liebling der Heimwerker. Sie versenken die Tackerklammern kraftvoller und erlauben ihnen schnelles und ermüdungsfreies Tackern. Besonders das Spannen von Folien als Dampfsperre erleichtert dieses Werkzeug sehr. Mit einem guten Modell können Sie alle zwei Sekunden tackern. Sie können Tackerklammern in verschiedenen Breiten und Längen in das Gerät einsetzen. So tackern Sie immer passend zu Ihrem Vorhaben. Elektro-Tacker sind sowohl kabelgebunden als auch mit Akku erhältlich. Letztere Variante erlaubt das Arbeiten auch ohne Stromquelle und das lästige Kabel entfällt. Einige Modelle können nicht nur zum Tackern eingesetzt werden, sie arbeiten auch mit Nägeln.

  • Druckluft-Tacker versenken die Tackerklammern noch schneller und noch kraftvoller. Sie bewältigen auch dickeres Material und erlauben das leichte und schnelle Befestigen von Bodendielen und viele andere Arbeiten mehr. Auch hier ist neben den reinen Tackern oft auch das Nageln möglich.
Hier geht's zum Sortiment "Tacker"

Schritt 2: Richtig tackern mit den passenden Klammern

Achten Sie bei Auswahl der Tackerklammern auf die richtige Stärke, Breite und Länge. Die Schenkel der Klammern dürfen nicht länger sein als der Untergrund, in den Sie tackern möchten. Außerdem müssen die Klammern zu Ihrem Gerät passen. Während hochwertige Elektro- und Drucklufttacker oft verschiedene Klammerbreiten und -längen verarbeiten können, sind Sie bei einem Hand- oder Hammertacker oft an eine bestimmte Größe gebunden.

  • Feindrahtklammern sind besonders geeignet für Bastel-, Dekorations- und Polsterarbeiten. Nach dem Versenken sind die feinen Klammern nahezu unsichtbar.
  • Flachdrahtklammern eignen sich besonders für Innenausbau. Mit ihnen tackern Sie auch effektiv und sicher Isoliermaterial fest.
  • Edelstahlklammern sind rostfrei und bestechen durch ihre lange Lebensdauer.
  • Schmalrückenklammern sind ideal für Holzarbeiten aller Art.

Schritt 3: Schutzkleidung anlegen

Tragen Sie beim Tackern immer eine Schutzbrille. Eine versehentlich verschossene Tackerklammer kann von harten Untergründen abprallen und schwere Augenverletzungen verursachen.

Schritt 4: Den Tacker ansetzen

Alle Tacker-Arten, ausgenommen der Hammer- oder Schlagtacker, verfügen über eine Markierung am Tackerfuß. Sie zeigt Ihnen genau, wo Sie die Tackerklammer setzen. Setzen Sie das Gerät auf den Untergrund auf und überprüfen Sie die Position. Noch können Sie korrigieren.

Schritt 5: Den nötigen Druck aufbringen

Halten Sie das Gerät in beiden Händen und pressen Sie es gegen die Unterlage, bevor Sie das Heften auslösen. Die meisten Modelle besitzen zur Sicherung einen Fühler, der das Auslösen nur ermöglicht, wenn Sie beim Tackern genügend Druck ausüben. So sollen „Fehlschüsse“ verhindert werden. Rechnen Sie mit einem deutlichen Rückstoß – schließlich treiben Tacker und Heftgeräte die Klammern mit viel Druck in die Unterlage. Insbesondere Handtacker können heftig zurückschlagen. Nach einigen Versuchen bekommen Sie ein Gefühl für den nötigen Druck.

Schritt 6: Wie tackert man richtig? Die Probe

Bevor Sie richtig tackern, machen Sie eine Heftprobe, um zu sehen, ob die Einstellungen des Geräts richtig sind. Möchten Sie Stoff oder Folie wie eine Dampfsperre tackern, achten Sie darauf, dass die Tackerklammern nicht tief versenkt werden. So vermeiden Sie, dass der Stoff oder die Folie reißen könnte. Legen Sie Stoff am Rand etwa einen Zentimeter nach innen um und tackern in diese doppelte Lage. Der doppelte Stoff ist robuster und gleichzeitig schaffen Sie einen einfachen Saum.

Bei Modellen, die mit Strom oder Druckluft betrieben werden, können Sie die gewünschte Schlagkraft einstellen. Bei der Heftprobe mit Materialresten stellen Sie fest, ob die Einstellungen passen oder angepasst werden müssen.

Schritt 7: Das Gerät sichern

Sobald Sie mit dem Tackern fertig sind oder eine Pause machen, sichern Sie das Gerät. Setzen Sie die Sicherungsklammer ein und trennen Sie einen kabelgebundenen Elektro-Tacker von der Stromversorgung. Bei Druckluftmodellen stellen Sie den Kompressor ab. Zusätzlich betätigen Sie das Sicherheitsventil, um die Druckluft vom Gerät abzulassen. Lassen Sie diese Geräte niemals unbeaufsichtigt in der Nähe von Kindern liegen.

Schritt 8: Tackerklammern entfernen

Ein kleiner Moment der Unaufmerksamkeit genügt – und schon sitzt eine Tackerklammer nicht wie gewünscht. Vielleicht haben Sie das Tackern auch nur zur provisorischen Befestigung genutzt und möchten die Klammern jetzt entfernen. Greifen Sie nicht zu einem Schraubendreher oder einem Messer, um die Klammer aus dem Untergrund zu lösen. Das funktioniert zwar durchaus, doch die Verletzungsgefahr ist dabei erheblich. Außerdem könnten Sie das Material beschädigen. Benutzen Sie einen Klammerheber, um die Tackerklammern herauszuziehen. Mit diesem Werkzeug können Sie unter den Rücken der Klammer fahren und sie gezielt und ohne Mühe entfernen.

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