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Haus einbruchsicher machen: der optimale Einbruchschutz

Die Angst vieler Eigenheimbesitzer vor Einbrechern ist wahrlich nicht unbegründet: Erst 2015 erreichte die Zahl der Wohnungseinbrüche einen neuen Rekordwert. Im Jahr 2015 gab es die meisten Wohnungseinbrüche seit 15 Jahren. In den Medien hört und liest man regelmäßig von regelrechten Raubzügen professioneller Einbrecherbanden. Überdurchschnittlich aktiv waren die Einbrecher 2015 dabei in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und in Hamburg. Eine Alarmanlage oder Überwachungskameras sind zwar keine Garantie dafür, von Einbrechern verschont zu werden, schrecken potenzielle Diebe aber ab. Ein professioneller Einbruchsschutz gibt den Bewohnern zudem ein Gefühl von Sicherheit. Dabei ist ein optimaler Einbruchsschutz eine Kombination verschiedenster Maßnahmen zum Schutz vor Dieben.

Einbruchschutz wirkt

Dass effektive Sicherheitstechnik tatsächlich vor Einbrechern schützen, belegt dieser Erfahrungswert der Polizei: Fast jeder zweite Einbruchsversuch scheitert an mechanischen Maßnahmen zur Einbruchssicherung. Wenn Einbrecher sich nach maximal fünf Minuten keinen Zutritt zum Haus verschaffen konnten, brechen Sie Ihre Tat in der Regel ab. Bevorzugt verschaffen sich Einbrecher über die Balkontür und Fenster einen Zutritt zum Gebäude. Diese lassen sich mit einfachen Werkzeugen innerhalb kürzester Zeit öffnen, wenn sie nicht gesichert sind. In Mehrfamilienhäusern versuchen sich die Täter meistens an der Eingangstür. Grundsätzlich lässt sich ein Wohngebäude zwar nicht zu 100 Prozent einbruchsicher machen, aber einbruchhemmend ausrüsten. Für einen Einbruchsschutz stehen heute die unterschiedlichsten Sicherheitssysteme wie Alarmanlagen, Kameras oder sogar ein TV-Simulator zur Verfügung.

Schützen Sie sich vor Diebstahl:


Haus einbruchsicher machen: Fenster sichern

Haus mit Alarmanlage

Die Fenster und die Balkontür sind die Haupteinstiegsöffnungen für Einbrecher. Aus diesem Grund gehört die Fenstersicherung auch zu den ersten und wichtigsten Maßnahmen, um ein Haus einbruchsicher zu machen. Ein angekipptes Fenster ist für Diebe übrigens wie eine Einladungskarte. Hier genügt oft ein Schraubenzieher, um sich Zutritt zum Haus zu verschaffen. Schließen Sie daher immer die Fenster, wenn Sie das Haus verlassen. Um Fenster abzusichern, sind abschließbare Griffe und Fensterschlösser für die unterschiedlichsten Anwendungen von der Balkontür bis zum Dachfenster erhältlich. Das Fensterschloss kombiniert die Schließfunktion des Fenstergriffes mit einem robusten Schloss.
Ein Stangenschloss für Fenster funktioniert ähnlich wie ein Türschloss: Beim Schließen werden die Riegelstangen ausgefahren und schützen das Fenster mit mehreren Sicherungspunkten. Die Zusatzschlösser für Balkontüren und Fenster lassen sich auch optimal nachrüsten und bieten einen zuverlässigen Schutz vor Einbrechern. Eine sinnvolle Ergänzung zu Fensterschlössern bieten Rollladensicherungen, mit denen ein unbefugtes Hochschieben nicht mehr möglich ist. Auch wenn Fenster mit Mehrfachverglasungen nur noch selten eingeschlagen werden, können Sie Ihre Fensterfront zusätzlich mit einer Einbruchschutzfolie absichern. Diese transparente Folie wird direkt auf das Fenster aufgeklebt, sollte für ein sauberes Ergebnis aber von einem Fachmann montiert werden.

Haustür sichern

Extra Türverriegelung

Neben den Fenstern gehört die Haustür zu den Haupteinstiegsöffnungen von Einbrechern und sollte daher optimal abgesichert werden. Einfache Eingangstüren bieten leider keinen optimalen Schutz vor Einbrechern und lassen sich häufig eintreten oder aufdrücken. Empfehlenswert ist der Einbau von einbruchshemmenden Türelementen: Hier sind Türblatt und Zarge optimal aufeinander abgestimmt und besonders stabil ausgeführt. Diese sicheren Wohnungstüren sind auch zum Nachrüsten erhältlich, wobei die vorhandenen Zargen nicht ausgebaut werden müssen. Ein Austausch der vorhandenen Tür lohnt sich besonders bei älteren Ein- und Mehrfamilienhäusern, da alte Türmodelle keinen Sicherheitsschutz bieten. Auch einen Neubau statten Sie am besten mit einer einbruchshemmenden Haus- oder Wohnungstür aus. Achten Sie bei der Auswahl einer einbruchhemmenden Tür auf die Widerstandsklasse, die als „Resistance Class“ (RC) geführt wird.
Von der Polizei wird mindestens eine RC2-Tür empfohlen. Zu den Ausstattungsmerkmalen einbruchshemmender Türen gehören Mehrfachverriegelungen, Schutzbeschläge mit Zylinderabdeckung und Sicherheitsschlösser. Bereits eine Mehrfachverriegelung bietet gegenüber einem einfachen Türschloss eine deutlich verbesserte Einbruchssicherheit, da sich die Tür nicht mehr einfach aufstemmen lässt. Zu den effektivsten mechanischen Sicherungen für Haus- und Wohnungstüren gehört auch der Panzerriegel, der die Tür von innen über die ganze Breite gegen einen Aufbruch absichert. Ein Panzerriegel lässt sich fast überall einbauen und nachrüsten. Auch ein Türspion verbessert das Sicherheitsempfinden ist besonders für Wohnungen empfehlenswert, die nicht mit einer Gegensprechanlage ausgestattet sind. Wenn Sie einen Türzylinder mit Sicherungskarte verwenden, gehen Sie sicher, dass Nachschlüssel nur gegen Vorlage dieser Karte angefertigt werden können.

Schutz vor Einbrechern: moderne Alarmanlagen

Türen sichern

Eine Alarmanlage stellt nach mechanischen Sicherungsmaßnahmen wie einem Einbruchsschutz für Fenster und Türen die beste Erweiterung des Einbruchschutzes dar. Bei diesen Systemen handelt es sich um sogenannte Gefahrenmeldeanlagen, die Alarm schlagen, wenn Unbefugte sich Zutritt zum Haus verschaffen. Eine Alarmanlage bietet damit einen erweiterten Schutz, wenn die mechanischen Sicherheitssysteme überwunden wurden. Die Alarmanlage arbeitet mit Sensoren, die in den Sicherheitsbereich eindringende Personen erfassen und dann einen Alarm auslösen. Es gibt unterschiedliche Alarmanlagentypen wie Einbruchmeldeanlagen (EMA), Überfallmeldeanlagen (ÜMA) und Gefahrenmeldeanlagen (GMA), die alle nach demselben Prinzip mit Sensoren funktionieren. Die modernen Alarmanlagen werden abhängig von ihrer Funktionsweise in Funkalarmanlagen, verkabelte Systeme und Hybrid-Alarmanlagen eingeteilt. Achten Sie bei der Auswahl einer Alarmanlage darauf, dass das Modell VdS-geprüft ist und über eine ausreichende Schutzklasse verfügt.
Für Wohnhäuser werden hier Grad2-Alarmanlagen empfohlen, die der Klasse A entsprechen. Die Alarmanlage wird individuell für die Absicherung eines Wohngebäudes konzipiert und überwacht die Fenster und Türen mit Hilfe von Durchbruchs-, Öffnungs- und Verschlussmeldern. Die Räume werden mit Bewegungsmeldern, Infrarot- und Lichtschranken abgetastet. Hochwertige Alarmanlagen ermöglichen auch eine Überwachung der Wände mit Alarmdrahttapeten und Körperschallmeldern. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Alarmanlage bei einem Wachunternehmen aufzuschalten, so dass bei einem Alarm automatisch die Notrufzentrale des Anbieters benachrichtigt wird. Wenn Sie Ihr Haus einbruchsicher machen wollen, gehört eine professionell geplante und installierte Alarmanlage heute einfach dazu. Eine Alarmanlage bietet jedoch nur in Kombination mit einem mechanischen Einbruchschutz eine umfassende Sicherheit.

Einbruchschutz mit Videotechnik

Moderne Überwachungskameras eignen sich für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche. Mit einer Überwachungskamera schrecken Sie potenzielle Einbrecher ab und können das System auch nutzen, um beispielsweise das Kinderzimmer immer im Blick zu haben. Beachten Sie, dass Sie mit Überwachungskameras nur Ihr privates Grundstück oder das Haus ausleuchten dürfen. Sie müssen auf eine Videoüberwachung immer deutlich hinweisen. Für einen verbesserten Einbruchschutz ist die Videotechnik grundsätzlich geeignet, darf aber nur in einem engen gesetzlichen Rahmen angewendet werden, wobei unter anderem der Datenschutz eingehalten werden muss.
Ein Überwachungssystem besteht nicht nur aus Kameras, sondern aus einer Vielzahl von Komponenten wie Monitoren, Steuergeräten und Übertragungsstrecken. Man unterteilt Überwachungskameras in Außenkameras für den Outdoor-Bereich, Netzwerkkameras und Dome-Kameras, die sich besonders dezent im Außen- und Innenbereich an der Decke montieren lassen. Die Komponenten werden in analoge Kameras und netzwerkbasierte Überwachungssysteme eingeteilt. Sie erhalten für Ihr Überwachungssystem außerdem spezielle Nachtkameras für schwierige Lichtverhältnisse und Geräte für einen verdeckten Einbau. Ob sich der Einbau von einer oder mehreren Überwachungskameras für Sie lohnt, hängt auch von der Größe des zu überwachenden Grundstücks ab. Die Kameras eignen sich insbesondere zur Ausleuchtung von schwer einsehbaren Bereichen auf dem Grundstück und für einen Einbau in Kombination mit einer Klingelanlage. Informieren Sie sich auch über die rechtlichen Vorschriften, da Überwachungskameras nicht für den öffentlichen Bereich geeignet sind.

Hier geht's zum Sortiment "Sicherheitstechnik"

Grundstücke bestmöglich absichern

Um ein Einfamilienhaus optimal abzusichern, sollten Sie auch ein Sicherheitskonzept für Ihr Grundstück entwerfen. Die effektivste Maßnahme, um Fremde am Betreten des Grundstücks zu hindern, stellt hier ein Zaun dar. Der Zaun sichert das Grundstück optimal ab, wenn er sich nicht einfach überwinden lässt. Dafür sollte der Zaun eine ausreichende Höhe haben. Erkundigen Sie sich vor dem Bau eines Zauns nach den Vorgaben für Einfriedungen des örtlichen Bebauungsplans. Schließen Sie das Garagen- und Hoftor immer ab, damit unerwünschte Gäste sich keinen Zutritt verschaffen können. Eine Türsprechanlage lässt sich auch mit einer Überwachungskamera kombinieren und ermöglicht eine einfache Zugangskontrolle bereits am Eingang des Grundstücks. Der Einbau einer Türsprechanlage sollte auch in Mehrfamilienhäusern zum Standard gehören. Wenn Sie eine Klingelanlage installieren möchten, kombinieren Sie diese am besten gleich mit einer Türsprechanlage. Da sich Diebe häufig durch die Kellerfenster einen Zutritt zum Haus verschaffen, sollten Sie auch alle Fenster im Keller mit Fensterschlössern oder mit Vorhängeschlössern absichern. Falls Ihre Kellerschächte mit Gitterrosten belegt sind, sollten Sie auf jeden Fall in Gitterrostsicherungen investieren, um auch hier den Zutritt für ungebetene Gäste zu erschweren.

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Haus einbruchsicher machen mit einer Beleuchtung

Bleuchtetes Haus

Leider bietet die Straßenbeleuchtung vielerorts in Wohngebieten nur eine unzureichende Ausleuchtung in den Abendstunden. In der Anonymität der Dunkelheit können sich Einbrecher allerdings optimal am Tor zu schaffen machen oder auf dem Grundstück bewegen. Ein erhellter Außenbereich ist hingegen besser einsehbar und vermittelt Ihnen ein Gefühl von Sicherheit. Wenn Sie abends nach Hause kommen, halten Sie sich auch selber nur ungern im Dunkeln auf. Schaffen Sie daher ausreichend viele Lichtquellen auf Ihrem Grundstück, die abends permanent leuchten oder sich über Bewegungssensoren automatisch anschalten. Als Lampe für den Außenbereich sind Leuchten mit stromsparenden LEDs empfehlenswert, die in den unterschiedlichsten Bauformen erhältlich sind. Beleuchten Sie in jedem Fall Ihre Einfahrt und auch den Eingangsbereich des Hauses. Eine Beleuchtung sorgt dafür, dass sich Einbrecher nicht ungesehen auf dem Grundstück aufhalten können.
Auch in Zeiten einer Abwesenheit schreckt eine Beleuchtung potenzielle Diebe ab: Über Zeitschaltuhren schaltet sich die Beleuchtung auch dann zu, wenn Sie abends mal abwesend oder im Urlaub sind. Damit wird der Eindruck erweckt, dass die Bewohner zu Hause sind. Im Regelfall brechen Diebe nicht in bewohnte Häuser ein, sondern spionieren Abwesenheitszeiten aus. Wenn sich das Licht automatisch im Außen- und Innenbereich über Zeitschaltuhren aktiviert, wirkt das Haus auf den ersten Blick bewohnt. Dieser Effekt wird durch kleine Zusatzgeräte, die mit LEDs das Flimmern eines Fernsehers simulieren, noch verstärkt. Kommunizieren Sie Ihre Urlaubspläne auch nicht öffentlich in sozialen Netzwerken und besprechen Sie Ihren Anrufbeantworter nicht mit den Urlaubszeiten. Wenn Sie länger abwesend sind, sollten Sie Ihren Briefkasten regelmäßig von Freunden oder Nachbarn leeren lassen, so dass nicht der Eindruck einer Abwesenheit entsteht. Eine optimale Einbruchsicherung ist grundsätzlich das Ergebnis verschiedener Maßnahmen: Investieren Sie in mechanische Sicherungen für Fenster und Türen, in eine Alarmanlage und in eine ausreichende Beleuchtung des Grundstücks. Haben Sie immer ein waches Auge und sensibilisieren Sie auch Ihre Nachbarn dafür, auf verdächtige Personen in der Umgebung zu achten.

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