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Rauchmelder anbringen: Auf diese Dinge müssen Sie achten

In den meisten Bundesländern gibt es bereits eine Rauchmelderpflicht. Außer in Brandenburg (keine Regelung), Berlin und Sachsen (vorerst nur für Neubauten) müssen Sie in allen Schlaf- und Kinderzimmern, sowie auf Fluchtwegen (z. B. Flure) Rauchmelder anbringen. Hintergrund ist die Tatsache, dass die meisten Todesopfer bei Hausbränden nicht durch das Feuer selbst gefordert werden, sondern durch den Rauch. Nachts im Schlaf ist der Geruchssinn inaktiv, so dass Rauchentwicklung nicht wahrgenommen wird. Die Folge: Wenn sich nachts durch einen technischen Defekt oder eine vergessene Kerze ein Feuer entwickelt, verursacht der Rauch eine schwere Rauchvergiftung, die im schlimmsten Fall tödlich endet.

Rauchmelder gehören zu den kostengünstigsten Geräten aus dem Bereich der Sicherheitstechnik. Indem Sie Rauchmelder anbringen, leisten Sie einen möglicherweise lebensrettenden Beitrag zum Brandschutz im Haus. Kommt es nachts zu einem Brand, wird der Rauchmelder mit einem lauten Alarmsignal aktiv, das Sie garantiert aus dem Schlaf reißt. Voraussetzung zum erfolgreichen Funktionieren ist natürlich, dass Sie korrekt vorgehen, wenn Sie den Rauchmelder installieren.

Schritt 1: Rauchmelder auswählen

Sie müssen in jede Schlaf- und Kinderzimmer, sowie auf Fluchtwegen wie dem Flur Rauchmelder anbringen. Für Wohnzimmer gilt die Rauchmelderpflicht nicht, doch es kann sinnvoll sein, auch hier Rauchmelder zu installieren. Schlafen Sie zum Beispiel auf dem Sofa ein, während noch Kerzen im Zimmer brennen, könnte dies gefährlich werden. Kaufen Sie entsprechend viele Rauchmelder. Ein einzelner regulärer Rauchmelder reicht für etwa 40-60 Quadratmeter. Benötigen Sie eine größere Anzahl, können Sie auch ein praktisches Set mit zehn Rauchmeldern erwerben.

Moderne Funkrauchmelderkönnen miteinander vernetzt und über das Smartphone programmiert werden. Schlägt dann beispielsweise der Rauchmelder in der unteren Etage Alarm, weil er im Wohnzimmer einen Brand bemerkt, werden automatisch auch die Rauchmelder in den Schlafzimmern aktiviert und wecken die schlafende Familie.

Achten Sie auf gute Qualität: Ein guter Rauchmelder sollte das Gütesiegel des VdS tragen oder das Leistungsmerkmal EN 14604. Dieses garantiert u.a., dass der Alarmton mindestens 85 Dezibel laut ist und der Rauchmelder mit einem Warnsignal darauf hinweist, dass die Batterie in den nächsten 30 Tagen leer sein wird. Das CE-Siegel alleine besagt dagegen nur, dass der Rauchmelder für den Verkauf in Europa zugelassen ist.

Hier geht's zum Sortiment "Rauchmelder"

Schritt 2: Arbeitsmaterial bereithalten

Meist ist das Zubehör im Lieferumfang bereits enthalten. Wenn nicht, benötigen Sie folgende Dinge, wenn Sie Rauchmelder anbringen:

  • Zwei Schrauben (Hinweise zur Größe auf der Verpackung des Rauchmelders beachten!)
  • Passende Dübel 
  • Batterien.

Für die Montage selbst benötigen Sie gegebenenfalls eine Bohrmaschine und einen Schraubendreher.

Schritt 3: Geeignete Stellen für die Rauchmelder finden

Grundsätzlich gehören Rauchmelder an die Decke. In Schlaf- und Kinderzimmern installieren Sie den Rauchmelder am besten in der Mitte, nahe der Deckenlampe. In einer eingeschossigen Wohnung genügt ein Rauchmelder im Flur. In einem mehrstöckigen Haus sollten Sie in jeder Etage im Flur einen Rauchmelder anbringen.

In großen L-förmigen Räumen sollten Sie zwei Rauchmelder anbringen. Haben Sie einen regulären viereckigen Raum durch hohe Raumtrenner (z. B. hohe Regale) unterteilt, sind zwei Rauchmelder ebenfalls empfehlenswert.

Beachten Sie folgende Punkte bei der Frage „Rauchmelder wo anbringen“?

  • Mindestabstand zur Wand: 50 cm
  • Mindestabstand zu Leuchten und Energiesparlampen: 50 cm
  • Mindestabstand zu Klimaanlagen und Belüftungsschächten: 1 m
  • Mindestabstand zu Heizluftauslässen: 6 m
  • Direkte Nähe zu metallischen Oberflächen und Feuerstätten vermeiden
  • Nicht über Schränken, etc. montieren
  • An schrägen Decken den Rauchmelder zwischen 50 cm und 1 m Abstand von der Deckenspitze anbringen.

In Küche und Bad sollten Sie keine regulären Rauchmelder installieren, da Wasserdampfschwaden hier schnell einen Fehlalarm auslösen können. Wollen Sie nicht auf einen Rauchmelder verzichten, wählen Sie nur Modelle, die manuell für kurze Zeit (z. B. während des Kochens) deaktiviert werden können.

Schritt 4: Löcher in die Decke bohren und Rauchmelder anbringen

Markieren Sie die Stelle an der Decke, an der Sie den Rauchmelder installieren möchten, mit zwei Bleistift-Kreuzen für die Dübel. Bohren Sie die entsprechenden Löcher in die Decke und fügen Sie die Dübel ein.

Nun schrauben Sie die Unterplatte des Rauchmelders an die Decke. Setzen Sie die Batterien in den Rauchmelder ein und drehen Sie ihn fest ein. Nun müssen Sie ihn nur noch einschalten.

Tipp: Besitzen Sie keine Bohrmaschine oder scheuen Sie sich vor dem Umgang mit einer schweren Bohrmaschine, können Sie den Rauchmelder auch mit Hilfe von speziellen Klebeband an der Decke befestigen.

Schritt 5: Rauchmelder testen

Es genügt nicht, dass Sie den Rauchmelder anbringen und sich freuen, wenn das Kontrolllämpchen blinkt. Sie müssen Ihren neuen Rauchmelder auch testen. Manche Rauchmelder werden ohnehin erst aktiviert, wenn Sie den integrierten Testknopf gedrückt haben. Drücken Sie den Testknopf mehrere Sekunden lang bis der Alarm ertönt. Beenden Sie den Testalarm durch Loslassen oder erneutes Drücken des Testknopfes. Sie sollten den Rauchmelder etwa einmal im Monat testen.

Wissenswertes zu den Batterien

Ehe Sie den Rauchmelder anbringen, fügen Sie die im Zubehör enthaltenen Batterien ein. Meist handelt es sich um Lithium-Batterien, die eine Lebensdauer von 10-12 Jahren haben. Werden mit dem Rauchmelder günstige Alkaline-Batterien mit einer kürzeren Lebensdauer geliefert, können Sie zunächst diese nutzen. Ersetzen Sie sie durch Lithium-Batterien, wenn der erste Austausch fällig wird.

Manche Rauchmelder besitzen eine fest eingebaute Batterie – ist ihre Lebensdauer am Ende, müssen Sie den Rauchmelder austauschen. Gute Rauchmelder weisen mit einem leisen Warnton darauf hin, dass die Batterie nicht mehr lange hält. Ansonsten wechseln Sie die Batterie, sobald der Rauchmelder bei ihren monatlichen Tests den Dienst versagt.

Zuletzt noch ein Hinweis: Wenn Sie Ihren Rauchmelder anbringen, dürfen Sie ihn auf keinen Fall mit Farbe überstreichen. Selbst wenn der schneeweiße Rauchmelder an Ihrer dunkel gestrichenen Decke unangenehm auffällt, dürfen Sie ihn nicht schwarz anmalen. Die Farbe kann die Sensoren verkleben und das Gerät funktionsuntüchtig machen.

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