Ortungsgeräte für sichere Bauprojekte: Das sollten Sie wissen

Planen Sie in Ihren vier Wänden ein umfangreiches Sanierungsprojekt und wollen herausfinden, wo Ihre Strom- oder Wasserleitungen verlaufen? Hier erfahren Sie, warum ein Ortungsgerät notwendig ist, wie Sie es verwenden und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Was ist ein Ortungsgerät?

Was steckt in Ihren Wänden? Mit einem Ortungsgerät finden Sie es heraus, ohne Tapete, Putz und Co. abschlagen zu müssen – und so womöglich bereits einer Gefahr ausgesetzt sind. Bevor Sie zur Bohrmaschine greifen, ist es ratsam, stets einen Test mit dem Ortungsgerät zu machen: Befindet sich hinter dem geplanten Aufhängeort für Ihr Wandregal eine Wasser-, Strom- oder Gasleitung? Aus welchem Material besteht das Mauerwerk? Kommen Sie mit einem handelsüblichen Stein- oder Holzbohrer überhaupt durch? Antworten auf diese Fragen gibt Ihnen das Ortungsgerät.

Anwendungsbereiche: Warum brauche ich ein Ortungsgerät?

Sobald Sie zur Bohrmaschine greifen, besteht theoretisch die Möglichkeit, eine Leitung anzubohren. Je nachdem, wie tief Elektrik, Wasser, Gas oder Holzbalken in der Wand stecken, treffen Sie unter Umständen sogar schon beim Einschlagen eines Nagels auf eine Leitung oder ein anderes Hindernis.

Kabel gucken aus der Wand

Einen Leitungs- oder Balkensucher setzen Sie unter anderem vor diesen Heimwerkertätigkeiten ein:

  • Anbringen von Regalen, Schränken, Garderoben oder Wandboards
  • Aufhängen größerer Bilder
  • Arbeiten an Sanitäranlagen
  • Einbau neuer Heizkörper
  • Einreißen von Wänden

Grundsätzlich gilt: Je komplexer das Projekt, desto wichtiger ist die Nutzung eines Ortungsgeräts.

Welche Vorteile haben die Geräte?

Sie können die Lage von Balken und Leitungen vermuten, grob nach der Positionierung von Dosen und Schaltern schätzen – oder auf Nummer sicher gehen. Mit einem Ortungsgerät erfahren Sie ganz genau, wo Sie in Wände bohren oder sie einreißen dürfen.

Abgesehen von der potenziellen Gefahr, die beim Anbohren von Leitungen oder tragenden Balken lauert, ist die Fehlbohrung auch ärgerlich. Das gilt zum Beispiel dann, wenn Sie erst nach der Planung entdecken, dass Sie den Wanddurchbruch aufgrund eines tragenden Balkens nicht realisieren können. Haben Sie bereits Putz abgeschlagen und Wandteile mit dem Abbruchhammer beseitigt, ist Mehrarbeit angesagt. Lesen Sie hierzu auch unseren Ratgeber zum Thema Wanddurchbruch.

Ortungsgeräte sind kompakt, handlich und einfach zu bedienen. Sie betreiben Sie mit Batterien; einige Modelle verfügen über Akkus, mit denen Sie den Neukauf von Batterien sparen.

Leitungsdetektor und Multidetektor im Vergleich: Welche Funktionen sollte ein Ortungsgerät aufweisen?

Kommen Sie mit einem einfachen Leitungsdetektor aus oder sollten Sie zum multifunktionalen Spürgerät greifen? Die Tabelle leistet Entscheidungshilfe.

Geräteart Einsatzgebiet Ausstattungsmerkmale Vorteile
Leitungsdetektor
  • Aufspüren von Strom- oder Wasserleitungen, Holzbalken oder Stahlseile
  • für die Verstärkung von Betondecken und -wänden
  • senden akustische und/oder optische Signale
  • beleuchtetes Display ist empfehlenswert
  • vergleichsweise günstig
  • bieten wesentliche Ausstattungsmerkmale
Multidetektor
  • für die häufige Nutzung und umfangreiche Sanierungsprojekte
  • erkennen Leitungen, Balken, Kabel und Metalle
  • lasergesteuerte Entfernungsmessung
  • GPS-Ortung
  • Winkelmesser (modellabhängig)
  • für die punktgenaue Erkennung der Objektmitte
  • zeigen mithilfe einer Skala an, wo sie eine Leitung oder einen anderen Gegenstand entdeckt haben
  • orientieren sich exakt am Verlauf des Hindernisses

Genügt es, ein günstiges Ortungsgerät zu verwenden?
Preiswerte Detektoren ohne umfangreiche Funktionalitäten erkennen zwar Gegenstände in der Wand, jedoch nicht immer, welche Art von Hindernis Ihnen im Weg steht. Holzbalken oder Stromleitung, inaktive oder aktive Wasserleitung – günstige Ortungsgeräte zu kaufen, ist nur dann ratsam, wenn Sie bereits abschätzen können, um welche Art von Barriere es sich handelt.

Ortungstiefe und -genauigkeit: Welches Gerät brauche ich für mein Bauprojekt?

Hochwertige Ortungsgeräte sind in der Lage, Leitungen und andere Hindernisse bis zu einer Tiefe von circa zwölf Zentimetern aufzuspüren. Die tatsächliche Messtiefe ist allerdings nicht zuletzt abhängig vom Material des Hindernisses und der Beschaffenheit der Wand. So spüren die Detektoren etwa Holzbalken nur bis zu einer Tiefe von einigen Millimetern auf, während sie Stahlteile und Elektroleitungen in tieferen Lagen erkennen.

Welche Mindestmesstiefe ist ratsam?
Zuverlässige Geräte erkennen Elektroleitungen mit einer Tiefe von mindestens 60 Millimetern. Beachten Sie, dass die Leitungen und Rohre je nach Wandbeschaffenheit hinter Beton, Putz oder Mauerwerk mit einer gewissen Stärke liegen. Mit dieser Mindesterkennung spüren Sie die meisten Leitungen und Kanäle auf.

Vermuten Sie Balken, Kunststoffrohre oder Leitungen aus Kupfer oder Stahl, entscheiden Sie sich außerdem für ein kapazitives Ortungsgerät, das neben Strom- auch Leitungen aus anderen Materialien erkennt.

Kabel Unterputz

Warum ist das Ortungsgerät wichtig für meine Sicherheit?

Eine angebohrte Wasserleitung kann nicht nur in Ihrem Haushalt große Schäden verursachen. Wasser dringt unter Umständen sehr schnell durch Wände und Böden. Gegebenenfalls kommen Sie für Ihren eigenen Schaden sowie für den Ihres Nachbarn auf.

Eine Renovierung nach einem Wasserschaden kann aufwendig und teuer werden. So gilt es, zunächst die Wand mithilfe eines Luftentfeuchters beziehungsweise Trocknungsgeräts zu entfeuchten. Die Geräte sind teilweise sehr laut und können im Alltag stören. Anschließend sollten – je nach Art des Schadens – die Wände verputzt werden, auch ein frischer Anstrich ist notwendig.

Bohren Sie eine Stromleitung an, hängt es vom Alter der Leitung ab, wie gefährdet Sie als Heimwerker sind. Alte Leitungen ohne Schutzschalter können lebensgefährlich werden. Moderne Sicherungen reagieren schnell, wenn sie angebohrt werden, und kappen die Stromleitung.

Wie erkenne ich moderne Elektroleitungen?
Ein Blick in Ihren Sicherungskasten verrät einwandfrei, ob Sie eine Stromquelle nach aktuellstem Standard nutzen: Diese verfügen über den sogenannten FI-Schalter, offiziell Fehlerstrom-Schutzschalter genannt. Die Benennung FI ist gängiger und rührt von der älteren Bezeichnung für „Fehler“ und „I“ als Formelzeichen für die elektrische Stromstärke her. Ist dieser Schalter nicht vorhanden, ist dringend geboten, die Leitungen vollständig zu erneuern. In diesem Fall fehlt nämlich die Erdungsleitung, was fatale Folgen für Ihre Gesundheit und Sicherheit haben kann. Bei einem Kurzschluss, etwa durch eine Anbohrung, springt die Sicherung nicht heraus, sodass Sie mit der Elektrizität in Kontakt kommen. Seit Februar 2009 ist der Einbau eines FI-Sicherungsschalter in allen Räumen Pflicht.

Treffen Sie mit der Bohrmaschine auf Schutz- oder Neutralleiter, kann es passieren, dass Sie den Schaden längere Zeit nicht bemerken – mit erheblichen Folgen für Ihre Sicherheit: Ein Kabelbrand kann unbemerkt über Stunden verlaufen.

Wie transportiere ich das Ortungsgerät?
In einer mitgelieferten Tasche oder einer Box bewegen Sie das Ortungsgerät praktisch von A nach B, schützen das Display und die Bedienknöpfe. Geräte mit Softgrip-Griff liegen zudem sicher und zuverlässig in der Hand. So verhindern Sie, dass es Ihnen bei der Arbeit entgleitet.

Welche Leitungen in der Wand können eine potenzielle Gefahrenquelle werden?

Ob eine angebohrte Leitung tatsächlich gefährlich für Sie ist, hängt von verschiedenen Bedingungen ab. Dazu zählt das Alter der Leitungen – insbesondere von der Elektrik in Altbauten. Führt eine Wasserleitung keine Flüssigkeit mehr, ist es ärgerlich, aber nicht tragisch, wenn Sie sie beschädigen. Bei einer aktiven Leitung sieht das schon ganz anders aus.

Was passiert, wenn ich Balken oder Stahlteile in der Wand anbohre?
Tragende Balken mit einer klassischen Bohrmaschine zu beschädigen
, etwa, wenn Sie ein Regal aufhängen, hat in der Regel keine Auswirkungen. Gehen Sie mit schwerem Geschütz per Abbruchhammer oder Profi-Schlagbohrer vor, kann im schlimmsten Fall ein Deckeneinsturz die Folge sein. Stahlträger in Betondecken stellen dagegen vor allem für Ihr Equipment eine Gefahr dar, wenn Sie einen nicht dafür ausgelegten Bohrer verwenden. Mehr über die passende Bohrmaschine für verschiedene Arbeiten erfahren Sie in unserem Bohrmaschinen-Ratgeber.

Unsere beliebtesten Messgeräte


Leitung angebohrt trotz Ortungsgerät: Wie sollte ich mich im Notfall verhalten?

Leitungen in Trockenbauwand

Verwenden Sie ein einfaches Ortungsgerät, kann es passieren, dass Sie zwar die Stromleitung erkannt haben, nicht aber die Wasserleitung in unmittelbarer Nähe – oder umgekehrt. So gehen Sie vor, wenn der Ernstfall eintritt:

Schalten Sie Strom und / oder Wasser ab.

Testen Sie mit einem Spannungsprüfer, ob die Stromleitung tatsächlich ausgeschaltet ist.

Ziehen Sie einen Experten zurate: Ist viel Wasser ausgetreten, kann es notwendig sein, die Feuerwehr mit dem Abpumpen zu beauftragen. Eine defekte Elektroleitung sollten Sie nur dann selber ausbessern, wenn Sie sich mit der Materie sehr gut auskennen.

Kontaktieren Sie Ihre Versicherung. Unter Umständen hat ausgelaufenes Wasser Schäden in Nachbarwohnungen oder -häusern verursacht.

Wer zahlt den Schaden?
Ob in Ihren eigenen vier Wänden oder zusätzlich beim Nachbarn: Ist der größte Schaden beseitigt, taucht die Frage auf, wer für die Kosten aufkommt. In der Regel ist in Mietwohnungen die private Haftpflichtversicherung zuständig – allerdings nur, wenn keine grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Als eine solche werten die Versicherungen zum Beispiel angebohrte Leitungen in der Nähe von Waschbecken oder Waschmaschinenanschlüssen.

Lassen Sie den Strom unbedingt abgeschaltet, bis der Schaden beseitigt wurde. Eine angebohrte Leitung kann buchstäblich brandgefährlich werden: Kommt es zur Bildung von Störlichtbögen – elektrischer Gasentladung zwischen zwei Elektroden –, besteht Lebensgefahr.

Muss ich bei einem Wasserschaden auch die Elektroleitung kappen?
Tritt Wasser in der Wohnung aus, ist es dringend geboten, zusätzlich den Strom auszuschalten. Erreicht der Wasserstand eine Steckdose, riskieren Sie einen gefährlichen Stromschlag.

Die richtige Anwendung von Ortungsgeräten

Ortungsgerät auf weißem Hintergrund

Vorsorge ist besser als Nachsehen: Nutzen Sie einen Detektor vor jedem Heimwerkerprojekt. So funktioniert es:

Schalten Sie das Gerät ein. In der Regel ist es sofort betriebsbereit.

Führen Sie es mehrmals bedächtig über den ausgewählten Wand- oder Deckenbereich.

Ertönt ein Signal, ist es fündig geworden. Je nach Ausführung gibt es eine optische und / oder akustische Mitteilung.

Ortungsgeräte mit Display zeigen an, ob eine Bohrung keinesfalls an dieser Stelle stattfinden sollte (rotes Licht), ob ein Risiko besteht (gelbes Licht) oder Sie freie Bohrbahn haben (grünes Licht). Nutzen Sie ein Modell mit ausschließlich akustischen Signalen, schlagen Sie in der Bedienungsanleitung nach, wie Sie eine Gefahrenquelle erkennen.

Geben alle Ortungsgeräte ein Signal aus?
Einige Exemplare bleiben stumm und weisen so darauf hin, dass Sie an der getesteten Stelle bedenkenlos bohren können. Werfen Sie vor dem Erstbetrieb daher stets einen Blick in die Bedienungsanleitung.

Ausführungen, die mehrere Hindernisse erkennen, geben meist zusätzlich an, um welchen Gegenstand es sich handelt. Üblicherweise sind diese multifunktionalen Ortungsgeräte mit einem Display versehen.

Stromleitungen finden: Wie gehe ich vor?

Stromleitung suchen

Kabel und Leitungen in Neubauten verlaufen meist nach strengen Vorgaben und sind anhand der Lage von Schaltern und Steckdosen einfach nachzuverfolgen. Bei professioneller Verlegung ziehen sie sich mit einem jeweiligen Abstand von 30 Zentimetern senk- und waagerecht von der Decke bis zum Boden.

Für die Praxis bedeutet das: Planen Sie, diagonal versetzt zu Schaltern und Steckdosen zu bohren, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, auf eine Leitung zu treffen.

Keine festen Installationszonen gibt es für Böden und Decken. Gute Chancen, die Leitungen aufzuspüren, haben Sie, indem Sie den kürzesten Weg vom Lichtschalter zum Lampenanschluss unter die Lupe nehmen. Grundsätzlich ist die direkte Verlegung im Neubau höchst wahrscheinlich: Profi-Handwerker fräsen die Schächte für Leitungen vorschriftsmäßig in das Mauerwerk. Insbesondere in Altbauten treffen Sie jedoch mitunter auf Leitungen, die Sie an dieser Stelle nicht vermutet hätten. Sie wurde seinerzeit ohne erkennbares Schema verlegt, eben dorthin, wo sie gerade hinpasste. Auf eine durchgehend stringente Verlegung sollten Sie allerdings selbst in Neubauten nicht zwingend setzen.

Verfügen Sie über einen aktuellen Bauplan, ist das Auffinden der Leitungen einfach: Der Schaltplan verrät exakt, wo sie verlaufen. Eine Option ist das in der Regel ausschließlich in Neubauten oder wenn Sie die Leitungen erst kürzlich neu haben verlegen lassen.

Wie kann ich den Leitungsverlauf dokumentieren?
Greifen Sie im Rohbau – oder bevor neue Leitungen hinter Putz verschwinden – zur Kamera. So finden Sie verlegte Leitungen sowie Wasserrohre später einfach wieder.

Ein Überblick über verschiedene Messtechniken

Grundsätzlich unterscheiden sich die verschiedenen Ausführungen nach induktiven Geräten, die auf Metalle und Wechselstromleitungen reagieren, sowie kapazitive Detektoren. Diese erkennen auch nichtmagnetische Bauteile in der Wand. Die folgende Tabelle vergleicht die Ausführungen:

Passive elektromagnetische Induktion vor allem für das Aufspüren von Stromleitungen eingesetzt
Aktive Magnetfelderzeugung Nutzung für die Metall-Suche
Aktive Erzeugung eines elektrischen Felds findet Metalle und Nichtmetalle (als Balkensucher)
Aktive Erzeugung von elektromagnetischen Wellen spürt unter anderem Kunststoffrohre auf

Sollte ein Ortungsgerät visuelle oder akustische Signale ausgeben – was ist besser?

Insbesondere Basic-Ortungsgeräte finden Sie lediglich mit einem akustischen Signal. Hat das Vorteile? Oder ist eine zusätzliche visuelle Meldung ratsam? In der Tabelle erfahren Sie Stärken und Schwächen beider Ausführungen.

Ausführung Vorteile Nachteile
Rein akustisches Signal
  • preisgünstige Ausführung
  • leichte Handhabung
  • optimal zur Verfolgung des Leitungsverlaufs
  • keine exakte Meldung über Grad der potenziellen Gefahrenquelle
  • unter Umständen erschwerte Erkennung der Hindernisart
Rein optische Meldung
  • exakte Bestimmung des Gefahrengrads mittels Farbcode
  • bei Multidetektoren Angabe der Art des Hindernisses
  • Gefahr, Meldung zu übersehen
  • unter Umständen geringere Genauigkeit
Kombination aus beidem
  • optimale Erkennung
  • kaum Gefahr, Meldung zu verpassen
  • doppelte Sicherheit
  • je nach Modell zusätzliche Informationen (z. B. genaue Tiefe, Mehrfacherkennung, Höhen- und Entfernungsmessung)
  • Display kann zu dunkel und / oder unübersichtlich ausfallen (modellabhängig)

Ortungsgeräte mit akustischer und visueller Warnfunktion sind in der Regel zu bevorzugen. Sie vereinen die Vorteile beider Techniken und bieten folglich umfassende Funktionalität, mit der Sie Leitungen und Co. zuverlässig aufspüren.

Wichtige Auswahlkriterien

Legen Sie für die Auswahl das Augenmerk auf den Zweck und den Funktionsumfang.

Zweck Funktionsumfang
Nur Stromleitungen finden Basic-Ortungsgerät genügt
Strom- und Wasserleitungen aufspüren
  • Ortungsgerät mit Multifunktionalität
  • vor allem bei der Sanierung oder Renovierung älterer Häuser und Wohnungen zu empfehlen
Für eine komfortable Handhabung
  • gut und fest in der Hand
  • weder zu leicht noch zu schwer
  • ein klar erkennbares Display
  • einen deutlich hörbaren Signalton
  • eine solide Ortungstiefe (60 mm Mindesttiefe)

Reine Metallsuchgeräte erhalten Sie oftmals zu einem günstigeren Preis als funktionale Ortungsgeräte. Es ist jedoch nicht ratsam, für Renovierungsprojekte auf sie zurückzugreifen. Wasserrohre bestehen in Neubauten in der Regel aus Kunststoff und werden folglich von Metalldetektoren nicht gefunden.

Fazit

Ein Ortungsgerät kostet vergleichsweise wenig und bringt großen Nutzen. Mit seiner Hilfe vermeiden Sie kostspielige und gefährliche Renovierungspannen, die im schlimmsten Fall lebensgefährlich sind. Achten Sie beim Kauf auf den Funktionsumfang: Er sollte zu Ihrem Vorhaben passen.