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Welches Gartenhaus soll ich wählen? – Der Ratgeber

Wer sich ein eigenes Gartenhaus anschaffen möchte, muss drei Fragen beantworten: Welcher Typ Gartenhaus schwebt mir vor? Möchte ich das Haus im Garten selbst aufbauen? Aus welchem Material soll das Gartenhaus gefertigt sein? Damit Sie eine qualifizierte Entscheidung treffen können, erhalten Sie hier die wichtigsten Tipps für die Auswahl des richtigen Gartenhauses.

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Welchen Typ Gartenhaus soll ich wählen?

Gartenhaus

Beim Kauf des Gartenhauses für den Garten gilt es, verschiedene Typen zu unterscheiden. Wichtig sind vor allem die folgenden drei Varianten:

  • Gartenhaus in klassischer Bauweise: Das Gartenhaus aus Holz in klassischer Bauweise ist in heimischen Gärten besonders beliebt. Holz fügt sich wunderbar in die natürliche Umgebung des Gartens ein. Die klassischen Gartenhäuser sind aber auch aus Metall, Stein und sogar Kunststoff erhältlich. Diese Gartenhäuser erhalten Sie in allen Größen- und Ausstattungsvarianten. Entscheiden Sie sich für ein großes Modell, können Sie Ihr Gartenhaus sogar mit einem Strom- und Wasseranschluss ausstatten und als Gästehaus einrichten.
  • Gartenpavillon: Anders als das Gartenhaus besteht der Pavillon lediglich aus einem Außengerüst mit einem Dach. Da keine Wände verbaut sind, ergibt sich kein Windschutz, Sie können die Seiten jedoch mit Vorhängen verschließen. Der Gartenpavillon überdacht auf dem Rasen einen herrlich entspannenden Aufenthaltsbereich für Groß und Klein. Zudem bietet der Pavillon einen unverstellten Rundumblick auf den gesamten Garten.
  • Gerätehaus: Im Gerätehaus oder Schuppen sollten sich keine Besucher aufhalten, denn es dient allein als Stauraum im Garten. Das Praktische: Es lässt sich viel schneller erreichen als der Keller oder die Garage. Frostempfindliche Pflanzen stehen auch bevorzugt in Kübeln und Töpfen im Gerätehaus. Gerätehäuser bestehen aus Metall, Holz oder Kunststoff.

Wie soll das Gartenhaus genutzt werden?

Gartenhäuser werden unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht. Einfache Gartenhäuser mit nur einem Raum bieten im Sommerhalbjahr einen geschützten Aufenthaltsraum. Hier finden Sie an sonnigen Tagen Schatten, Schutz vor Wind - und bei Regen ein trockenes Plätzchen für die Kaffeetafel. Mit einer (überdachten) Terrasse können Sie das Häuschen noch vielseitiger nutzen. Größere Modelle mit mehreren Räumen und eventuell einem Schlafboden erlauben in der warmen Jahreszeit auch eine angenehme Übernachtung. Hier erhalten Sie mit dem Gartenhaus gleich ein zusätzliches Gästezimmer. Am besten eignen sich gut gedämmte Modelle mit entsprechender Einrichtung - sogar ganzjährig als Ferienhaus. Hier können Sie auch ihr Büro oder Arbeitszimmer unterbringen oder sich einen hübschen Hobbyraum einrichten.

Gerätehäuser oder Schuppen bieten weniger Komfort. Sie eignen sich am besten für die Unterbringung der Gartengeräte, auch Werkzeuge und Fahrräder finden hier einen geschützten Platz. Während in einem Geräteschrank nur wenige Handgeräte Platz finden, nimmt ein großes Gerätehaus auch den Rasentraktor und sämtliches Zubehör spielend auf.

kleines Gartenhaus

Welche Wandstärke ist angemessen?

Bei einem Modell aus Kunststoff oder Metall ist diese Frage unerheblich. Anders sieht es bei einem Gartenhaus aus Holz aus. Hier gilt die Faustformel: Je größer das Gartenhaus, desto dicker müssen die Wände sein, um ausreichende Stabilität zu bieten. Aber auch die geplante Nutzung spielt eine große Rolle bei der Auswahl. Wände unter 14 Millimeter Stärke sind auch für kleine Gerätehäuser nicht empfehlenswert. Sinnvoll sind Materialstärken ab 19 Millimeter. Sie sind für Gerätehäuser und Gartenhäuser zur reinen Sommernutzung ausreichend. Möchten Sie im Sommerhalbjahr im Haus übernachten, sind 28 Millimeter eine gute Wahl. Soll das Haus ganzjährig bewohnbar sein, wählen Sie am besten Modelle, die mindestens 40 Millimeter starke Wände haben. Hier profitieren Sie von der besseren Dämmung. Wind und Wetter, kalte Temperaturen und Lärm können Ihnen nur noch wenig anhaben. Bei Bedarf können Sie Ihr Gartenhaus zusätzlich dämmen und mit einer Heizung ausstatten.

Welche Dachform bevorzugen Sie?

Ein Klassiker ist das Satteldach, das Sie auch von normalen Wohnhäusern kennen. Diese Dachform sieht im Garten schön aus und bietet einige Vorteile. Das spitze Satteldach sorgt für Stauraum im Gartenhaus. So haben Sie sogar die Möglichkeit, einen Schlafboden einzuziehen, um den Raum optimal zu nutzen. Achten Sie in sehr regenreichen Gebieten auf eine starke Dachneigung, sie leitet das Regenwasser schneller ab. In Regionen mit viel Schneefall sind weniger stark geneigte Satteldächer vorteilhaft. Die geringere Neigung senkt die Gefahr von Dachlawinen. Weitere beliebte Dachformen für Garten- und Gerätehäuser sind unter anderem:

  • Pultdach: Das Pultdach ist ein einseitig geneigtes Dach, das in seiner Form stark an ein Pult erinnert. Es bietet einen guten Witterungsschutz und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Die interessante Dachform ist ideal, wenn Sie Ihr Gartenhaus begrünen möchten.
  • Tonnendach: Das runde Tonnendach finden Sie auf Gartenhäusern sowie auf Geräteschuppen. Die Form ist ideal, wenn Sie planen, viele Befestigungsmöglichkeiten für Töpfe, Eimer oder Werkzeug an der Decke zu schaffen. Das Tonnendach ist wind- und wetterfest, seine gerundete Form fügt sich harmonisch in den Garten ein.
  • Walmdach: Das Walmdach wirkt durch seine vier Dachschrägen besonders ausgewogen. Gleichzeitig ist es robust und wetterfest. Für ein Gartenhaus an der See ist diese optisch besonders ansprechende Lösung ideal.

Welche Materialien kommen für Gartenhäuser infrage?

  • Holz ist der Klassiker unter den Gartenhaus-Materialien. Das Zuschneiden fällt bei diesem Material leicht und mit einer entsprechenden Imprägnierung trotzt Holz auch feuchter Witterung. Fichte und Kiefernholz haben sich bei der Verwendung für Gartenhäuser bewährt. Ohne Imprägnierung kommen Sie beim Edel-Holz Teak aus.
  • Stein verspricht eine hohe Langlebigkeit, die Gartenhäuser wirken aber schnell zu massiv für kleine Gärten. Die Verarbeitung von Stein gelingt nicht ohne Spezialkenntnisse, ein kompletter Eigenbau ist daher in der Regel ausgeschlossen.
  • Stahlblech und Metall macht die Witterung nichts aus, das Material wirkt aber nicht so gemütlich wie Holz. Das geringe Gewicht und die Stabilität sprechen hingegen für Metall als Material.
  • Beim Kunststoff spielt der niedrige Preis eine wichtige Rolle, zudem ist das Material witterungsbeständig. Einen gemütlichen Eindruck erwecken Gartenhäuser aus Kunststoff jedoch nicht.
MaterialienVorteileNachteile
Holzfügt sich gut in den Garten ein, leicht zu bearbeitenohne Behandlung zumeist nicht witterungsbeständig
Metallrobust, langlebigkann anfällig für Rost sein, wenig attraktiv
Kunststoffgünstig, witterungsbeständigwenig attraktiv
Steinsehr widerstandsfähig und langlebigfür kleine Gärten zu massiv, kann in der Regel nicht selbst zugeschnitten werden

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Soll ich einen Bausatz wählen oder das Gartenhaus komplett selbst bauen?

Gartenhaus bauen

Ein Gartenhaus als Bausatz kann grundsätzlich jeder zusammenbauen, der über ein Mindestmaß an handwerklichem Geschick verfügt. Die Bauanleitung liegt bei, die Lieferung erfolgt direkt an das Grundstück. Wer möchte, kann auch einen professionellen Aufbauservice beauftragen. Tatsächlich reichen aber etwas Geduld und Geschick, idealerweise ein Helfer und ein paar wenige Werkzeuge, aus. Gerätehäuser aus Metall und Gartenhäuser aus Kunststoff sind besonders leicht aufzubauen. Etwas mehr Einsatz erfordern Modelle aus Holz. Allerdings lohnt sich der Aufwand auch. Ein Gartenhaus aus Holz können Sie bei Bedarf leicht reparieren und auf Wunsch auch einfach erweitern.

Vom einfachen Gerätehaus bis hin zum großen Gartenhaus finden Sie die passenden Bausätze für jeden Bedarf. In jedem Fall bietet der Eigenbau den Vorteil großer gestalterischer Freiheit. So statten Sie Ihr neues Gartenhaus so aus, wie es Ihnen gefällt. Allerdings sind der Planungsaufwand und der Bedarf an Werkzeugen ungleich höher. Versierte Heimwerker können sich dieser Aufgabe sicherlich stellen. Schließlich ist ein selbst gebautes Gartenhaus eine ganz besondere Errungenschaft, auf die Sie auch nach Jahren noch stolz sein können. Hier finden Sie Tipps und Tricks zum Geräteschuppen-Eigenbau.

Das Haus – worauf beim Kauf zu achten ist

Achten Sie beim Kauf Ihres neuen Gartenhauses auf mögliche Bauvorschriften der Kommune oder Ihres Schrebergartenvereins. In einigen Fällen benötigen Sie eine Baugenehmigung. Das gilt gerade für große Gartenhäuser oder Häuser, die Sie direkt an der Grenze zum Nachbarn errichten möchten. Soll Ihr Gartenhaus mit Strom und Wasser versorgt werden? Dann sollten entsprechende Anschlussmöglichkeiten in der Nähe des Aufbauorts im Garten verfügbar sein. Ein solides Beton-Fundament ist ebenfalls wichtig. Errichten Sie ein Streifen- oder ein Punktfundament, so müssen Sie auf eine ausreichend große Grundfläche achten. Denken Sie daran, dass die Errichtung eines solchen Fundaments mit Zusatzkosten verbunden ist. Lesen Sie, wie Sie das Fundament selbst bauen.

Gründlich planen und entspannt genießen

Gartenhaus

Eine sorgfältige Planung verhindert Ärger mit den Nachbarn oder dem Bauamt und sorgt für ein rundum gelungenes Ergebnis. Wenn Sie die Anschaffung eines Garten- oder Gerätehauses planen, beachten Sie daher am besten folgende Punkte:

  • Wie möchten Sie das Garten- oder Gerätehaus nutzen?
  • Wie viel Platz steht Ihnen zur Verfügung und wie viel zusätzlichen Aufenthalts- oder Lagerraum benötigen Sie?
  • Ist eine Baugenehmigung erforderlich? Müssen Sie einen Mindestabstand zum Nachbargrundstück einhalten? Was sieht der Bebauungsplan vor?
  • Wo im Garten soll das Haus stehen? Für ein Gartenhaus ist ein Platz in der nordöstlichen Ecke im Garten sinnvoll. So können Groß und Klein den ganzen Tag die Sonne genießen. Hat das Gartenhaus eine Terrasse, können Sie dort romantische Sonnenuntergänge erleben.
  • Benötigt das Gartenhaus eine zusätzliche Dämmung oder soll eine Heizung eingebaut werden?
  • Welches Baumaterial bevorzugen Sie?
  • Welche Dachform passt zu Ihrem Garten?
  • Ist der Bauplatz stark bewachsen? Garten- und Gerätehäuser aus Holz benötigen viel Luft, um nach einem Regenschauer gut abtrocknen zu können.
  • Wie ist der Untergrund beschaffen? Welches Fundament benötigen Sie? Je nach Größe des Projekts und Beschaffenheit des Bodens kann ein Kiesbett mit Betonplatten ausreichen. Bei sehr großen Gartenhäusern ist eine komplette Bodenplatte aus Beton angebracht.
  • Ein Gartenhaus erhöht den Nutzwert des Gartens enorm und erweitert auf Wunsch sogar Ihren Wohnraum. Deshalb ist es sinnvoll, sich genau zu überlegen, wie man die gewonnenen Räume nutzen möchte. Wünschen Sie sich ganzjährig ein Gästezimmer? Planen Sie einen Hobbyraum oder möchten Sie Ihr Arbeitszimmer in den Garten verlegen?
  • Achten Sie auf eine angemessene Wandstärke, damit das fertige Gartenhaus sich auch wirklich für den gewünschten Zweck eignet.
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